Ein erwartetes Hochwasser am Wochenende könnte die Rettung des gestrandeten Buckelwals Timmy begünstigen. Das neue Konzept mit einem absenkbaren Spezial-Lastkahn wurde bereits genehmigt: Der Wal soll möglichst selbstständig oder behutsam in das geflutete Becken gelangen und anschließend Richtung Atlantik geschleppt werden.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, das Expertenteam wurde erweitert und der Zustand des Tieres gilt als stabil. Allerdings verzögert sich die Ankunft des Transportkahns, und zentrale Fragen – vor allem zur sicheren Verladung des rund zwölf Tonnen schweren Wals – sind noch ungeklärt. Die nächsten Tage gelten als entscheidend für den Erfolg der Rettungsaktion.

Finanziell wird die Aktion von MediaMarkt-Mitgründer Walter Gunz und Trabrennsportunternehmerin Karin Walter-Mommert getragen.

 

Die aktuellen Entwicklungen am 25. April: 

 

Bergung von Wal Timmy für nächste Tage geplant

Bei einer Pressekonferenz zu dem Wal Timmy haben der zuständige Minister Backhaus und beteiligte Fachleute den aktuellen Stand der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen erläutert. Nach Angaben der vor Ort eingesetzten Veterinärinnen wird das Tier weiterhin intensiv beobachtet und medizinisch betreut. Die Fachleute kommen demnach zu der Einschätzung, dass der Wal transportfähig sei. Diese Bewertung stütze sich auf direkte Untersuchungen am Tier, Beobachtungen sowie erhobene Daten.

Backhaus stellte klar, dass es sich nicht um eine klassische Genehmigung des Vorhabens handele, sondern um eine behördliche Duldung. Die Verantwortung liege bei der privaten Initiative, während die Behörden das Projekt kontrollierten und begleiteten. Er wies zugleich Kritik an staatlichem Handeln zurück und verwies auf die geltenden tierschutzrechtlichen Vorgaben.

Zum Zustand des Tieres wurde ausgeführt, dass der Wal lebe, regelmäßig atme und weiterhin beobachtet werde. Sein körperlicher Zustand werde als stabil beschrieben, auch wenn die Situation grundsätzlich als belastend für das Tier eingeschätzt werde. Ein ursprünglich erstelltes Gutachten habe eine deutlich schlechtere Prognose abgegeben, dieser Einschätzung werde jedoch teilweise widersprochen, da sich der Verlauf günstiger entwickle als erwartet.

Für die Bergung ist vorgesehen, den Wal auf eine Transportplattform zu verbringen, sobald die technischen und wetterbedingten Voraussetzungen erfüllt sind. Als möglicher Zeitraum werden Dienstag oder Mittwoch genannt. Vorgesehen sind zwei Abläufe: entweder bewegt sich der Wal eigenständig in Richtung der vorgesehenen Route und wird begleitet, oder er wird aktiv auf die Plattform geführt. Der Transport soll möglichst schonend und mit minimalen Eingriffen erfolgen.

Insgesamt beschrieben die Beteiligten die Situation als komplexes Zusammenspiel aus Tierschutz, Wetterbedingungen, technischer Umsetzung und rechtlichen Rahmenbedingungen. Ziel bleibe die sichere und möglichst schonende Verbringung des Wals in freiere Gewässer.

Wal möglicherweise Hering-Schwarm gefolgt – Rettungsmethoden in der Ostsee kritisch bewertet

Backhaus diskutiert, dass der Wal offenbar einem Hering-Schwarm gefolgt sei und dadurch in eine ungünstige Situation geraten sein könnte. Er äußert die persönliche Einschätzung, dass das Tier wegen der Heringe „falsch abgebogen“ sei. Gleichzeitig wird der Einsatz von Netzen oder Gurtsystemen zur Rettung kritisch bewertet und als ungeeignet von der Initiative abgelehnt. Auch der Vergleich mit einem australischen Rettungsansatz wird zurückgewiesen, da die Bedingungen dort – etwa durch starke Gezeiten – völlig anders seien als in der Ostsee. Insgesamt wird argumentiert, dass ein solches Vorgehen hier nicht praktikabel ist.

Minister Backhaus: Rettungsaktion wird mit höchster Priorität verfolgt

Minister Backhaus hat die Lage rund um den gestrandeten Buckelwal Timmy als ernst eingestuft und die laufenden Maßnahmen der Rettungskräfte ausdrücklich unterstützt. Die Situation werde mit höchster Priorität behandelt, alle beteiligten Teams arbeiteten eng zusammen. Zudem gab er bekannt, dass der Wal ein Bulle von vier bis sechs Jahren ist.

Er äußerte die Hoffnung, dass die geplante Bergung unter günstigen Bedingungen erfolgreich verlaufen und die Rettungsaktion zu einem guten Ende geführt werden kann.

Tierärztin Tönnies: Bergung wohl am Dienstag oder Mittwoch

Im Mittelpunkt der Pressekonferenz stehen aktuelle medizinische und logistische Vorbereitungen für die geplante Bergung des Tieres.

Tierärztin Tönnies teilte mit, dass die Bergung nach aktuellem Stand voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch erfolgen soll, sofern die Bedingungen stabil bleiben.

Zudem wurde erklärt, dass für eine geplante Blutentnahme eine spezielle Nadel mit einer Länge von 40 Millimetern verwendet werden soll. Diese Maßnahme dient der weiteren medizinischen Einschätzung des Gesundheitszustands des Tieres im Vorfeld der Rettung.

Pressekonferenz zu Timmy um 15 Uhr gestartet

Die Pressekonferenz zur aktuellen Lage des gestrandeten Buckelwals „Timmy“ hat um 15:00 Uhr begonnen. Im Mittelpunkt stehen die laufenden Vorbereitungen zur geplanten Rettungsaktion sowie die Einschätzung der nächsten entscheidenden Tage.

Nach Angaben der Verantwortlichen wird erwartet, dass im Verlauf der Veranstaltung neue Details zum Ablauf des geplanten Transports und zum Zustand des Tieres bekannt gegeben werden.

Noch kein Grünes Licht für neuen Transportplan

Es gibt noch ein kein grünes Licht für den Einsatz einer sogenannten Barge, einer Art nicht selbstfahrendem Lastkahn – 50 m lang und 30 m breit. Er hat einen geringen Tiefgang. Normalerweise wird er auf Flüssen genutzt und in küstennahen Gebieten. Dieser Lastkahn wird über einen Schlepper geschoben oder gezogen. Dieser dient normalerweise für den Transport von Schüttgut, wie beispielsweise Kohle, Schotter oder andere Materialien.

Das Besondere an diesem Lastkahn ist, dass er unter die Wasserlinie ins Wasser eingelassen werden kann. Und dann kann man die Ladebordwand hydraulisch oder mechanisch öffnen. Dann fließt das Wasser in eine Art Becken, in das dann der Buckelwal auch reingebracht werden soll. Dann wird die Ladebordwand wieder geschlossen, so dass sich der Buckelwal letztendlich wie in einem Schwimmbecken dort in dem Lastkahn befindet. Darin soll der Wal dann in den Atlantik transportiert werden.

Diese Barge sei aber noch nicht vor Ort, hieß es. Die Arbeiten würden derzeit durch starken Wind und Wellengang erschwert.

„Es ist unfassbar, wie dieser Junge uns beweist, dass er leben will“, sagte Walter-Mommert über den Wal. So reagiere das Tier zum Beispiel positiv auf Menschen.

Behörden und von diesen hinzugezogene Experten hatten den Zustand des etwa zwölf Meter langen Meeressäugers hingegen bereits vor mehr als drei Wochen als derart kritisch eingestuft, dass sie weitere Hilfsversuche mangels Überlebenschancen beendeten.

Die Rinne für den Wal ist fast fertig gestellt – Es fehlen noch 10 bis 15 Meter

Big Bags, große Sandsäcke, werden seitlich um die künstlich geschaffene Mulde, in der sich der Buckelwal befindet, ins Wasser gestellt. Sie sollen einen Ausbruch des Wals in flachere Bereiche der Bucht verhindern.

Denn der Wasserpegel ist wieder am Steigen. Auch soll es heute einen 2. Versuch der Blutabnahme geben. Der gestrige Versuch ist nicht geglückt. Eine Blutuntersuchung soll mehr Klarheit über den Gesundheitszustand bringen.

Der starke Wind erschwert die Arbeiten.

Tierärztin setzt auf schonende Bergung des Wals

Die Tierärztin der privaten Rettungsinitiative, Kirsten Tönnies, räumte ein, dass der Transportkahn verspätet vor Poel eintreffen werde. Einen Zeitpunkt nannte sie nicht.

Durch eine geöffnete Klappe am Heck soll das Tier entweder selbstständig in den Kahn schwimmen oder behutsam hineinbugsiert werden. „Notfalls müssen wir diese Hilfsmittel, diese weichen Schlingen, mit dazunehmen, vielleicht kriegen wir’s auch so hin“, sagte Tönnies. Den Wal mit Hilfe von Gurten zu bewegen, hatten die Behörden in der Vergangenheit als zu belastend für das Tier abgelehnt.

Die aktuellen Entwicklungen am 24. April: 

Offenbar grünes Licht für neues Rettungskonzept

Für die Rettung des gestrandeten Buckelwals Timmy gibt es einen entscheidenden Fortschritt: Nach einer weiteren Besprechung erhielt das neue Konzept offenbar grünes Licht, wie Tierärztin Dr. med. Kirsten Tönnies am Abend in einer Stellungnahme mitgeteilt hat.

Nach diesem Konzept soll der Wal nun mithilfe eines speziellen Lastkahns – einer sogenannten Barge – zurück in seinen natürlichen Lebensraum gebracht werden.

Das nicht motorisierte, rund 30 Meter breite Wasserfahrzeug kann abgesenkt und geflutet werden. Über eine zu öffnende Seitenwand soll „Timmy“ in den mit Wasser gefüllten Innenraum gelangen, der anschließend wieder geschlossen wird. So könnte der Wal in einer Art schwimmendem Becken über die Ost- und Nordsee bis in den Atlantik geschleppt werden.

Parallel dazu laufen die Vorbereitungen weiter auf Hochtouren. Die Rinne, die den Wal aus seiner Mulde in die Fahrrinne führen soll, wird planmäßig ausgebaut und könnte bis Samstag fertiggestellt sein.

Auch das Expertenteam wurde erneut verstärkt: Neben bereits angereisten internationalen Fachleuten sind weitere Spezialisten hinzugekommen, darunter ein Meeresbiologe aus Mexiko, der den überraschend stabilen Zustand des Tieres bestätigte. „Der Wal will leben“, betonte Tönnies.

Trotz der positiven Entwicklung bleiben offene Fragen – insbesondere, wie der rund zwölf Tonnen schwere Wal konkret in den Lastkahn gebracht werden soll.

Gleichzeitig drängt die Zeit: Ein erwarteter Anstieg des Wasserstands ab Samstagabend könnte ein entscheidendes Zeitfenster für die Rettung bieten. Voraussetzung ist jedoch, dass sowohl die technische Vorbereitung als auch die logistische Umsetzung rechtzeitig abgeschlossen werden können.

