Ich gebe es zu, ich hatte keine Lust mich an den Hanta-Festspielen zu beteiligen.
Die Versuche der Shistream-Medien mit einem Virus Angst und Schrecken zu verbreiten, das sich seit Jahren einstellt und weltweit Opfer fordert, waren zu lächerlich, um ernst genommen zu werden.
Nun gibt es bei uns dennoch etwas über das Hanta-Virus, genau über das einzige vermeintlich von Mensch zu Mensch übertragbare Hantavirus „ANDES Orthohantavirus (ANDV)“, das das Hantavirus Cardiopulmonary Syndrome (HCPS) eine üble und oftmals tödliche Erkrankung, auszulösen imstande ist, zu lesen. Wie viele dieser üblen Gesellen, die sich in viraler Gestalt unter Menschen mischen, so sind auch Hantaviren imstande eine stattliche Mortalität unter denen, die ihnen anheimfallen, hervorzurufen. Gemeinhin liegt die Sterblichkeit irgendwo zwischen 5% und 15%, wenn man das entsprechende Fact Sheet der US-amerikanischen CDC liest und bis zu 50%, wenn man die Leute von der WHO, die wie gewöhnlich am Rädchen drehen, ernst nehmen würde.
“ data-large-file=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/05/Radiographic_progression_of_hantavirus_pulmonary_syndrome_in_patient-_Chest_radiograph_on_presentation.jpg?fit=289%2C243&ssl=1″ class=“wp-image-290333 size-full“ src=“https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2026/05/Radiographic_progression_of_hantavirus_pulmonary_syndrome_in_patient-_Chest_radiograph_on_presentation.jpg?resize=289%2C243&ssl=1″ alt=““ width=“289″ height=“243″/>By Parkes LO, Nguyen TT, Longtin J, Beaudoin MC, Bestman-Smith J, Vinh DC, Boivin G, Loo VG – NIH, CC BY 4.0, Link
Hantaviren sind eben eklige Gesellen, so wie Zika-Viren, Ebola, Chikungunya oder Rift-Valley Fieber Phloboviren. Sie alle sind in der Lage, ihre Opfer zu töten. So wie Menschen in der Lage sind, Menschen zu töten. Das Leben hat eben Risiken zu bieten und manche von uns, die suchen diese Risiken, etwa in der Weise, in der sie ein 55jähriger Schweizer gesucht hat, der mit seiner Frau von Ecuador nach Chile gewandert ist und seine Wanderung mit Camping in freier Natur und Schlammbädern angereichert hat.
Kurze Zeit nach seiner Rückkehr in die Schweiz hat sich ein Mitbringsel in Form von HCPS bemerkbar gemacht: Fieber, Frösteln, Müdigkeit, Kopfschmerzen und nach Hospitalisierung erhebliche Atemprobleme, die eine künstliche, nicht-invasive Beatmung erforderlich gemacht haben, waren das Ergebnis, das im folgenden Beitrag eingehend als Konsequenz von ANDES, dem in letzter Zeit so prominent gewordenen Sprößling aus der Familie der Orthohantaviren, beschrieben wird.
Falls Sie sich fragen, warum ausgerechnet ANDES zu globaler Berühmtheit geschrieben wurde. ANDES ist das einzige Hantavirus, von dem vermutet wird, dass es von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Indes, die Frau des schweizer Wanderers scheint gegen Hanta immun gewesen zu sein, teilte jedenfalls nicht das Schicksal ihres Mannes und ist entsprechend dem Vergessen anheim gestellt worden.
