Sind die Frauen in „Euphoria“ nur sexy Spielbälle der Manosphere? Die dritte Staffel der weltweiten Erfolgsserie provoziert auch diesmal – allerdings mit wenig Substanz und verstärkt dabei sexistische Frauenbilder
Superstar Sydney Sweeney wurde durch die Serie „Euphoria“ weltweit bekannt. Als Cassie mimt sie in der dritten Staffel eine materialistische Tradwife-Fantasie
Foto: Imago / Landmark Media
„Du bist kein Mann!“, schreit Cassie Howard in der neuesten Folge von Euphoria, dem hedonistischen Highschool-Drama von HBO. „Männer sorgen für uns.“ Cassie, brillant gespielt von der charismatischen Sydney Sweeney, ist wütend auf ihren neuen Ehemann Nate Jacobs (Jacob Elordi).
Sie hat nämlich herausgefunden, dass Nate, der mittlerweile erwachsene Highschool-Sportler, sich Unsummen geliehen hat – nicht nur um ihren luxuriösen Lebensstil zu finanzieren. Mitten während der Hochzeitsparty – die offensichtlich mit schmutzigem Geld bezahlt wurde – beschimpft sie ihn lauthals. Die peinlich berührten Gäste tun, als würden sie von alledem nichts mitkriegen.
Die Hochzeit von Cassie und Nate wurde ungewöhnlicherweise schon Monate vor der dritten Staffel von Autor und Serien-Schöpfer Sam Levinson enthüllt. Wie erwartet, wurde es ein aufwendiges Spektakel, das in einer Katastrophe endete. Doch während der ersten drei Folgen von Euphoria habe ich mich oft gefragt, was die aktuelle Staffel – die fünf Jahre nach der zweiten spielt und deren Darsteller Anfang 20 sind – eigentlich sagen will.
Die dritte Episode zeichnete, wie schon zuvor, ein Bild von Frauen, das zugleich altmodisch wie unfassbar durchschaubar wirkt und eine oberflächliche, von der Manosphere geprägte Fantasie repräsentiert. In einem verwirrenden Knäuel aus Handlungssträngen ist die einzige Konstante eine allgegenwärtige Verachtung für jene jungen Frauen, die die Erfolgsserie einst so großartig gemacht haben.
Die Misogynie in „Euphoria“ ist nun viel konfrontativer
In dieser (vermutlich letzten) Staffel hat sich der Cast aus den Fesseln der amerikanischen High School befreit – auch die attraktivsten Schauspieler können sich irgendwann nicht mehr glaubwürdig als Teenager ausgeben. (Staffel 3 wurde mehrfach verschoben. Levinson nahm sich zudem eine Auszeit für die kontroverse HBO-Show The Idol, die vom Guardian als „eine der schlechtesten Serien aller Zeiten“ besprochen wurde.) Die meisten der jungen Frauen, die jetzt in ihren Zwanzigern sind, stehen nun unter dem schlechten Einfluss von Männern.
Cassie fühlt sich in ihrer Beziehung mit Nate machtlos, weil er in ihr anscheinend eine Art Tradwife-Fantasie auslebt. Jules Vaughn (Hunter Schafer) hat ihr Kunststudium abgebrochen, um Vollzeit als „Sugar Baby“ zu arbeiten. Sie trifft sich mit älteren Männern, von denen sie Geld bekommt, um deren sexuelle Fetische auszuleben. (In der dritten Folge wird sie von einem lüsternen Schönheitschirurgen in Frischhaltefolie eingewickelt.)
Und Rue Bennett? Zendayas Figur arbeitet als Drogenkurierin für den skrupellosen Stripclub-Boss Alamo Brown. Euphoria war schon immer eine Serie, die ihre weiblichen Charaktere objektivierte und gegeneinander ausspielte. Sie spielte schließlich ursprünglich an einer High School – einem Schauplatz, der in Filmen und Serien oft als extrem frauenfeindlich inszeniert wird, von Mean Girls über Tote Mädchen lügen nicht bis hin zu Gossip Girl.