Die kommenden Stunden und Tage dürften darüber entscheiden, ob die aufwendige Rettungsaktion erfolgreich verläuft.

Hier ist die Stellungnahme des Vertreters der DLRG und der Tierärztin Dr. Tönnies:

Bergungsarbeiten werden morgen fortgesetzt – mögliches Statement in Kürze

Der Einsatz auf dem Wasser ist für heute bereits beendet. Morgen werden die Bergungsarbeiten fortgesetzt, um die Rinne für eine mögliche Bergungsaktion am Sonntag oder Montag fertigzustellen.

Seit 19 Uhr halten der Minister und das Einsatzteam ihr reguläres Treffen ab. Es bleibt abzuwarten, ob es danach noch eine Stellungnahme von Til Backhaus geben wird.

Hochwasser könnte Bergung unterstützen

Von Samstagabend bis Sonntag wird ein Hochwasser erwartet, das den Pegel durch Nordnordwestwind in die Bucht drückt. Laut Bundesamt für Schifffahrt kann der Wasserstand dabei bis zu 50 Zentimeter über dem Normalpegel liegen; am Sonntagvormittag werden zusätzlich etwa 40 bis 50 Zentimeter erwartet. Das könnte die geplante Bergung des Wals unterstützen.

Der dafür vorgesehene Lastkahn soll eine besondere Konstruktion haben: Er ist absenkbar und hat nur drei Seiten, da eine Seite fehlt. Nach Angaben von Umweltminister Till Backhaus soll dies das Einbringen des Wals erleichtern. Allerdings ist noch unklar, wie der Wal im Kahn gesichert werden soll; viele Fragen sind weiterhin offen.

Wal zeigt deutliche Aktivität mit Rufen und Flossenbewegungen

Wie auch an anderen Tagen zuvor hat „Timmy“ mehrfach Lautäußerungen von sich gegeben, und zwar am Nachmittag zwischen 14:15 Uhr und 14:50 Uhr und abends ab 19:45 für eine Viertelstunde. Anders als in den Tagen zuvor waren auch seine Flossen mehrfach zusehen.

Heute war der Wal aktiv, sodass sogar die Schwanzflosse zu sehen war.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Wal-Experten aus „Free Willy“-Projekt unterstützen Rettungsaktion

Insgesamt sind etwa elf Helfer vor Ort, darunter drei erst gestern aus Island eingeflogene US-Spezialisten, die bereits an der Auswilderung des berühmten Orcas Keiko aus dem Film „Free Willy“ beteiligt waren, die nach weltweitem öffentlichen Druck und einer Großspende von 20 Millionen US-Dollar umgesetzt wurde.

Der Orca Keiko wurde früher in einem engen Schwimmbecken als Attraktion gehalten. Da Orcas als sehr intelligente Delfinart gelten, die für Kunststücke trainiert werden können, führte öffentlicher Druck sowie eine Großspende schließlich zu einem Auswilderungsprogramm. An diesem waren auch die drei jetzt vor Ort befindlichen Amerikaner – zwei Männer und eine Frau – beteiligt.

Keiko wurde etwa eineinhalb Jahre nach seiner Auswilderung in der Nähe von Island tot aufgefunden, vermutlich an einer Lungenentzündung, die bei Orcas in dem Alter auftreten kann.

Die drei Fachleute wurden nun auf Initiative von Walter Gunz für die aktuelle Rettungsaktion eingeflogen, der die Rettungsaktion gemeinsam mit Karin Walter-Mommert finanziert. Die Experten wurden wegen ihrer Erfahrung im Umgang mit Delfinen und Walen eingebunden, da dies für die geplante Bergung des Buckelwals in den kommenden Tagen als hilfreich angesehen wird.

Helfer versorgen Wal mit Salzwasser – zweite Gabe abgelehnt

Helfer geben dem Wal über einen Schlauch zu trinken. Die erste Gießkannenfüllung mit Wasser, das einen im Atlantik üblichen Salzgehalt hatte, nahm der Buckelwal an, eine zweite Ladung hingegen nicht.

Helfer geben dem Wal zu trinken, und zwar Wasser mit dem im Atlantik üblichen Salzgehalt.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Verladung der Big Bags hat begonnen

Die Big Bags, die Timmy daran hindern sollen frühzeitig wegzuschwimmen, sind nun fertig mit Sand gefüllt und liegen auf einem LKW im Hafen fertig zur Verladung. Sie sollen laut Cheftaucher Fred Babbel verhindern, das der Wal „nicht in irgendwelchen Ecken verschwindet“ und ausversehen wieder im flachen Wasser landet. Die Bergung soll am Sonntag oder Montag stattfinden, wenn der Wasserstand gestiegen ist.

Verladung der Big Bags hat begonnen.

Foto: Erik Rusch/Epoch Times

Verladung der Big Bags hat begonnen.

Foto: Erik Rusch/Epoch Times

Hoffnung wächst – neue Strategie mit Lastkahn geplant

In der Kirchsee-Bucht nahe Kirchdorf (Insel Poel) kämpfen Einsatzkräfte weiter um das Überleben des gestrandeten Buckelwals „Timmi“, auch „Hope“ genannt.

Das Tier liegt derzeit in einer eigens ausgehobenen Mulde, die ihm trotz anhaltenden Niedrigwassers ausreichend Auftrieb verschaffen soll. Die „Badewanne“ misst rund 14 Meter Länge, vier Meter Breite und etwa zwei Meter Tiefe, auch wenn die geplante Tiefe nicht vollständig erreicht wurde.

Helfer befeuchten kontinuierlich die Haut des Wals, decken sie mit Tüchern ab und schützen sie mit Zinksalbe vor Sonne und Austrocknung – denn das vergleichsweise salzarme Wasser der Ostsee setzt dem Tier zusätzlich zu.

Unterstützt wird das Rettungsteam von internationalen Experten, darunter Beteiligte an der Auswilderung des Orcas Keiko. Auch der sogenannte Walflüsterer Sergio Bambaren ist vor Ort.

Parallel zu den Schutzmaßnahmen wird intensiv an einer Rinne gearbeitet, die den Wal aus der Mulde in die deutlich tiefere Fahrrinne der Bucht führen soll. Bereits rund 80 Meter dieser Passage sind vorbereitet, weitere Abschnitte sollen zeitnah folgen. Ziel ist es, den Wal kontrolliert in tiefere Gewässer zu geleiten und ein erneutes Stranden zu verhindern. Zusätzlich werden sogenannte Big Bags rund um die Mulde platziert, um den Bewegungsraum bei steigendem Wasserstand zu begrenzen.

Für die eigentliche Rettung steht nun ein neues Konzept im Raum: Statt der ursprünglich geplanten Pontonlösung soll ein Lastkahn eingesetzt werden, in dem der Wal schwimmend transportiert werden kann.

Dieses Schiff, das derzeit vorbereitet wird, könnte das Tier über Ost- und Nordsee zurück in den Atlantik bringen. Die Entscheidung über die Umsetzung liegt aktuell beim Umweltministerium unter Till Backhaus, das eine zügige Prüfung zugesichert hat.

Angesichts des erwarteten steigenden Wasserpegels am Wochenende könnte die entscheidende Bergungsaktion bereits in den kommenden Tagen erfolgen.

Whale-Watching in Meck-Pomm. Passagiere eines Auflugsschiffs lassen sich den Anblick nicht entgehen.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Drama um Buckelwal in Ostsee: Helfer bemühen sich weiter um Rettung

Im Wal-Drama vor der Ostseeinsel Poel sind am Freitag die aufwändigen Hilfsbemühungen für den notleidenden Meeressäuger fortgesetzt worden. Helfer einer von den Behörden geduldeten privaten Initiative wollten nach eigenen Angaben weiter an einer mehr als hundert Meter langen Rinne graben, um das derzeit in einem extrem flachen Bereich in einem Seitenarm der Wismarer Bucht gestrandete Tier befreien zu können. Die Bagger-und Spülarbeiten sollen der Initiative zufolge noch bis Samstag dauern.

Am Freitag kümmerten sich Helfer weiter aus nächster Nähe um den in hüfthohem Wasser nahe einer Landzunge feststeckenden rund zwölf Meter langen Wal, wie auf Livebilder zu sehen war. Insgesamt ist derzeit noch unklar, wie es mit der Walrettung weitergeht. Fachleute aus dem In- und Ausland sehen die gesamte Aktion kritisch, da sie das Tier als schwer geschädigt und nicht überlebensfähig einstufen.

Nach Angaben der von zwei Unternehmern finanzierten Initiative könnte am Sonntag oder Montag versucht werden, das schätzungsweise zwölf bis 15 Tonnen schwere Tier durch die dann fertige Rinne in tieferes Fahrwasser zu bringen. Es wird demnach erwogen, ein Netz unter den Körper zu legen, auf dem der Wal dann gezogen wird. Über das Konzept wurde nach Angaben vom Donnerstag noch beraten.

Das mutmaßlich schwerkranke Tier war seit Anfang März vor der Ostseeküste umhergeirrt und wiederholt gestrandet. Seit mehr als drei Wochen liegt es in der Bucht bei Poel in Mecklenburg-Vorpommern. Vor einer Woche gaben die Behörden grünes Licht für eine Art letzten Rettungsversuch durch die Initiative.

Wal liegt weiterhin vor Poel – Rinne wird gebaggert

Am Sonntag oder Montag wollen die privaten Wal-Helfer den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal aus seiner Notlage befreien. Bis Samstagfrüh soll dazu eine 110 Meter lange, 10 Meter breite und 2 Meter tiefe Rinne vom Liegeplatz des Wals zum tiefen Fahrwasser geschaffen werden, wie der mit den Baggerarbeiten beauftragte Unternehmer Fred Babbel am Abend sagte. 40 Meter seien bereits geschafft, am Freitag sollen demnach weitere 40 Meter folgen.

Aktuell liegt der zwölf Tonnen schwere Meeressäuger in einer künstlich geschaffenen Kuhle. Das wurde nötig, weil der Wasserstand in den vergangenen Tagen gesunken ist und das Tier von seinem eigenen Gewicht erdrückt zu werden drohte. Damit der Wal aus der Kuhle in die Rinne gelangen kann, soll er Babbel zufolge mit einem Netz angehoben werden.

Allerdings hatte das Team am Abend noch kein grünes Licht vom Umweltministerium für den Plan. Am Konzept müssten noch einige Nacharbeiten stattfinden, sagte Babbel.

Der rund zwölf Meter lange Wal steckt seit rund drei Wochen in der Kirchsee-Bucht der Insel Poel fest. Die private Rettungsinitiative, die vom Mediamarkt-Gründer Walter Gunz und von der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanziert wird, will den Wal zurück in den Atlantik bringen.

Der neue Plan der Initiative sieht nach Worten eines Team-Mitarbeiters vor, den Buckelwal mit einer sogenannten Barge in den Atlantik zu transportieren. Dabei handelt es sich um einen etwa 15 Meter breiten, absenkbaren Lastkahn, der nicht selbstständig fährt, sondern von Schleppern gezogen wird. Die Barge soll aus dem Hamburger Raum zur Insel Poel gebracht werden.