Nicht so, der 55jährige, dessen moderate Erkrankung an HCPS keine weitergehenden Folgen für sein Leben hatte. Er wurde 2023 aufgewärmt und nun Mitte Mai wiederentdeckt, um die folgende Schlagzeile produzieren zu können:
Ich weiß nicht, ob solcher BS im Telegraph bereits das Ergebnis der Übernahme der Zeitung durch den Springer Konzern ist, dessen ungeachtet ist das einzige Ziel, das mit diesem Beitrag verfolgt wird, die Verbreitung von Furcht. Das bringt uns zurück zum mittlerweile jenseits der 60er angekommenen Schlammbader auf dem Weg von Ecuador nach Chile. Er wurde zum Gegenstand eines weiteren Beitrags:
In diesem Beitrag beschreiben Züst et al. (2023) wie es dem 55jährigen sechs Jahre später ergeht und sind überrascht, weiterhin in seinem Blut neutralisierende Antikörper gegen ANDES zu finden. Eigentlich ein Befund, über die man sich freuen kann, denn gemeinsam mit dem Befund, dass nicht ein Fall dokumentiert ist, indem ein Erkrankter ein zweites Mal von einem Hantavirus befallen und in Krankheit versetzt wurde, deutet er daraufhin, dass das menschliche Immunsystem b-Zellen abstellt, die sich im Falle eines Falles an den pathogenen Übeltäter erinnern und ihn eliminieren können, auch noch nach Jahren. So mancher Hersteller von Impfstoffen würde Milliarden investieren, um ein solches Ergebnis auch nur ansatzweise erreichen zu können.
SciFi-Supt
FINANZKRISE
Selbst wir leben nicht von Luft und Liebe!
Aber nur, weil andere stets Geld von uns wollen…. zunehmend mehr Geld von uns wollen.
So viel, dass ScienceFiles am (finanziellen) Abgrund steht.
Wenn Sie gerne lesen, was Sie bei ScienceFiles lesen und auch weiterhin lesen wollen, was Sie nur bei uns finden, dann müssen Sie uns flüssig halten.
Züst et al. (2023) beschreiben darüber hinaus, dass sie zwar RNA-Fragmente von ANDES in zunächst Blut und dann nur noch dem Sperma des 55jährigen finden konnten, aber nicht in der Lage waren, das Virus zu isolieren:
„Unfortunately, the isolation of the infectious virus was not successful for ANY of the samples or culture systems used“.
Züst et al. (2023) sind sich also ganz sicher, dass das, was sie per PCR-Test zumindest als in Fragmenten vorhanden nachweisen können, auch wirklich da ist, sind aber nicht in der Lage, das, was sie denken, dass es vorhanden sei, zu isolieren. Eine dieser Merkwürdigkeiten, die stutzig machen und einem mit normaler Verantwortlichkeit Ausgestatteten verbieten, Schlagzeilen wie die im Telegraph zu lancieren.
Zumal: Züst et al. (2026) zwar spekulieren, dass ANDES, in welcher Form auch immer und in jedem Fall auf eine Weise, die keinerlei Replikation (eigentlich das, was ein RNA-Virus antreibt) beinhaltet, in den Zellen der Hoden des einen Mannes, den sie untersuchen, weiterhin vorhanden ist, indes, so merken die Autoren an, sei bislang kein einziger Fall bekannt, in dem es zu einer sexuellen Übertragung des Virus gekommen sei.
Der Stoff aus dem Shitstream-Meldungen sind: Etwas, das man nicht isolieren kann, das mindestens 30 PCR-Zyklen benötigt, um überhaupt nachgewiesen werden zu können und somit eng am Bereich von Murks angesiedelt ist, für das nicht bekannt ist, dass es jemals sexuell übertragen worden wäre, das aber mit vielen anderen Viren die Gemeinsamkeit teilt, sich in Zellen in Hoden einzunisten und dort in vollständiger Untätigkeit zu verharren, wird plötzlich zur Gefahr aufgebaut, und den anderen Viren, die sich in Hoden einnisten, wie Zika, Ebola, Chikungunya und Phloboviren, vorgezogen, einfach deshalb, weil es ein Kreuzfahrtschiff gibt, vor dessen Hintergrund man eine vollkommen unbelegte Spekulation als reale Gefahr ausgeben kann.
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