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Reuters: Laut US-Geheimdienstinformationen nur „begrenzte neue Schäden“ am Atomprogramm Irans
US-Geheimdienstinformationen deuten laut einem „exklusiven“ Reuters-Beitrag auf „begrenzte neue Schäden“ am iranischen Atomprogramm hin. Drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen hätten gegenüber Reuters erklärt, aktuelle Einschätzungen der US-Geheimdienste deuteten darauf hin, dass sich „die Zeit, die Iran für den Bau einer Atomwaffe benötigen würde, seit dem vergangenen Sommer nicht verändert“ habe.
Der Artikel verweist darauf, dass US-Analysten im Vorjahr davon ausgingen, der Angriff der USA und Israels im Juni 2025 habe „den Zeitplan um bis zu ein Jahr nach hinten verschoben“, so die Darstellung der Reuters-Redaktion. Weiter heißt es zu aktuellen Bewertungen:
„Die Einschätzungen zum Atomprogramm Teherans bleiben weitgehend unverändert, selbst nach zwei Monaten eines Krieges, den US-Präsident Donald Trump unter anderem begonnen hat, um die Islamische Republik daran zu hindern, eine Atombombe zu entwickeln.“
US-Beamte aus dem Umfeld der Trump-Regierung, darunter explizit US-Präsident Donald Trump selbst, führen seit Beginn des provozierten Iran-Kriegs am 28. Februar immer wieder die Notwendigkeit an, das iranische Atomprogramm zerschlagen zu wollen, und bezeichnen dies als ein zentrales Ziel des Krieges.
Trump erklärte dazu gestern vor Journalisten:
„Wir mussten diesen kleinen Einsatz im Iran durchführen. Es hat sich gelohnt, um diese Verrückten loszuwerden, die über Atomwaffen verfügen, mit denen sie ganze Länder auf Knopfdruck auslöschen könnten. Das hätte schon vor 47 Jahren geschehen müssen, aber ich bin sehr stolz darauf, dass wir es getan haben.“
PRESIDENT TRUMP: We had to do this little excursion in Iran. It was worth it to get rid of lunatics that would have nuclear weapons that can wipe out countries with the push of a button.It should’ve been done a long time ago, but I’m very proud to be doing it. pic.twitter.com/pI0EP4heEv
— Department of State (@StateDept) May 4, 2026