Die zuerst favorisierte Lösung mit Pontons und einer Plane dazwischen war verworfen worden, weil laut Umweltministerium unter anderem die notwendige Zulassung für den Seeverkehr fehlte.

Ob der Buckelwal die Rettungsversuche überlebt, ist offen. Experten zufolge ist er stark geschwächt.

Umweltminister Backhaus vor Ort

Schon am frühen Freitagmorgen machte sich Umweltminister Till Backhaus ein Bild vom Wal. In einem gelben Neoprenanzug stieg er ins hüfthohe Wasser und schaute sich „Timmy“ aus nächster Nähe an. Das vom Helferteam unterbreitete neue Konzept wird in seinem Haus noch geprüft.

Umweltminister Till Backhaus (im gelben Anzug) macht sich ein Bild vom Wal am 24.04.2026 um 8:40 Uhr.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Die aktuellen Entwicklungen am 23. April: 

Entscheidung über neuen Plan für Wal-Rettung vertagt

Der jüngste Plan zur Rettung des gestrandeten Buckelwals in der Ostsee kann weiterhin nicht umgesetzt werden. Am Konzept müssten noch einige Nacharbeiten stattfinden, sagte der Chef des von der Rettungsinitiative beauftragten Baggerunternehmens, Fred Babbel, nach einer Lagebesprechung am Abend. Die Initiative bekomme vom Umweltministerium dafür Punkte benannt.

Noch am Abend werde sich die Initiative an die Nacharbeiten setzen – und dann hoffe man auf grünes Licht. Er denke, dass der Wal am Sonntag oder Montag von seinem jetzigen Liegeplatz im flachen Wasser weggeholt werden könne. Das sei auch vom Wetter abhängig, sagte Babbel.

Rinne für Wal soll Samstag fertig sein

Unterdessen laufen die Vorbereitungsarbeiten weiter. Für den Wal soll eine 110 Meter lange, zehn Meter breite und zwei Meter tiefe Rinne gebaggert werden, durch die er zum tiefen Fahrwasser gelangen soll. Davon seien 40 Meter bereits geschafft, sagte Babbel. Am Freitag sollen demnach weitere 40 Meter ausgebaggert werden. Samstagfrüh soll die Rinne nach Babbels Worten fertig sein.

Der aktuell in einer künstlich geschaffenen Kuhle liegende Wal soll demnach mit einem Netz angehoben werden, um in die Rinne zu kommen. Die Kuhle war geschaffen worden, damit der Wal tiefer im Wasser liegt, um seine Organe zu entlasten. Der Wal steckt seit rund drei Wochen in der flachen Bucht der Insel Poel fest.

Neues Rettungskonzept für Wal „Timmy-Hope“ liegt vor – Gutachten steht noch aus

In einem Hintergrundgespräch hat der Reporter der Epoch Times vor Ort erfahren hat, dass das neue Konzept zur Rettung des Wales Timmy-Hope bereits vorliegt, aber noch mal ein Gutachten erstellt wird.Wenn dieses Gutachten vorliegt, würde man das Konzept öffentlich vorstellen.

Filmteam von „Free Willy“ angekommen

Soeben ist das Filmteam – 3 Mitglieder – um „Free Willy“ angekommen und macht sich einen Eindruck vom Wal. Sie bescheinigen ihm einen guten Gesundheitszustand.

Pressemitteilung vom Ministerium für Umwelt zum Bergungskonzept

Das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern stellt klar, dass ein ursprünglich geplantes Bergungskonzept für den vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal nicht wie vorgesehen umgesetzt werden kann, da unter anderem die notwendige Zulassung für die technische Konstruktion im Seeverkehr fehlt.

Ein neues Konzept sei bisher nur vorbesprochen; prüffähige Unterlagen lägen noch nicht vor und sollen erst im Laufe des Tages eingereicht werden. Umweltminister Till Backhaus betont, dass erst auf dieser Grundlage eine fachliche und rechtliche Bewertung möglich sei und weist Darstellungen zurück, wonach das Konzept bereits abgestimmt sei oder keine Einwände des Landes bestünden.

Zudem gebe es keine Festlegung zu einem möglichen Startzeitpunkt von Maßnahmen; die Prüfung erfolge anschließend zeitnah und priorisiert unter Berücksichtigung von Tierwohl und geltender Rechtslage.

Absenkbarer Lastkahn ist unterwegs

Wie ein Mitglied der Initiative mitteilt, soll das zwölf Tonnen schwere Tier später mit einer „Barge“ transportiert werden. Dabei handelt es sich um einen etwa 15 Meter breiten, absenkbaren Lastkahn, der nicht selbstständig fährt, sondern von Schleppern gezogen wird.

Die Barge sei auf dem Weg aus dem Hamburger Raum, hieß es weiter. Wann genau sie eintreffe, sei nicht klar. Geplant sei zuvor noch ein Stopp in einer Werft in Wismar. Beim Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern wollte man sich vor einer Lagebesprechung nicht zu den Details äußeren.

Die Anfahrt brauche Zeit, da die Barge nur mit einer Geschwindigkeit von fünf Knoten, etwa neun Kilometern in der Stunde, unterwegs sei und durch den Nord-Ostsee-Kanal müsse.

Sobald die Sonne kam, wurde der Rücken des Wals mit weißen Tüchern bedeckt.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Cheftaucher: Konzept muss noch überarbeitet werden

Das neue Konzept für die aktuelle Situation ist noch in Arbeit und werde auch mit dem Ministerium in engster Runde besprochen. Das sagt Cheftaucher und Unternehmer Fred Babbel und fügt an, dass der Wal in einem guten Zustand sei. „Ihm geht es wirklich gut.“

Babbel wies auf das bisher Erreichte hin. Es sei geschafft worden, den Wal auf dieser Landzunge zu retten. „Eigentlich wäre bei Niedrigwasser sehr wenig Wasser, maximal 50 Zentimeter.“ Er sagt: „Ich will, dass er überlebt, daher wurde das Becken gegraben.“

Der Unternehmer sagt: „Anfang war es mein Job, hier zu arbeiten. Dann lernt man das Tier kennen und versteht, dass man diesem Wesen helfen muss. Wir sind der Meinung, dass wir das schaffen.“

Die Taucher bereiten sich nun vor, einen Kanal als Verbindung von dem Walbecken zur Schifffahrtsstraße herzustellen. Die Bundeswasserstraße ist rund 110 Meter entfernt, dort sei das Wasser 3 bis 4 Meter tief. Bis dorthin werde eine Rinne von vermutlich zehn Metern Breite und zwei Metern Tiefe gegraben. „Das müssten wir in gut zwei Tagen schaffen.“

Ein zweiter Bagger mit einem langen Ausleger wurde mittlerweile von einer anderen Einsatzstelle abgezogen. Auch dort musste zunächst alles rückgebaut und genehmigt werden. Er sollte heute Abend oder morgen früh in Kirchsee eintreffen.

Damit der Wal nicht vorher wegschwimmt, wird eine Wand zur neuen Rinne stehen bleiben und erst dann weggespült, wenn die weiteren Dinge geregelt sind.

Details, wann und wie das Tier durch die Rinne gelangen soll, nannte Babbel nicht, sagte jedoch: „Wir können ihn freilassen oder auf anderem Weg transportieren.“ Das weitere Vorgehen nach dem Baggern der Rinne sei noch in der Abstimmung.

Seitdem der Meeressäuger vor Poel liegt, gibt es viel Trubel um das Tier. „Wie unsere Forschung zeigt, können sich die Folgen für genau die Tiere, die wir schützen wollen, verschlechtern, wenn wissenschaftliche Empfehlungen zugunsten der öffentlichen Meinung außer Acht gelassen werden“, schreibt Karen Stockin von der Massey University in Neuseeland im Wissenschaftsmedium „The Conversation“.

Wahre Fürsorge bedeute im Wildtierschutz manchmal auch die schmerzhafte Entscheidung zur Zurückhaltung, wenn die Wissenschaft keine Hoffnung auf Genesung sieht.

„Große, charismatische Tiere wie Wale rufen starke emotionale Reaktionen hervor“, so Stockin. „Sie sind intelligent, ausdrucksstark und wirken sichtlich hilflos, wenn sie gestrandet sind.“ Für viele Menschen erscheine es moralisch inakzeptabel, nicht einzugreifen, wobei Untätigkeit oft als Vernachlässigung empfunden werde.

Neues Ziel: Wal soll nicht erneut stranden

Die Helferinitiative hat über neue Möglichkeiten beraten, den Wal zu retten. Unternehmerin Karin Walter-Mommert zufolge werde auch über eine Art Schwimmbecken oder ein transportables Bassin nachgedacht, mit dem der Wal transportiert werden könnte.

Andere Medien berichten bereits über einen möglichen Transport mit einer Schute, also einem Lastkahn. Diese transportieren sonst Massenschüttgüter. Das Ziel ist, dass der Wal nicht erneut ausbrechen und stranden kann.

Es ist unklar, ob bereits an einer Fahrrinne vom aktuellen Standort des Wals bis zu den tieferen Bereichen der Bucht gearbeitet wird.

Für heute liegt noch keine aktuelle Stellungnahme des Ministeriums vor. Es finden jeweils um 9, 14 und 19 Uhr Treffen der Verantwortlichen statt. Der Informationsfluss zwischen Helferteam und Ministerium soll jedoch verbessert werden.

Am Wal wird weiterhin Sand abgespült, um das Sediment unter ihm zu lösen. Er liegt derzeit in einer rund zwei Meter tiefen Mulde. Je tiefer der Buckelwal im Wasser liegt, desto geringer ist das Risiko von Organschäden.

Gestern wurde der Wal genau vermessen: Er oder sie ist 12,35 Meter lang, 3,20 Meter breit und 1,60 Meter hoch und wiegt 12 Tonnen.

Das DLRG zeigt sich nun wieder auf dem Wasser und schaut nach dem Wal – der Wal reagierte mit einer kleinen Wasserfontaine und einem kleinen Buckeln auf ihre Ankunft.

Schute statt Ponton als Rettungsmittel

Das überarbeitete Rettungskonzept steht offenbar fest: Laut „BILD“ soll das Tier mit einer flutbaren Schute und nicht mehr mit einem Ponton in den Atlantik gezogen werden.

Schuten sind Lastkähne ohne Motor, die meist Massengüter wie Sand oder Rohstoffe transportieren. Sie werden von Schleppern gezogen.

Umweltminister Backhaus sei das Konzept demnach vorgestellt worden, er habe keine Einwände erhoben. Ein neuer Rettungsversuch kann damit heute beginnen.

Derzeit ruhen die Arbeiten noch

In Livestreams aus der Kirchsee sind derzeit noch keine Helfer am Wal oder andere Arbeiten zu sehen. Bisher ist alles ruhig, der Wal stößt hin und wieder ein Blas aus und bewegt sich leicht. Es gibt etwas mehr Wellenbewegung und Wind als gestern, der Wasserstand steigt wieder.

Wasserschutzpolizei: Wal war in der Nacht nicht so aktiv

Der Buckelwal liegt weiter in der Kuhle am Ende der Kirchsee. Die Wasserschutzpolizei hat das Tier in der Nacht rund um die Uhr beobachtet. „Wir waren die ganze Nacht vor Ort. Er war nicht so aktiv“, sagte ein Sprecher nun dpa.