In den ersten Staffeln fieberten wir aber noch mit diesen starken jungen Frauen mit. Es wirkte, als hätten sie ihr Schicksal selbst in der Hand. Jetzt, da sie in der „echten Welt“ angekommen sind und ihr eigenes Geld verdienen müssen, ist die Frauenfeindlichkeit, der sie ausgesetzt sind, nicht mehr eine in der Welt der Spinde, Sportler und Cheerleader, die einst ihre High-School-Zeit prägte. Die Misogynie wirkt nun viel konfrontativer.
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Cassie ist besessen von Geld und materiellen Dingen
Das wäre nicht unbedingt schlecht, wenn die Serie die Nuancen der Unterdrückung von Frauen auf interessantere Weise beleuchten würde, wie etwa das HBO-Drama Industry, in dem die Hauptfiguren sich in der von Machismo geprägten Orbit der Finanzen, der Politik und des veralteten britischen Gesellschaftsklassensystems bewegen. Bislang bleibt Euphoria weit hinter diesem Anspruch zurück. Stattdessen wirkt die Serie wie eine Manosphere-Fantasie über junge Frauen – glamourös inszeniert mit prachtvollen Kostümen und der atemberaubenden Kameraführung, die Levinsons Werk auszeichnet.
In Louis Theroux’ kürzlich erschienener Netflix-Dokumentation Inside the Manosphere fiel mir auf, wie seine Protagonisten – allesamt Produzenten von männerzentriertem (und zutiefst frauenfeindlichem) Content – über Frauen sprachen. Diese Männer sehen Frauen als manipulierbare Wesen, die nur mit Männern interagieren, um an deren wertvollste Ressourcen zu kommen: Einfluss und Geld. Diese These zieht sich auch wie ein roter Faden durch Euphoria. Cassie, einst von Liebe getrieben, riskiert alles, um Nate ihrer besten Freundin auszuspannen. Nun scheint sie völlig besessen von Geld und materiellen Dingen.
Als Nate zunächst gegen ihren OnlyFans-Account war, gab er nach, nachdem Cassie ihm unterstellte, er könne sich sonst ihre Traumhochzeit nicht leisten – eine hinterhältige, aber nicht uneigennützige Attacke auf seinen männlichen Stolz. Am Ende ihrer Hochzeitsnacht, als Nate von jenem Gangster angegriffen wird, von dem er sich das Geld für die Feier geliehen hatte, scheint ihr wichtig, bloß kein Blut auf ihr weißes Kleid zu bekommen. Cassie war schon immer eitel, doch sie war mal eine sympathische Figur. Jetzt ist sie leer und oberflächlich.
Es ist eine Art „gamifizierte“ Version des Lebens, die sowohl für Euphoria als auch für die Manosphere zentral ist. Theroux berichtete mir davon, als ich ihn letzten Monat interviewte. „Ein wichtiger Teil ihrer Botschaft ist, dass das Leben wie ein Videospiel ist und man gewinnen muss, indem man in verschiedenen Kategorien möglichst viele erreicht – wie viele Sexpartner man hat, wie viel Geld man besitzt, wie groß die Muskeln sind, wie groß das beste Glied ist“, sagte er. „Und wenn das Leben das ultimative Game ist, dann meinen sie auch, einem beibringen zu können, wie man das Spiel gewinnt.“
Vom Tellerwäscher zum OnlyFans-Model
Euphoria bietet eine feminisierte Version dieses Narrativs. „In der Geschichte Amerikas gab es immer wieder Zeiten, in denen jeder reich werden konnte“, erzählt Rue in den ersten Szenen der dritten Folge, während wir Jules sehen, wie sie rote Farbe auf eine Leinwand schmiert. „Der Goldrausch, die Prohibition, Kryptowährungen – alles nur eine Frage des richtigen Zeitpunkts.“ Jules hatte ihr Zeitfenster vermeintlich gefunden.
