Eine neue Analyse des RSV-Impfstoffs „Abrysvo“ des Pharma-Riesen Pfizer zeigt: Geimpfte Schwangere haben ein um fast 30 Prozent höheres Risiko, gefährliche Blutdruckstörungen bis hin zur lebensbedrohlichen Präeklampsie zu erleiden. Die Studie wurde von Pfizer selbst finanziert – und die Forscher, die selbst Pfizer-Aktien halten, versuchen die alarmierenden Zahlen bereits abzuwiegeln.

Die im renommierten Fachblatt JAMA Network Open veröffentlichte Studie mit dem Titel „Sequential Safety Surveillance of RSVpreF Vaccination During Pregnancy Early in the Postapproval Period“ hat es in sich. Es geht um „Abrysvo“ – die einzige RSV-Impfung, die in den USA für Schwangere zugelassen ist. Sie soll eigentlich Säuglinge vor dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) schützen. Doch der Preis dafür könnte für viele Frauen und ihre ungeborenen Babys viel zu hoch sein.

Frauen, die sich das Pfizer-Vakzin spritzen ließen, litten mit einer 29 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an hypertensiven Erkrankungen. Darunter fallen absolute Horror-Diagnosen für Schwangere wie Präeklampsie, Eklampsie und das potenziell tödliche HELLP-Syndrom. Demnach mussten geimpfte Schwangere wegen dieser Blutdruckschwankungen deutlich häufiger ins Krankenhaus eingeliefert werden. Doch das ist noch nicht alles: Bei unglaublichen 14,1 Prozent der geimpften Frauen kam es zu einem vorzeitigen Blasensprung (PROM) – oft schon vor der 37. Schwangerschaftswoche. Das bedeutet jedoch eine akute Gefahr für das ungeborene Leben. Hier wird es regelrecht skandalös. Die US-Arzneimittelbehörde FDA winkte „Abrysvo“ im August 2023 durch – und das, obwohl selbst eigene Experten des FDA-Beratergremiums (VRBPAC) eindringlich vor den in den klinischen Studien von Pfizer festgestellten Frühgeburten warnten! Report24 berichtete bereits darüber.

Der Konkurrent GSK hatte die Entwicklung eines fast identischen Impfstoffs bereits 2022 abgebrochen, weil genau dieses Risiko für Frühgeburten schlichtweg nicht zu leugnen war. Trotzdem empfahl die US-Gesundheitsbehörde CDC die Pfizer-Spritze im September 2023 fröhlich weiter für Frauen in der 32. bis 36. Schwangerschaftswoche. Erst kürzlich hatte eine andere Studie (Titel: „Safety surveillance of respiratory syncytial virus (RSV) vaccine among pregnant individuals: a real-world pharmacovigilance study using the Vaccine Adverse Event Reporting System„) im BMJ Open ebenfalls bestätigt, dass Frauen mit der „Abrysvo“-Impfung häufiger Frühgeburten erlebten. Zudem warnt selbst der Beipackzettel vor dem Guillain-Barré-Syndrom, einer schweren Nervenerkrankung.

Während die Behörden das Mittel pushen, fällen unabhängige Experten ein vernichtendes Urteil über die Panikmache. Dr. Peter Selley kritisierte gegenüber dem Portal The Defender, dass das Narrativ der Pfizer-Autoren völlig schief sei. Zwar behaupten diese, RSV verursache weltweit ein massives Sterblichkeitsrisiko im ersten Lebensjahr. Was sie aber geflissentlich verschweigen: Über 97 Prozent dieser Todesfälle ereignen sich in Entwicklungs- und Schwellenländern. In der westlichen Welt sieht die Lage ganz anders aus: In der RSV-Saison 2024-2025 starben in den gesamten USA 31 Kinder an dem Virus – dabei ist nicht einmal bekannt, ob deren Mütter in der Schwangerschaft überhaupt geimpft waren. Steht das extrem hohe Risiko schwerster Nebenwirkungen für Mütter überhaupt in einem Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr durch das Virus?

Doch obwohl all diese Daten eigentlich geradezu eine direkte Aufforderung dazu darstellen, diesen RSV-Impfstoff umgehend wieder vom Markt zu nehmen, wird dies nicht geschehen. Selbst die Aufforderung der (von Pfizer bezahlten) Autoren, dass die Warnsignale ausreichen, um weitere Untersuchungen durchzuführen, reicht wohl nicht aus. Mehr noch behaupten sie, dass ihre Ergebnisse „nicht beweiskräftig“ seien und keinen ursächlichen Zusammenhang belegen würden. Co-Autorin Ashley Michnick verkaufte die brandgefährlichen Signale gegenüber MedPage Today sogar als vollen Erfolg: „Diese frühe Überwachung tat genau das, wofür sie entwickelt wurde. Der Zweck (…) ist es, robustere Studien zu lenken, nicht notwendigerweise feste Schlüsse über Risiken zu ziehen.“

Den wahren Grund für das Herunterspielen liefert die Studie ganz am Ende selbst. Ein tiefer Blick in das Kleingedruckte zur Interessenskonflikt-Erklärung offenbart den ganzen Pharma-Sumpf: Die Studie wurde von Pfizer gesponsert. Und mehr noch geben die Forscher offen zu, dass sie Forschungsgelder von Pfizer erhalten haben und sogar Aktienoptionen des Pharma-Riesen halten. Ein objektiver Blick auf die Sicherheit unserer Schwangeren sieht definitiv anders aus.



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