Gegen 06:30 Uhr war auf den Livestreams zu erkennen, dass sich der Meeressäuger gelegentlich leicht bewegt und buckelt. Auch sein Atem war aufgrund der kleinen Wasserfontäne regelmäßig zu erkennen.

Walfangkommission empfiehlt ruhige und palliative Versorgung

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sagte gestern, „Wir müssen das Konzept überarbeiten.“ Den Wal mit Luftkissen anzuheben und mithilfe von Pontons und einer Plane abzutransportieren, komme nicht infrage.

Die private Hilfsinitiative trat gestern Abend nicht wie geplant vor die Presse. Sie arbeite unter Hochdruck an einer Überarbeitung des Plans, sagte Backhaus.

Weitere Maßnahmen müssten fachlich fundiert sein, das Verhalten des Tieres berücksichtigen und mit den zuständigen Stellen abgestimmt werden. Im Zweifel könne das Land ein Veto einlegen.

Die Internationale Walfangkommission empfiehlt eine möglichst ruhige und palliative Versorgung des Meeressäugers. Backhaus sieht sich dadurch bestätigt. „Diese Einschätzung deckt sich mit der wissenschaftlichen Bewertung, die von Anfang an Grundlage unseres Handelns war“, sagte er.

Der Wal sei mittlerweile fünf- bis sechsmal gestrandet, wenn man seine Bewegungen am Montag berücksichtige, so Backhaus. Mit einem Sender, der nun am Wal befestigt wurde, könne man seinen Weg verfolgen, sollte er doch losschwimmen.

„Wer nichts macht, macht auch keine Fehler“, sagte Backhaus am Mittwoch auf Poel. Aber Tatenlosigkeit sei trotzdem keine Option. „Wir können gemeinsam sagen: Wir haben es versucht. Und der Versuch macht klug.“

Mit Blick auf das Vorgehen der Privatinitiative sagte der Minister: „Es gab keinen Zuschlag und keine Genehmigung – sondern eine rechtlich gebotene Duldung.“ Gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz sei es jedem erlaubt, einem hilflosen Tier zu helfen.

Maßstab für das staatliche Handeln sei ausschließlich das Tierwohl. Das Land begleite die Maßnahmen eng, Veterinäre seien rund um die Uhr vor Ort.

Backhaus kündigte an, die Ereignisse politisch aufzuarbeiten zu wollen. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass solche Situationen künftig häufiger auftreten können. Deshalb werde ich mich auf Bundesebene für bessere gemeinsame Strukturen im Umgang mit Großwalen einsetzen.“

Der Buckelwal liegt in einer ausgespülten Mulde im Wasser vor der Insel Poel (Aufnahme aus einem Flugzeug).

Der Buckelwal liegt in einer ausgespülten Mulde im Wasser vor der Insel Poel (Aufnahme aus einem Flugzeug).

Was geschah alles am 22. April? Hier unser Livestream:

„Eine Woche Rettungsversuche“: Backhaus nimmt Stellung

Hier ist die vollständige Pressekonferenz am Nachmittag.

Heutiger Einsatz beendet – Backhaus: „Müssen das Konzept überarbeiten“

Der vor Poel liegende Buckelwal soll vorerst nicht mithilfe von Luftkissen und Pontons gerettet werden. Das Konzept der privaten Initiative sei laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) überholt.

Den Meeressäuger auf eine Plane zu heben, sei aktuell nicht mehr möglich. „Wir müssen das Konzept überarbeiten“, sagte er bei einem Pressestatement am späten Nachmittag.

„Das ist nun mal ein lebender Organismus und er hat gezeigt, dass er schwimmen will“, betonte Backhaus. Er gehe davon aus, dass mit Hochdruck an weiteren Maßnahmen gearbeitet werde. Ideen wie Spülmaßnahmen, um bei niedrigem Wasserstand eine Kuhle für den großen Wal zu schaffen, seien in kürzester Zeit umgesetzt worden. Aktuell liege das Tier „in einer Badewanne, bildlich gesprochen“.

Backhaus: Netz im Wal-Maul nicht aus Mecklenburg-Vorpommern

Das Netz, das sich im Maul des Buckelwals verfangen hat, stammt nicht aus Mecklenburg-Vorpommern. Das teilte Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) mit.

„Wir können garantieren, dass das Netz, das er mitgeschleppt hat, nicht aus unseren Gefilden kommt, weil diese Art der Netze in Mecklenburg-Vorpommern nicht eingesetzt werden.“ Ein Teil des Netzes war entnommen worden, als sich das Tier vor Wismar aufgehalten hatte.

Arbeiten in der Bucht gehen weiter – Statement angekündigt

Für den weiteren Verlauf der Rettungsaktion wird in Kürze ein offizielles Statement erwartet, das allerdings nicht vor Ort, sondern im „Haus des Gastes“ der Kurverwaltung stattfinden soll. Währenddessen verschaffen sich Einsatzkräfte weiterhin einen Überblick über die Lage.

Im Fokus steht aktuell die Vergrößerung einer bereits angelegten Mulde, in die der Wal gerutscht ist. Diese soll dem Tier mehr Bewegungsfreiheit und ausreichend Wasser bieten, nachdem der Pegel zuletzt gesunken war.

Ursprünglich mit 14 mal 14 Metern, vier Metern Breite und 2,5 Metern Tiefe geplant, wird die Vertiefung nun weiter ausgebaut. Fortschritte sind deutlich sichtbar: Während das Wasser außerhalb der Mulde teils nur noch knietief ist, nimmt die Tiefe in unmittelbarer Nähe des Wals spürbar zu.

Auch der direkte Kontakt zum Tier spielt eine Rolle. Sergio Bambarén näherte sich dem Wal und versuchte, ihn durch ruhige Berührung zu beruhigen. Nach seinen Einschätzungen hat die Strandung das Tier stark gestresst, inzwischen wirke es jedoch ruhiger. Der Gesundheitszustand lasse weiterhin Hoffnung zu – die Rettung sei nicht ausgeschlossen.

Kampf gegen Sand und Zeit: drei Methoden im Einsatz

Derzeit kommen drei unterschiedliche Methoden zum Einsatz, um den Sand in der Bucht zu entfernen. Dabei spielt ein leistungsstarker Saugschlauch, der über einen Baggerarm ins Wasser geführt wird, eine zentrale Rolle. Er saugt große Mengen Sediment ab.

Parallel dazu wird mit Hochdruckwasser gearbeitet: Mit Sprühlanzen wird der Sand aufgelockert, sodass er entweder durch die Strömung abgetragen oder anschließend abgesaugt werden kann.

Eine dritte, besonders effektive Technik basiert auf dem Einsatz eines sogenannten SEABOB, einem normalerweise von Tauchern genutzten Antrieb. In diesem Fall wird das Gerät zweckentfremdet, um Wasserstrahlen gezielt auf den Meeresboden zu richten und den Sand aufzuwirbeln. Helfer berichten, dass sich so innerhalb kurzer Zeit bis zu einem halben Meter Sediment abtragen lässt.

Darüber hinaus wird weiterhin über die eigentliche Rettungsstrategie nachgedacht. Der ursprüngliche Plan A sieht vor, den Wal mithilfe eines Netzes und aufblasbarer Pontons anzuheben und aus der flachen Bucht zu ziehen. Ein bereitstehender Schlepper könnte das Tier anschließend in tiefere Gewässer der Nordsee bringen.

Trotz logistischer Herausforderungen – etwa der geringen Wassertiefe in der Bucht – besteht laut Experten weiterhin Hoffnung. Der Gesundheitszustand des Wals gilt als stabil und die Verletzungen sind gering.

Schutzmaßnahmen wie das Abdecken der Haut mit Tüchern sollen zusätzliche Schäden verhindern, während die Rettungsteams ihre Arbeit fortsetzen.

Taucher nähern sich dem Wal.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Taucher nähern sich dem Wal.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Der Rücken wird benetzt.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Sergio Bambarén spricht von schwieriger Walrettung

Wal- und Ozeankenner Sergio Bambarén spricht von einer schwierigen Walrettung. Es wäre die schwierigste, die er bisher in der Ostsee gesehen habe. Es sei sehr kompliziert und der Wal nun in einer sehr komplizierten Position gestrandet.

Doch es gebe ein großes Zeitfenster, in dem das Tier nicht verhungern werde: „normalerweise können Wale fünf, sechs Monate ohne Futter auskommen“.

In den vergangenen Tagen sei dafür gesorgt worden, dass der Wal wieder im tieferen Wasser liege und richtig durchatmen kann. Nun könnte er das wieder tun und die Helfer müssten sich überlegen, wie sie ihn ins tiefere Wasser bekämen. „Diese Rettungsaktion ist so schwierig, dass wir einen Tag nach dem anderen angehen müssen.“

Der Unterschied zu Walrettungen in Australien sei, dass es dort warmes, tiefes Wasser gibt und Wale stranden, wo der Ozean nicht sehr weit entfernt sei. Dort sei das Gurtesystem gut nutzbar. Bambarén war an mehreren Walrettungen in Australien beteiligt und sagt: „Die Situation hier ist leider sehr kompliziert und schwierig.“

„Jetzt beginnen wir mit der zweiten Phase dieser Rettungsaktion, nämlich dem besten Weg, sie aus diesen seichten Gewässern hinaus ins offene Meer zu bringen. Es wurde bereits viel Arbeit parallel dazu geleistet: Pontons bauen, Netze bauen, spezielle Netze, um sie zu transportieren. Es warten Schiffe darauf, dass wir bereit sind, sie herauszubringen.“

Heute sind öfters als zuvor Wal-Laute zu hören, wie in diesem Clip zu hören ist:

Neue Tierärztin – DLRG macht Drohnenaufnahmen

Die DLRG setzte eben ihre Drohne ein, um sich von oben ein Bild zu machen. Hinzugekommen ist eine neue Tierärztin, die Jenna Wallace aus Hawaii, ersetzt. Sie hat viel Erfahrung mit Wildtieren und ihrer medikamentösen Behandlungen.

Dr. med. vet. Kirsten Tönnies will sich zunächst ein Bild machen und später zum Wal fahren. Sie setzt sich für mehr Kommunikation und Transparenz ein und ist dankbar für jede Zeitung und jedes TV-Team, das vor Ort ist.

Täglich sind drei Beratungen angesetzt. Jeweils um 9, 14 und 19 Uhr treffen sich alle – Landesbehörden, DLRG, Tauchervertreter und das Helferteam – um die nächsten Schritte zu besprechen.

Die Haut des Wales wird gegen Austrocknung geschützt

Heute ist der Wellengang in der Wismarer Bucht niedriger, es ist sonnig und ruhig. Der Buckelwal liegt weiterhin fest, er wird mit Tüchern bedeckt, damit seine Haut nicht austrocknet.

Die Helfer vom DLRG sind mit Booten vor Ort und bei der Arbeit, ebenso wie der Bagger auf seiner Arbeitsplattform.