Letztlich entpuppte sich diese Chance als hohles ausschweifendes Leben mit reichen Männern, die sie als Sexobjekt missbrauchten. Besonders traurig ist, dass Jules – eine Transfrau, die seit ihrer Jugend fetischisiert wird und sich danach sehnte, nach der High-School endlich ein neues Leben zu beginnen und ihresgleichen zu finden – ihr Kunststudium abbrach, um diesen angeblichen Erfolgsweg einzuschlagen.
Das Genre des amerikanischen Teenagerdramas hat etwas Faszinierendes (und Nachvollziehbares): nämlich Figuren beim Erwachsenwerden zu beobachten – selbst wenn sie Sportwagen fahren und sich einem Hedonismus hingeben, der Skins fast schon unschuldig erscheinen lässt. Aber worum geht’s in der Serie eigentlich?
Kontroverse und polarisierende Figuren werden von Social-Media-Algorithmen belohnt
Ich frage mich, ob die neue Staffel Euphoria im Gegensatz zu den beiden vorherigen nur auf jene „Aufmerksamkeitsökonomie“ abzielt, in der Algorithmen besonders kontroverse und polarisierende Figuren belohnen. Die Serie hatte schon immer extreme Momente, aber jetzt wirkt es so, als ob sie nur noch auf Provokation aus ist, um möglichst viral auf Social Media zu gehen. Viele Dialoge und Bilder wirken wie Köder, zugeschnitten auf ein Instagram-Meme-Karussell, wie zum Beispiel, als Cassie sich als Welpe verkleidet und Nate zu ihr sagt: „Du warst ein ganz, ganz böser Hund.“ Man muss Levinson zugutehalten, dass diese Formel durchaus funktioniert.
Denn die Einschaltquoten sind deutlich höher als in den vorherigen Staffeln. In der dritten Staffel gibt es einen Hoffnungsschimmer in Maddy Perez (Alexa Demie), die eine der wenigen Figuren ist, die so etwas wie eine klare Richtung hat. In der zweiten Folge nimmt sie einen Job als Assistentin eines skrupellosen Talentagenten an, was sie im Vergleich zu Drogenhändlern und Sugar Babys fast schon zu einer Normalo macht.
Doch dann erfahren wir, dass Maddie eigentlich unzufrieden ist und glaubt, ihr Bürojob stehe ihrer wahren Berufung im Weg: Und zwar Frauen beizubringen, wie sie auf OnlyFans Millionen verdienen können. Es ist zum Schreien. Denn auch hier beschränkt sich die Fantasie von Euphoria wieder einmal nur auf Männerträume.
nlich berührten Gäste tun, als würden sie von alledem nichts mitkriegen.Die Hochzeit von Cassie und Nate wurde ungewöhnlicherweise schon Monate vor der dritten Staffel von Autor und Serien-Schöpfer Sam Levinson enthüllt. Wie erwartet, wurde es ein aufwendiges Spektakel, das in einer Katastrophe endete. Doch während der ersten drei Folgen von Euphoria habe ich mich oft gefragt, was die aktuelle Staffel – die fünf Jahre nach der zweiten spielt und deren Darsteller Anfang 20 sind – eigentlich sagen will.Die dritte Episode zeichnete, wie schon zuvor, ein Bild von Frauen, das zugleich altmodisch wie unfassbar durchschaubar wirkt und eine oberflächliche, von der Manosphere geprägte Fantasie repräsentiert. In einem verwirrenden Knäuel aus Handlungssträngen ist die einzige Konstante eine allgegenwärtige Verachtung für jene jungen Frauen, die die Erfolgsserie einst so großartig gemacht haben.Die Misogynie in „Euphoria“ ist nun viel konfrontativerIn dieser (vermutlich letzten) Staffel hat sich der Cast aus den Fesseln der amerikanischen High School befreit – auch die attraktivsten Schauspieler können sich irgendwann nicht mehr glaubwürdig als Teenager