Es wimmelt nur so von sorgsam eingehegten „Beteiligungsformaten“ – jetzt auch in Thüringen zum Thema Frieden. Im Kampf gegen Rüstungswahnsinn helfen sie nicht weiter. Not tut ein Konfrontationskurs. Sonst wandern noch mehr Bürger zur AfD

Der vom BSW eingerichtete Bürgerrat zum Thema Frieden ist ein schwaches Schwert

Bis 2039 will Boris Pistorius die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas ausbauen. Das stößt auf erstaunlich wenig Widerspruch. Es scheint, Deutschland will tatsächlich kriegstüchtig werden. Nur ein kleines Häuflein stellt sich der Wiederkehr des Militarismus entgegen.

Das kleine gallische Dorf wird bewohnt von Tiktokern, Youtubern, Hip-Hoppern, streikenden Schülern, Veteranen der Friedensbewegung und zuweilen zaghaften Vertretern der Linkspartei. Doch jüngst scheint auch die thüringische Staatskanzlei vom Zaubertrank gekostet zu haben. Am 21. April nahm der auf Drängen des BSW von der Landesregierung ins Leben gerufene Bürgerrat „Frieden und Diplomatie“ die Arbeit auf.

Womit haben wir es hier zu tun? 200 Ausg

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Von Veritatis