Der Wal wird mit nassen Tüchern geschützt.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Wal liegt tiefer im Wasser – dank der ausgehobenen Mulde

Das Niedrigwasser wird die Arbeit der Helfer weiter erschweren. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie sagt für Mittwoch erneut einen Wasserstand von bis zu 30 Zentimetern unter Normal voraus.

Nachdem gestern Schlick unter dem tonnenschweren Tier abgesaugt und entfernt worden war, lag der Walt am Abend wie erhofft tiefer im Wasser. Das lindert die Not, weil der Wal in zu flachem Wasser von seinem eigenen Gewicht erdrückt werden könnte.

In der Abenddämmerung fütterten Helfer den rund zwölf Meter langen Meeressäuger mit Makrelen. Das war vor allem als Animation gedacht, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) zuvor gesagt hatte.

Die Behörden werden über alle Schritte der privaten Rettungsinitiative informiert und entscheiden letztlich, was getan werden darf und was dem Tier nicht zugemutet werden sollte.

Was geschah alles am 21. April? Hier unser Livestream:

Minister Backhaus: Big Packs als Barriere

Der Minister erklärte, dass mehrere Maßnahmen schnell beschlossen wurden: hinter dem Wal sollen noch am Abend mit Sand gefüllte Big Packs als Barriere gegen ein weiteres Abrutschen in die Bucht gesetzt werden. Außerdem soll es noch am selben Tag eine Fütterung mit Makrelen geben und erneut befeuchtete Tücher zum Schutz der Walhaut eingesetzt werden.

Zur Kritik an der Vereinbarkeit der Maßnahmen mit einem früheren Gutachten, das den Wal als schwer krank und nur minimal behandelbar einstuft, verwies er auf die grundsätzliche Zustimmung des Ministeriums zum Vorgehen sowie dessen Kontrollpflicht.

Im Mittelpunkt der aktuellen Arbeiten steht weiterhin das Ausheben einer rund 14 × 4 × 2,5 Meter großen Mulde, in die der Wal gleiten soll, um Druck zu reduzieren und seine Lage zu stabilisieren.

Die Arbeiten sollen heute noch abgeschlossen werden, da der sinkende Wasserstand die Situation zunehmend belastet.

Fisch erst in Prüfung – Fütterung hat noch nicht begonnen

Der Inhaber des beteiligten Tauchunternehmens hat neue Details zur Rettungsaktion genannt.

So sei eine angekündigte Fütterung bislang nicht erfolgt, obwohl laut Umweltminister Till Backhaus bereits Fisch – konkret Hering – bereitgestanden habe. Dieser habe jedoch zunächst untersucht werden müssen und sei dafür nach Rostock gebracht worden.

Dadurch habe es Verzögerungen gegeben, unter anderem aufgrund behördlicher Anforderungen und notwendiger Untersuchungen.

Außerdem wurde bekannt, dass der Wal bereits mit einem Peilsender ausgestattet ist, der an der hinteren Rückenpartie angebracht wurde, um ihn im Falle einer selbstständigen Befreiung orten zu können.

Nach Angaben des Unternehmensvertreters steht inzwischen nicht mehr die schnelle Befreiung aus der Bucht im Vordergrund, sondern die Sicherung des Überlebens des Tieres. Die Rettung wird klar als Walrettung verstanden.

Rettung des Buckelwals verzögert sich

Die Bergungsarbeiten am gestrandeten Buckelwal Timmi verzögern sich wetterbedingt, nachdem starker Wind und hoher Wellengang den Einsatz der Technik zunächst verhinderten.

Derzeit wird im Hafen über das weitere Vorgehen beraten. Anschließend ist ein Statement für die Presse geplant.

Helfer bemühen sich, den festsitzenden Buckelwal vor Poel freizuspülen.

Helfer bemühen sich, den festsitzenden Buckelwal vor Poel freizuspülen.

Sandschicht vor dem Wal wird abgesaugt

Die Arbeiten vor dem Wal dauern an. Mithilfe der Arbeitsplattform wird weiterhin der Sand vor dem Wal abgesaugt, eine Kuhle soll entstehen. Der Buckenwal liegt mit dem Kopf zum Buchtausgang und könnte mit kräftigen Flossenschlägen theoretisch auch die Fahrrinne erreichen.

Parallel arbeiten Taucher mit Sprühlanzen nahe am Körper des Wals, um den Sand gezielt wegzuspülen.

Harte Arbeit der Taucher gegen die Zeit und den Wasserstand

Die Taucher arbeiten mit zwei Methoden, erfuhr unser Reporter im Gespräch mit ihnen. Zum einen werde über die große Tauchpumpe auf der Arbeitsplattform ein schwarzer Saugschlauch eingesetzt. Dieser holt mit einer starken Pumpe den Sand vom Meeresboden.

Parallel zum Körper des Wals wird eine tiefe Kuhle angelegt. In unmittelbare Nähe wird mit Sprühlanzen – also den kleineren weißen Schläuchen im Livestream – die Feinarbeit geleistet. In diese Kuhle soll der Wal dann tatsächlich hineinrutschen, um sich wieder aus eigener Kraft bewegen zu können.

Die Arbeit sei sehr schwer und mehrere Taucher seien im Einsatz. Zudem sei es ein Arbeiten gegen die Zeit. Die vergangenen Tage drückte der Wind Wasser in die Bucht, was den Wasserstand erhöhte. Nun weht der Wind aus der anderen Richtung. Damit sinkt der Wasserpegel und wird auch weiterhin absinken.

Deutlich wurde nun auch, dass es im Helferteam Unstimmigkeiten gab, wie am besten vorgegangen werden kann. Es gab verschiedene Vorwürfe, die dazu führten, dass die hawaiianische Tierärztin Jenna Wallace abgereist ist.

Taucher könnten sich auch Hawaii-Lösung vorstellen

Die Taucher vor Ort könnten sich für den Wal auch eine Transportmöglichkeit vorstellen, wie sie in Hawaii bei Walstrandungen benutzt wird. Dabei kämen eine dickere Rundschlinge und Gurte zum Einsatz, die ähnlich wie bei Pferden vor einer Kutsche funktioniert. Vorteil wäre, dass der Wal, wenn er denn genug Wasser unter dem Bauch hätte, frei mitschwimmen könnte.

Auf der Plattform X gibt es ein Beispiel dafür:

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Saugarbeiten gehen weiter, das Helferteam ist etwas kleiner

Im Hafen ist viel los, Wal-Fachmann und Umweltaktivist Sergio Bambarén ist auf dem Weg zum Wal. Die Arbeitsplattform wurde zum Wal gefahren, die Saugarbeiten gehen weiter.

Die Taucher-Scooter kommen ebenfalls wieder zum Einsatz, um den Sand unter dem Buckelwal wegzuspülen. Ziel ist, dem Wal eine größere Wassertiefe zu ermöglichen.

Ein Taucher teilte unserem Reporter mit, dass es nicht viele dieser Scooter gebe, es sei sehr teure Technik. Die Geräte seien sehr effektiv. Gestern wurde dadurch bis zu einem halben Meter Sand und Untergrund weggespült. Bis zur Fahrrinne sind es vom jetzigen Standort des Wals her 80 Meter.

Es wurde wieder begonnen, die Haut des Wales wieder zu benässen. Möglicherweise macht man mit Plan A weiter, also Fahrrinne, Pontons, Netz und Plane, und dann Abschleppen ins offene Meer.

Der hochseetaugliche Schlepper hat einen Tiefgang von 4 Metern, er kreuzt vor der Bucht. Wenn der Wal zwischen den Pontons liegt, muss er daher mit anderen Fahrzeugen zu dem Schlepper gebracht werden. Der Schlepper soll den Wal möglicherweise bis in den Atlantik schleppen.

Jenna Wallace, Tierärztin aus Hawaii, ist aus dem Team ausgeschieden. Anscheinend gab es unterschiedliche Ansichten im Hintergrund, was man nun machen sollte. Tierärztin Janine Bahr van Gammert von der Robbenstation Föhr fällt derzeit aus gesundheitlichen Gründen aus. Eine dritte Tierärztin ist vor Ort, auch am Wal, und berät sich mit Sergio Bambarén über die aktuelle Lage und die weitere Arbeit.

Christiane Freifrau von Gregory, die als Pressesprecherin auftrat, tritt zurück. Sie mache den Weg frei, da eine konstruktive und professionelle Zusammenarbeit unter den derzeitigen Rahmenbedingungen „für uns“ nicht mehr möglich sei.

Menü: „Heringe mit Shrimps“

Im Winter können Buckelwale mehrere Monate ohne Nahrung auskommen. Niemand weiß, ob der Wal Hunger hat – ihm soll Nahrung angeboten werden.

„Ich habe das Menü genannt. Heringe mit Shrimps“, sagte Umweltminister Till Backhaus zu „BILD“.

Den Rücken mit Wasser nass halten

Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die DLRG zum Wal fährt. Zwei Menschen sind ausgestiegen und haben den Rücken des Tieres mit Wasser benetzt. Gleichzeitig wird der Ponton herangebracht. Die heutigen Arbeiten laufen, auf dem Wasser ist auch an der Arbeitsplattform wieder Bewegung.

Die Wasserstände in der Wismarer Bucht sinken heute wieder.

Die Wasserstände in der Wismarer Bucht sinken heute wieder.

Der Wal zeigt sich rege und aktiv, er ragt weiter aus dem Wasser heraus aus gestern, da der Wasserstand gesunken ist.

Taucher sind bereits auf dem Weg zum Wal und der Arbeitsplattform. Vermutlich geht es weiter damit, den Sandboden abzusaugen. Es sei ein ziemlich harter Gemisch von Sand und Mergel und weniger Schlick. Der Weg, der noch zurückgelegt wird, wird auf bis zu 80 Meter geschätzt. Erst dann würde der Wal die Fahrrinne erreichen.

Zum anderen wird ein neues System diskutiert, dass in Hawai bei Walrettungen genutzt wird. Dabei käme eine dickere Rundschlinge zum Einsatz.

Die DLRG bereitet sich für ihren Einsatz noch vor; Boote und anderes Equipment steht bereit. Im Team der Tierärzte gibt es einige Veränderungen, eine Tierärztin ist ausgeschieden, eine andere wird derzeit medizinisch behandelt.

Wal bewegt seine Brustflossen

Der vor der Insel Poel im flachen Wasser liegende Buckelwal ist bis zum Morgen nicht erneut losgeschwommen. Das Tier liegt weiterhin am Ausgang der Kirchsee genannten Bucht in der Nähe des Fahrwassers.

Seine Flipper genannten Brustflossen sind in Bewegung. Diese tauchen immer wieder aus dem heute deutlich niedrigerem Wasser auf. Hin und wieder ist auch ein Blas, eine Wasserfontaine durch die Atmung, zu sehen.

Backhaus nach nächtlicher Kontrolle: „Wal liegt ruhig“

„Der Wal liegt ruhig“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) nach einer Kontrollfahrt in der Nacht dpa. Der Politiker näherte sich gemeinsam mit Experten der Landesfischereiaufsicht dem Tier mit einem Boot bis auf etwa 500 Meter.

Die Atemfrequenzen hätten zunächst zwischen zwei und vier Minuten gelegen, seien im Verlauf aber auch wieder langsamer geworden, erklärte Backhaus. Das zeige, dass der Wal von den Ereignissen des Tages gestresst sei.