ausgeben. (Staffel 3 wurde mehrfach verschoben. Levinson nahm sich zudem eine Auszeit für die kontroverse HBO-Show The Idol, die vom Guardian als „eine der schlechtesten Serien aller Zeiten“ besprochen wurde.) Die meisten der jungen Frauen, die jetzt in ihren Zwanzigern sind, stehen nun unter dem schlechten Einfluss von Männern.Cassie fühlt sich in ihrer Beziehung mit Nate machtlos, weil er in ihr anscheinend eine Art Tradwife-Fantasie auslebt. Jules Vaughn (Hunter Schafer) hat ihr Kunststudium abgebrochen, um Vollzeit als „Sugar Baby“ zu arbeiten. Sie trifft sich mit älteren Männern, von denen sie Geld bekommt, um deren sexuelle Fetische auszuleben. (In der dritten Folge wird sie von einem lüsternen Schönheitschirurgen in Frischhaltefolie eingewickelt.)Und Rue Bennett? Zendayas Figur arbeitet als Drogenkurierin für den skrupellosen Stripclub-Boss Alamo Brown. Euphoria war schon immer eine Serie, die ihre weiblichen Charaktere objektivierte und gegeneinander ausspielte. Sie spielte schließlich ursprünglich an einer High School – einem Schauplatz, der in Filmen und Serien oft als extrem frauenfeindlich inszeniert wird, von Mean Girls über Tote Mädchen lügen nicht bis hin zu Gossip Girl.In den ersten Staffeln fieberten wir aber noch mit diesen starken jungen Frauen mit. Es wirkte, als hätten sie ihr Schicksal selbst in der Hand. Jetzt, da sie in der „echten Welt“ angekommen sind und ihr eigenes Geld verdienen müssen, ist die Frauenfeindlichkeit, der sie ausgesetzt sind, nicht mehr eine in der Welt der Spinde, Sportler und Cheerleader, die einst ihre High-School-Zeit prägte. Die Misogynie wirkt nun viel konfrontativer.Placeholder image-1Cassie ist besessen von Geld und materiellen DingenDas wäre nicht unbedingt schlecht, wenn die Serie die Nuancen der Unterdrückung von Frauen auf interessantere Weise beleuchten würde, wie etwa das HBO-Drama Industry, in dem die Hauptfiguren sich in der von Machismo geprägten Orbit der Finanzen, der Politik und des veralteten britischen Gesellschaftsklassensystems bewegen. Bislang bleibt Euphoria weit hinter diesem Anspruch zurück. Stattdessen wirkt die Serie wie eine Manosphere-Fantasie über junge Frauen – glamourös inszeniert mit prachtvollen Kostümen und der atemberaubenden Kameraführung, die Levinsons Werk auszeichnet.In Louis Theroux’ kürzlich erschienener Netflix-Dokumentation Inside the Manosphere fiel mir auf, wie seine Protagonisten – allesamt Produzenten von männerzentriertem (und zutiefst frauenfeindlichem) Content – über Frauen sprachen. Diese Männer sehen Frauen als manipulierbare Wesen, die nur mit Männern interagieren, um an deren wertvollste Ressourcen zu kommen: Einfluss und Geld. Diese These zieht sich auch wie ein roter Faden durch Euphoria. Cassie, einst von Liebe getrieben, riskiert alles, um Nate ihrer besten Freundin auszuspannen. Nun scheint sie völlig besessen von Geld und materiellen Dingen.Als Nate zunächst gegen ihren OnlyFans-Account war, gab er nach, nachdem Cassie ihm unterstellte, er könne sich sonst ihre Traumhochzeit nicht leisten – eine hinterhältige, aber nicht uneigennützige Attacke auf seinen männlichen Stolz. Am Ende ihrer Hochzeitsnacht, als Nate von jenem Gangster angegriffen wird, von dem er sich das Geld für die Feier geliehen hatte, scheint ihr wichtig, bloß kein Blut auf ihr weißes Kleid zu bekommen. Cassie