Es sei richtig gewesen, den Wal erst einmal ruhen zu lassen, sagte der Umweltminister mit Blick auf vorangegangene Mobilisierungsversuche. Doch die Zeit drängt: In der Nacht soll der Wasserstand sinken.

Umweltminister Backhaus ging nicht davon aus, dass der Buckelwal noch in der Nacht weiter schwimmt. Es gelte abzuwarten, was in den kommenden Stunden geschehe, sagte er. Die Wasserschutzpolizei sollte weiterhin in der Nähe des Tieres bleiben.

Till Backhaus (SPD), Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, hat sich in der Nacht mit Experten der Fischereiaufsicht einen Eindruck vom Zustand des Wals verschafft. (Archivbild)

Till Backhaus (SPD), Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, hat sich in der Nacht mit Experten der Fischereiaufsicht einen Eindruck vom Zustand des Wals verschafft. (Archivbild)

Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Sollte es heute mit dem erneuten Losschwimmen klappen, muss der Buckelwal nach dem Verlassen der Bucht in die richtige Richtung schwimmen – nach Nordwesten, zum offenen Meer hin.

Mehrere Boote sollen ihm deshalb den Weg nach Osten, in Richtung Wismar, versperren. Dort war der Wal schon Anfang März im Hafenbecken gesehen worden. Der Wasserstand sollte in der Nacht und am Dienstag sinken.

Helfer ziehen sich in Dunkelheit zurück

Nun beenden wir den Livestream für heute. Die Helfer und Boote sind mit Einbruch der Dunkelheit abgezogen, der Wal ist allein im Wasser.

Nach Angaben des an der Rettungsinitiative beteiligten Wal-Fachmanns und Umweltaktivisten Sergio Bambarén schwamm sich das Tier bei hohem Wasserstand heute selbst frei und wurde von den Helfern an einen sicheren Ort geleitet.

In den nächsten Tagen solle versucht werden, es ins offene Meer zu bringen, schrieb der Peruaner im sozialen Netzwerk Instagram. Die Überlebenschance liege weiter „bei 50 zu 50“.

Noch 500 Meter bis zum Ausgang der Bucht – der Pegel sinkt weiter

Der Pegel sinkt weiter. Zwei Taucher sind im Wasser nahe bei dem Wal und haben einen Scooter bei sich. Sie gehen an einer Seite um ihn herum und spülen den Schlick weg. Das Wasser reicht den Helfern ungefähr bis zur Brusthöhe.

Bis zum Ausgang der Bucht sind es rund 500 Meter. Das heißt, der Wal müsste in die Fahrrinne kommen und hätte dann einen halben Kilometer vor sich, bevor er aus der Bucht herausschwimmen kann.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Die Helfer setzen einen Unterwasser-Scooter ein, mit dem sich sonst Taucher durch das Wasser ziehen lassen. Der Scooter ist ein kleiner Propeller, der den Taucher hinter sich herzieht. Der Wasserstrahl wird jedoch nun umgekehrt genutzt, um den weichen Schlick unter dem Wal wegzuspülen, damit er sich leichter bewegen kann.

Um 12 Uhr war der Wasserstand bei einem Höchststand und rund 50 bis 60 Zentimeter über der Normalhöhe. Die Wasserhöhe wird genutzt, um möglichst einen Weg für den Wal zu bahnen: Der Wal liegt nicht weit entfernt von der Fahrrinde, vielleicht 20 bis 30 Meter davon entfernt.

Jetzt sind zwei Helfer beim Wal angekommen. Wie vorhin bekannt gegeben, soll der Wal einen Sender bekommen. Ob er nun von den Helfern angebracht wird, ist nicht erkennbar.

Der Schlepper ist aktuell nicht zu sehen, auf der Arbeitsplattform ruht die Arbeit. Der Wind ist ziemlich heftig, es gibt starken Wellengang.

Backhaus: Timmy bekommt einen elektronischen Sender

Der Wal liege nach bisheriger Kenntnis nicht auf Grund, sondern schwimme auf, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) vor Journalisten. „Jetzt wird es darum gehen, ihm ein bisschen Ruhe zu geben … in der nächsten Zeit wieder minimalinvasiv den Wal zu mobilisieren, um diese Situation zu verlassen“, sagte er.

Weitere Schritte seien vorbereitet, um den Wal zu begleiten. Zudem solle er „in der nächsten Zeit einen elektronischen Sender bekommen, damit wir dann jederzeit wissen, wo er sich aufhält“, sagte Backhaus.

Man gehe davon aus, „dass er sich im Augenblick jetzt ausruht und … dann ins offene Gewässer hineinkommt“, so Backhaus.

Timmy liegt stundenlang an der gleichen Position

Timmy liegt seit Stunden nahezu regungslos an derselben Stelle. Zuvor hatte er sich noch mehrfach in verschiedene Richtungen gedreht. Mittlerweile liegt er mit Blick auf den Ausgang der Bucht in rund 500 Metern Entfernung.

Helfer versuchen, ihn zu Bewegungen zu motivieren, bislang jedoch ohne Erfolg. Medienberichten zufolge wurden Gurte in Boote verladen, mit denen Timmy möglicherweise aus seiner Lage gezogen werden soll.

Wie genau dies umgesetzt werden soll, ist noch unklar. Ob Gurte zum Einsatz kommen oder eine Arbeitsplattform mit Bagger und Saugschlauch, bleibt abzuwarten.

Pressefotografen und Kameraleute halten den Wal ständig im Auge.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Timmy liegt erneut teilweise auf – Backhaus: „Er ruht sich aus“

Kurze Zeit nach seinem Freischwimmversuch liegt Buckelwal Timmy teilweise auf einer Sandbank auf. Es handele sich aber nicht um eine neue Strandung, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) am Ort des Geschehens. „Er ruht sich aus.“

Die aktuell für die Walrettung verantwortliche Privatinitiative und die Behörden berieten nun über das weitere Vorgehen.

Laut Backhaus empfehlen die Behörden der Initiative, das Tier schonend zu erneutem Losschwimmen zu motivieren. Der zwischenzeitlich erhöhte Wasserstand der Ostsee sinke inzwischen wieder, sagte der Minister.

Nach Angaben der beteiligten Helfer liege der Wal nicht vollständig auf, sondern schwimme zumindest teilweise. Es handele sich nach wie vor um einen „erfreulichen Lichtblick“. Das zuletzt seit 21 Tagen vor Poel festliegende Tier habe sich bereits „deutlich bewegt“.

Die Polizei stellt sicher, dass sich keine Schaulustigen im Sperrbereich aufhalten.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Neuer Versuch, den Wal durch Annäherung mit Jetski zum Weiterschwimmen zu bewegen.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Die private Rettungsinitiative versammelt unter anderem Fachleute aus dem Ausland und begann in den vergangenen Tagen mit der Vorbereitung für den geplanten Transport des Wals. Von einem Ponton aus wurde der Grund um das Tier weggespült, ein Schlepper steht schon bereit.

Dem Start der Hebeaktion kam der Meeressäuger durch Losschwimmen zunächst zuvor. Er befindet sich aber weiter in der Seitenbucht vor Poel. Er befindet sich nun aber nahe dem Ausgang in die größere und tiefere Bucht vor Wismar.

Timmy sitzt offenbar wieder fest – Wasserstand sinkt

Buckelwal Timmy sitzt offenbar seit einiger Zeit wieder fest. Nachdem der Wasserpegel in der Nacht zu Montag angestiegen ist, was der Buckelwal offenbar genutzt hat, hat er um 12:00 Uhr einen Höchststand erreicht.

Für Montagnacht ist ein Wasserstand von 0 cm bis 60 cm prognostiziert – für Dienstag sogar -20 cm bis 25 cm wie aus den Wasserstandsdaten vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hervorgeht.

Der Schlepper liegt bereit

Momentan befindet sich Timmy nicht weit von der Fahrrinne entfernt. Von dort könnte er sicher aus der Bucht gelangen.

Jedoch bewegt er sich wenig, er könnte auf einer Sandbank aufliegen. Der Schlepper, der gestern im Hafen ankam, hat sich stärker genähert. Es ist noch unklar, wie es weiter geht.

Der Schlepper, die „Robin Hood“, liegt in Sichtweite.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Auf der Arbeitsplattform wurde am 20. April nicht gearbeitet.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Schaulustige und Presse beobachten den Wal.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Schaulustige und Presse beobachten den Wal.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Boote der DLRG versuchen den Wal aus der Bucht zu lotsen

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sprach von einem „Glücksmoment“.

„Aber die Mission ist noch nicht zu Ende“, sagte der Minister vor Ort vor Journalisten. Priorität habe nun, den Wal in Richtung der tieferen Fahrrinne zu lotsen. Dies gestaltet sich jedoch als schwierig, da der Wal sich oftmals dreht.

Mit Booten wird versucht, den Wal davon abzuhalten, dass er ins flachere Wasser schwimmt.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Mit Booten wird versucht, den Wal davon abzuhalten, dass er ins flachere Wasser schwimmt.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Sechs Boote der Rettungsorganisation DLRG sind vor Ort, auch die Wasserschutzpolizei. Die Boote versuchen, den Wal davon abzuhalten, dass er wieder in Richtung Hafen schwimmt. Weitere Booten seien bereits angefordert.

Der an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Buckelwal schwimmt. DLRG-Boote und Helfern begleiteten den Wal, die weitere Entwicklung war zunächst noch unklar.

An der Ostseeküste gab es am Montag steigende Wasserstände. Helfer der Initiative hatten in den vergangenen Tagen Meeresboden rund um den liegenden Wal weggespült. Das sollte der Vorbereitung der geplanten Hebeaktion dienen. Ein Schlepper für die Pontons stand schon bereit.

Am Vortag hatte Constanze von der Meden als Sprecherin des Rettungsteams angekündigt, dass Plan B zur Ausführung komme, für den Fall, dass der Wal sich selbst freischwimmt.

„Das heißt, die Boote der DLRG sind in Bereitschaft, sodass wir ihn, falls er losschwimmt, führen können. Und es ist sichergestellt, dass wir ihn dann auch bis in die Nordsee und weiter in den Atlantik leiten können.“

Buckelwal schwimmt

Der Buckelwal schwimmt wieder selbst.

Wind und Wasserstand erschweren den Einsatz

Der in der Ostsee gestrandete Buckelwal wird heute nicht mehr aus der Bucht vor der Insel Poel gebracht, in der das Tier seit 20 Tagen im flachen Wasser festliegt.

Der Wasserstand sei gestiegen, was ein Anbringen der Pontons und ein Begleiten des Wals wie geplant unmöglich mache, sagte Walter Gunz, MediaMarkt-Mitgründer, der die Aktion zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanziert, der Deutschen Presse-Agentur.

„Gestern hätten wir die richtige Wasserhöhe noch gehabt“, sagte Gunz.

Für den Fall, dass der Wal sich selbst freischwimmt, verwies Constanze von der Meden als Sprecherin des Rettungsteams jedoch auf einen Plan B. Der Wasserstand soll in der Nacht um bis zu 70 Zentimeter steigen. Der Wal hatte sich in der Vergangenheit schon einmal aus eigener Kraft freischwimmen können, sich dann aber wieder festgesetzt.

Backhaus: „So flexibel wie möglich“ bei Genehmigungen

Nur wenige Minuten, nachdem das Helferteam ein Update zur Rettungsaktion des Buckelwals Timmy, alias „Hope“, gegeben hat, meldet sich auch Til Backhaus zu Wort. Man erteile Genehmigungen auf Zuruf und arbeite „so flexibel wie möglich“, so der Minister. Er stand den Reportern ausführlich Rede und Antwort auf die vielen Fragen.

Tierärztin: „Wal atmet deutlich tiefer ein“

Auch die Tierärztin Janine Bahr van Gammert zeigte sich vor Ort zuversichtlich über den Zustand des Wals. „Er atmet deutlich tiefer ein. Das ist ein gutes Zeichen, weil er durch den Wasserstand und durch die Kuhle, in der er jetzt liegt, wahrscheinlich schon viel freier atmen kann.“

„Natürlich ist es ein Tier, das schon lange an einer Stelle liegt und sich nur eingeschränkt bewegt. Aber wir haben gesehen, dass es sich noch bewegt. Dass es sich nicht in den letzten Zügen befindet, haben wir ebenfalls gesehen.“

Angesichts von Meinungen, den Wal in Ruhe sterben zu lassen, betonte die Tierärztin: „Ich sage das noch einmal: Das ist ein Tier, das eine Chance hat, das Lebenswillen zeigt.“

Sie sei mit zwei weiteren Tierärzten „gerade draußen“ – darunter eine Kollegin aus Hawaii.

Sprecherin des Helferteams: „Wir sind guter Dinge.“

Bei einer Pressekonferenz vor Ort, ab 15:45 Uhr, äußerte sich Rechtsanwältin Constanze von der Meden als Sprecherin des Helferteams zuversichtlich.

„Wir können berichten, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Wir haben die Saugarbeiten bereits so weit vorangebracht, dass wir immer näher an den Wal herankommen.“

Das Helferteam sei trotz der hohen Windstärke voll im Einsatz. „Wir sind auf jeden Fall guter Dinge. Wir haben heute Morgen – und das fand ich sehr schön – in den frühen Morgenstunden tolle Reaktionen von ihm gesehen. Er hat wirklich viel Lebensenergie gezeigt, und ich hatte den Eindruck, dass er signalisiert hat, es kann nun bald losgehen“, betonte die Rechtsanwältin.

Video: Timmy/Hope „singt“

Von Unterstützern vor Ort hat die Epoch Times Videos erhalten, auf denen das „Singen“ von Timmy am zweiten Tag, als er am Timmendorfer Strand gestrandet war, zu hören ist.

Helferteam voll im Einsatz – Pressekonferenz um 15:45 Uhr erwartet

Arbeiten am Ponton: Die Arbeitsplattform wird im Boden verankert.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Der Ponton wird mit Pflöcken abgesichert. im Wasser wird mit einem Schlauch gearbeitet.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Wal-Schlepper ist angekommen

Mittlerweile ist der Schlepper aus Stralsund in der Bucht angekommen. Dieser wird mit rund 10 Kilomater pro Stunde den Wal aufs offene Meer schleppen. Dafür sind etwa vier Tage eingeplant.

Walter Gunz: „Wir müssen uns auf das Wesentliche konzentrieren, und das ist der Wal“

Der Wal sei durchaus in einem gesunden Zustand, zitiert MediaMarkt-Mitgründer Walter Gunz den extra zur Hilfe angereisten „Walflüsterter“ Sergio Bambarèn. Die Theorien, dass der Wal im Sterben liege, seien nicht haltbar.

Die Haut sei zwar geschädigt, aber heilbar. Der Wal registriere schon, dass man ihm etwas Gutes tut. „Wir hoffen, das es nun gelingt, den Wal in die Freiheit zu bringen.“

Was die Lage bisher schwierig gemacht hat: „Wir mussten für alles und jedes eine Extra-Genehmigung haben – ob der der Schlauch anders bewegt werden kann, die Salbe aufgetragen werden kann, eine andere Tierärztin keine Zulassung für Deutschland hat“, sagt Walter Gunz. „Das ist kontraproduktiv, da haben wir einen Tag verloren.“

Nun sei von Umweltminister Till Backhaus zugesagt wurden, dass er unbürokratisch alle Dinge durchwinken wolle. „Es geht nicht um Paragrafen, sondern um das Leben des Wals. Wenn es um Leben oder Tod geht, da kann man sich nicht von Bürokratie aufhalten lassen“, sagt Gunz und schwächt seine Kritik ab: „Wir müssen uns auf das Wesentliche konzentrieren, und das ist der Wal.“

Im Hafen werden die Pontons vorbereitet

Um den Wal herum sollen als nächstes Pontons aufgebaut werden, zwischen denen ein Netz hängt. Auf diesem Netz liegt die aufblasbare Plane auf dem der Wal legen soll.

Derzeit wird die Technik im Hafen vorbereitet. Zunächst würden die Pontons U-förmig um den Wal gebracht, später soll der Ring geschlossen werden.

Der Boden in der Kirchsee ist härter als gedacht, die Arbeiten gestalten sich dadurch etwas schwieriger. Auch das Wetter ist etwas windiger geworden – die Helfer hoffen trotzdem, gut voranzukommen.

Im Hafen von Kirchdorf auf Poel liegen die Streben bereit, an denen später das Netz für den Wal befestigt wird. Zuvor wird es noch an die Pontons montiert.

Foto: Erik Rusch/Epoch Times

Die DLRG sichert die Helfer und Taucher bei der Walrettung ab.

Foto: Erik Rusch/Epoch Times

Fahrrinne wird ausgespült – Flossenbewegungen zu sehen

Der Bagger auf der Schwimmplattform spült nun weiter in der Nähe des Wals eine Art Fahrrinne aus, die den Weg freimachen soll. Zum anderen ist zu sehen, dass der Rücken des Wals von etwas Weißem bedeckt ist. Beobachtern zufolge ist das eine Salbe, die ausgebracht wurde. Gestern wurde das Maul des Wales untersucht, es soll noch ein Tau-Ende zu sehen sein.

Der DLRG sichert Taucher und Helfer. Hier sind 25 Menschen im Einsatz, mit mehreren Schlauchbooten und auch per Jetski. Während ein Taucher recht nahe am Tier vorbeigegangen ist, waren deutliche Flossenbewegungen zu sehen.

Nach Angaben der Initiatoren war gestern von dem schwimmenden Bagger aus mit Hilfe einer Pumpe der Schlick unter dem Meeressäuger weggespült worden.

Es kamen auch Unterwasserscootern und deren Wasserstrahl zum Einsatz. Mittels der Scootern können sich normalerweise Taucher unter Wasser motorangetrieben fortbewegen. Diese werden umgekehrt eingesetzt, um mit ihrem Wasserstrahl den Wal zu unterstützen und Schlick wegzuspülen.

Von einem Flugzeug aus sind der Buckelwal und die Tücher auf seinem Rücken gut zu sehen.

Von einem Flugzeug aus sind der Buckelwal und die Tücher auf seinem Rücken gut zu sehen.

DLRG und Taucher bereiten sich vor

Die Arbeiten laufen erneut an. Der Ponton mit der Arbeitsplattform liegt in der Nähe und der Schlauch mit der Pumpe ist im Wasser. DLRG und Taucher machen sich im Hafen bereit.

Der Wal liegt am Sonntagmorgen weiter mit Tüchern bedeckt im hüfthohen Wasser vor der Insel Poel. Immer wieder stieg seine ausgeatmete Atemluft hoch.

Eigentlich hätte der Abtransport des Wals in Richtung Nordsee bereits vor zwei Tagen beginnen sollen. Die Initiatoren warfen den Behörden vor, die Rettungsaktion mit immer neuen Auflagen zu behindern.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus stellte am 17. April klar, dass das Land keine Genehmigung für die Rettungsmaßnahme erteilt habe, weil es dafür keine rechtliche Grundlage gebe. Die Aktion werde aber geduldet.

Die Walrettung geht weiter

In der Wismarer Bucht arbeiten die Menschen weiterhin daran, den Buckelwal freizubekommen. Unsere Reporter sind vor Ort.

Wie genau der interne Zeitplan aussieht, wollten die Mitglieder der Initiative nicht veröffentlichen. Hintergrund sei, dass das Team von außen nicht unter Druck stehen wolle. „Wir sind jetzt gut dabei“, sagte Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert.

Die Situation sei schwierig, sagte die Veterinärin, die auf Föhr ein Robbenzentrum leitet. Zu sehen, wie der Wal versuche, sich aus seiner Lage „rauszukämpfen“, sei für sie kein Tierschutz. „Und ihn in Ruhe sterben lassen ist es auch nicht, weil es keine Ruhe ist“, beschreibt sie das Wal-Dilemma.

Gestern hatten die Helfer unter anderem versucht, das Maul des Tieres zu kontrollieren. „Es sollte geguckt werden, ob noch ein Stück Netz in den Barten ist“, sagte Bahr-van Gemmert. Das sei jedoch nicht gelungen.

Kritik von Wissenschaftlern und anderen Fachleuten an der Aktion wies sie zurück: „Diese Leute haben diesen Wal ja nicht gesehen. Wir haben ihn vor Ort gesehen.“

Am 18. April wurde begonnen, den Boden unter dem Wal abzuspülen. Danach soll ein Netz eingebracht werden, dass mit Pontons den Wal anhebt. Danach kann er transportiert werden.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

„Alles muss extra genehmigt werden“

Tierärztin Janine Bahr van Gammert vom Robbenzentrum Föhr sagt vor der Presse, dass im Hintergrund die Vorbereitungen weitergehen. An der Rinne werde weiterhin gearbeitet, auch am Wal nochmal.

„Es ist aber sehr, sehr schwierig, weil jeder Schritt tatsächlich genehmigt werden muss. Und alles, was nicht hundertprozentig an dem vorgegebenen Konzept ist, braucht eine Genehmigung, muss wieder schriftlich genehmigt werden und das verzögert es natürlich durchaus. Wir müssen nicht nur informieren, sondern Anträge stellen. Wir wären auch schon gerne weiter.“

Es seien zwei weitere Fachleute hinzugeholt wurden, die auch schon bei Strandungen von Walen mitgemacht haben. Es laufe nichts dilettantisch ab, es seien andere Tierärzte beteiligt, Biologen, die DLRG, Techniker, erfahrene Schiffsleute. Sie habe selbst schon kleinere Wale gerettet.

Das Wal habe eine Chance, er sei sehr munter im Moment. Sie erklärt: „Er hat sich gestern gedreht, wie ihr gesehen habt. Einige haben dann gesagt: Ja, das ist ein letztes Aufbäumen. Aber allen Ernstes – dann wäre er jetzt schon tot.“ Buckelwale würden im Winter ohnehin nicht viel fressen und es sei kein Problem, wenn dieser Buckelwal aktuell kein Futter habe.

Sie ist positiv gestimmt, das es eine reelle Chance gibt, den Wal zu retten – unabhängig vom Gutachten, das aussagt, er sei im Sterben.