war schon immer eitel, doch sie war mal eine sympathische Figur. Jetzt ist sie leer und oberflächlich.Es ist eine Art „gamifizierte“ Version des Lebens, die sowohl für Euphoria als auch für die Manosphere zentral ist. Theroux berichtete mir davon, als ich ihn letzten Monat interviewte. „Ein wichtiger Teil ihrer Botschaft ist, dass das Leben wie ein Videospiel ist und man gewinnen muss, indem man in verschiedenen Kategorien möglichst viele erreicht – wie viele Sexpartner man hat, wie viel Geld man besitzt, wie groß die Muskeln sind, wie groß das beste Glied ist“, sagte er. „Und wenn das Leben das ultimative Game ist, dann meinen sie auch, einem beibringen zu können, wie man das Spiel gewinnt.“Vom Tellerwäscher zum OnlyFans-ModelEuphoria bietet eine feminisierte Version dieses Narrativs. „In der Geschichte Amerikas gab es immer wieder Zeiten, in denen jeder reich werden konnte“, erzählt Rue in den ersten Szenen der dritten Folge, während wir Jules sehen, wie sie rote Farbe auf eine Leinwand schmiert. „Der Goldrausch, die Prohibition, Kryptowährungen – alles nur eine Frage des richtigen Zeitpunkts.“ Jules hatte ihr Zeitfenster vermeintlich gefunden.Letztlich entpuppte sich diese Chance als hohles ausschweifendes Leben mit reichen Männern, die sie als Sexobjekt missbrauchten. Besonders traurig ist, dass Jules – eine Transfrau, die seit ihrer Jugend fetischisiert wird und sich danach sehnte, nach der High-School endlich ein neues Leben zu beginnen und ihresgleichen zu finden – ihr Kunststudium abbrach, um diesen angeblichen Erfolgsweg einzuschlagen.Das Genre des amerikanischen Teenagerdramas hat etwas Faszinierendes (und Nachvollziehbares): nämlich Figuren beim Erwachsenwerden zu beobachten – selbst wenn sie Sportwagen fahren und sich einem Hedonismus hingeben, der Skins fast schon unschuldig erscheinen lässt. Aber worum geht’s in der Serie eigentlich?Kontroverse und polarisierende Figuren werden von Social-Media-Algorithmen belohntIch frage mich, ob die neue Staffel Euphoria im Gegensatz zu den beiden vorherigen nur auf jene „Aufmerksamkeitsökonomie“ abzielt, in der Algorithmen besonders kontroverse und polarisierende Figuren belohnen. Die Serie hatte schon immer extreme Momente, aber jetzt wirkt es so, als ob sie nur noch auf Provokation aus ist, um möglichst viral auf Social Media zu gehen. Viele Dialoge und Bilder wirken wie Köder, zugeschnitten auf ein Instagram-Meme-Karussell, wie zum Beispiel, als Cassie sich als Welpe verkleidet und Nate zu ihr sagt: „Du warst ein ganz, ganz böser Hund.“ Man muss Levinson zugutehalten, dass diese Formel durchaus funktioniert.Denn die Einschaltquoten sind deutlich höher als in den vorherigen Staffeln. In der dritten Staffel gibt es einen Hoffnungsschimmer in Maddy Perez (Alexa Demie), die eine der wenigen Figuren ist, die so etwas wie eine klare Richtung hat. In der zweiten Folge nimmt sie einen Job als Assistentin eines skrupellosen Talentagenten an, was sie im Vergleich zu Drogenhändlern und Sugar Babys fast schon zu einer Normalo macht.Doch dann erfahren wir, dass Maddie eigentlich unzufrieden ist und glaubt, ihr Bürojob stehe ihrer wahren Berufung im Weg: Und zwar Frauen beizubringen, wie sie auf OnlyFans Millionen verdienen können. Es ist zum Schreien. Denn auch hier beschränkt sich die Fantasie von Euphoria wieder einmal nur auf Männerträume.