„Wir haben ihn vor Ort gesehen und ich habe auch schon nicht mit Buckelwalen, aber anderen Tieren gearbeitet. Und wir sind uns einig, dass der eine reelle Chance hat.“

Es gebe viele Kritiker, doch man könne „immer leicht draufhauen“. „Wer diesen Wal da draußen sieht, wie er liegt, wird mir zustimmen. Viele Experten oder diejenigen, die jetzt auch schon vor Ort waren, stimmen mir zu. Der hat eine reelle Chance.“

Der Meeressäuger sei „freigespült“ worden, sagte die Tierärztin Janine Bahr van Gemmert auf der Insel Föhr. Er werde aber „heute nicht mehr transportiert“.

Von einem Schwimmbagger aus wurde mit Hilfe einer Pumpe der Sand unter dem Meeressäuger weggespült, um das Tier anschließend anheben und abschleppen zu können.

Wal-Rettung verzögert sich – Helfer schauen dem Tier ins Maul

Der Wal lag am Samstagnachmittag mit Tüchern bedeckt im hüfthohen Wasser vor der Insel Poel, wie auf Livestreams zu sehen war. Immer wieder stieg sein Blas in die Luft. Mit einigen Metern Abstand arbeiteten Helfer an dem Schwimmbagger, dabei kamen nach NDR-Informationen auch Taucher zum Einsatz.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sagte dem NDR, der Wal sei am Nachmittag am Maul untersucht worden. Dabei sei ein Endoskop zum Einsatz gekommen. Die Untersuchung habe jedoch abgebrochen werden müssen. Es solle aber ein neuer Versuch unternommen werden. Der Buckelwal hat Reste eines Fischernetzes im Maul, die bislang nur teilweise entfernt werden konnten.

Eigentlich hatte der Abtransport des Wals in Richtung Nordsee bereits am 17. April beginnen sollen. Walter-Mommert warf den Behörden vor, die Aktion mit immer neuen Auflagen zu behindern.

Ihnen würden „ständig neue Steine in den Weg gelegt“, sagte die Sprecherin der Initiative der Nachrichtenagentur AFP. So würden immer neue Genehmigungen etwa für an der Aktion beteiligte Ärzte angefordert. Dadurch gehe der Initiative wertvolle Zeit verloren. „Es ist sehr, sehr beschwerlich.“

Rettung von Buckelwal: Einsatz von Netz soll Tier stabilisieren

Fachleute und freiwillige Helfer arbeiten gemeinsam daran, das Tier zu retten. Geplant ist unter anderem, den Wal vorsichtig anzuheben und ihn mithilfe von Luftkissen sowie einer großen stabilen Netz- und Planenkonstruktion zu stabilisieren.

Anschließend soll er, wenn möglich, in tiefere Gewässer gebracht werden, um ihn wieder in Richtung offene See zu führen.

Die Aktion gilt als schwierig, da jede Bewegung sorgfältig abgestimmt werden muss. Experten warnen, dass der Erfolg nicht garantiert ist und der Einsatz für das Tier riskant bleibt.

Mit diesem Netz soll der Wal gerettet werden.

Arbeiten für Wal-Rettungsversuch vor Poel schreiten voran

Am dritten Tag eines privat organisierten Rettungsversuchs für den vor Poel gestrandeten Buckelwal gehen die Arbeiten auf und vor der Insel weiter. Zwischen dem nahegelegenen Hafen in Kirchdorf und einer Arbeitsplattform auf dem Wasser pendelten am Samstagmorgen Arbeiter per Boot hin und her und brachten unter anderem Taucherequipment ins Einsatzgebiet.

Am Morgen waren schon Behördenmitarbeiter mit Ferngläsern ausgestattet auf einem Polizeiboot in die Nähe des Wals gefahren, um die Rettungsaktion zu beobachten.

Dabei ankerte das Polizeiboot nach Aussage eines Sprechers der Wasserschutzpolizei in einiger Entfernung. Per mitgeführtem Schlauchboot könne man gegebenenfalls noch dichter an das Tier fahren.

Am Vormittag lag der Buckelwal wieder eher ruhig in der Bucht. In regelmäßigen Abstanden war seine Atmung anhand der Wasserfontänen zu beobachten. Am Vortag hatte das Tier zeitweise stark mit der Schwanz- und den Brustflossen geschlagen und sich leicht hin und her gedreht.

Wal-Rettung verzögert sich weiter – Initiative erhebt Vorwürfe gegen Behörden

Auflagen der Behörden haben nach Angaben der privaten Rettungsinitiative am Samstag die Rettung des seit Wochen an der Ostseeküste festliegenden Wals weiter verzögert. Es würden „ständig neue Steine in den Weg gelegt“, sagte die Sprecherin der Initiative, Karin Walter-Mommert, der Nachrichtenagentur AFP.

Die Arbeiten vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern sollten am Samstag fortgesetzt werden. Die Ausrüstung dafür liege bereit, „aber wir dürfen immer nur machen, was uns zugesagt wird“, sagte Walter-Mommert.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte am Freitag klargestellt, dass das Land keine Genehmigung für die Rettungsmaßnahme erteilt habe, weil es dafür keine rechtliche Grundlage gebe. Die Aktion werde aber geduldet.

Unterdessen hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft vier Boote zu Wasser gelassen, offenbar als Unterstützung für die Retter. Nähere Details dazu folgen in Kürze.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft lässt die Boote ins Wasser.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

DIe Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft lässt die Boote ins Wasser.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Greenpeace: Kaum Überlebenschancen für Buckelwal

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace sieht wenig Chancen für eine Rettung des vor der Insel Poel gestrandeten Wals durch die private Initiative.

„Die Chancen, dass er in der Nordsee landet und dort frei schwimmt, sind gering“, sagte ein Sprecher dpa. Er gehe davon aus, dass der Wal dort ertrinken wird, weil er so geschwächt ist.

Die Überlebenschancen des Tieres bei einem erfolgreichen Rettungsversuch seien demnach gering. Das gelte erst recht für die Möglichkeiten des Wals im Atlantik – sollte er dorthin gelangen.

Der Buckelwal vor der Insel Poel schlägt mit seiner Schwanzflosse.

Der Buckelwal vor der Insel Poel schlägt mit seiner Schwanzflosse.

Unklare Lage: Kann der Buckelwal vor Poel noch gerettet werden?

Die private Rettungsinitiative für den vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal will ihre Arbeit am Samstagmorgen fortsetzen. Am Freitag waren bereits erste Probespülungen gemacht und weiteres Material herbeigeschafft worden.

Bereits da war jedoch schon klar: „Wir sind einen Tag hinten dran“, sagte der Mediamarkt-Gründer Walter Gunz dpa. Er finanziert zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert die Aktion. Der geschwächte Wal liegt am Samstag bereits den 19. Tag an derselben Position in der Kirchsee in der Wismarer Bucht.

Die aktuellen Entwicklungen am 17.April: 

Rettungsversuch wird am Samstag fortgesetzt

Der Rettungsversuch für den vor der Ostseeinsel Poel festsitzenden Buckelwal ist am Freitagabend unterbrochen worden. Die Arbeiten sollten am Samstagmorgen fortgesetzt werden, sagte die Sprecherin der privaten Rettungsinitiative, Karin Walter-Mommert, der Nachrichtenagentur AFP.

Eigentlich hatte der Abtransport des Wals in Richtung Nordsee noch am Freitag beginnen sollen. Die Sprecherin verwies aber auf Verzögerungen durch zunächst fehlende Genehmigungen. Sie wies darauf hin, das Tier sei am Freitag aber sehr aktiv gewesen. Äußerliche Verletzungen seien nicht zu erkennen.

Team der privaten Initiative arbeitet weiter an Walbefreiung

Helfer waten in Schutzanzügen durch bauchtiefes Wasser – andere befeuchten den Körper des tonnenschweren Buckelwals immer wieder mit nassen Tüchern. Auch am zweiten Tag läuft die private Rettungsaktion des vor der Ostsee-Insel Poel gestrandeten Buckelwals weiter auf Hochtouren.

Eine große Palette mit einer Plane war am Nachmittag in den Hafen von Kirchdorf gebracht worden. Der große Meeressäuger soll laut Rettungsinitiative auf einer Plane transportiert werden. Wann das soweit ist, war am Nachmittag weiter unklar. Beim Zeitplan müsse man sich nach dem Befinden des Tieres richten, sagte eine Mitarbeiterin aus dem Team der privaten Initiative.

Ein Schwimmbagger hatte den Hafen von Kirchdorf auf der Insel am Mittag verlassen und am frühen Nachmittag auf dem Meer in der Nähe des großen Meeressäugers Position bezogen. Dieser liegt in einer Bucht der Insel. Das Freispülen könnte am Nachmittag beginnen.

Am Morgen hatte der Buckelwal mit heftigen Bewegungen auf einen sich nähernden Taucher reagiert. Das Tier schlug heftig mit der Schwanzflosse, der Fluke, und drehte sich um beinahe 90 Grad, wie in Livestreams zu sehen war. Nach wenigen Minuten beruhigte sich der Wal wieder und lag erneut still im Wasser. Später fuhren die Helfer erneut mit einem Boot zum Wal und erneuerten die nassen Tücher auf dem Rücken des Wals, wie im Livestream von News5 zu sehen war.

Veterinärmedizinerin: „Tierwohl steht an erster Stelle“

Anne Bahr van Gammert vom Helferteam und Veterinärmedizinerin des Robbenzentrums Föhr betont, dass bei dem Einsatz das Tierwohl oberste Priorität hat. Für sie und das gesamte Team steht fest, dass es keine Option ist, den Wal einfach sich selbst zu überlassen.

„Das Tierwohl steht an erster Stelle. Das ist die Grundlage unserer Arbeit – auch für mich persönlich. Und allen, die sagen, man solle ihn in Ruhe sterben lassen, sage ich: Nein. Denn dort kann er nicht in Ruhe sterben. Dort gibt es keine Ruhe.“

Die Bucht sei geprägt von starkem Lärmeinfluss durch Schiffe, zudem reagiere der Wal sogar auf vorbeifliegende Düsenjets. Von Ruhe könne daher keine Rede sein.

Gleichzeitig habe das Team festgestellt, dass ein direkter Kontakt zu dem Tier möglich ist. Mehrfach seien die Helfer ganz nah an den Wal herangekommen. Seit gestern wird er zudem mit nassen Tüchern abgedeckt, um seine Haut zu schützen. Ergänzend arbeiten die Einsatzkräfte mit einer speziellen Salzlösung, da das Wasser der Ostsee deutlich weniger salzhaltig ist als der Atlantik, aus dem der Buckelwal ursprünglich stammt.

Live aus der Bucht bei Poel: Rettungsaktion für den Buckelwal geht weiter

Nach Verzögerungen am Vortag haben die Helfer die Arbeiten wieder aufgenommen und bereiten aktuell die komplexe Bergung mit Luftkissen und Pontons vor. Der Wal reagiert weiterhin auf die Einsatzkräfte und zeigt gelegentlich Bewegung.

Unser Team ist direkt vor Ort und beobachtet die Lage aus der Bucht. Die Helfer arbeiten daran, den Wal aus dem flachen Bereich zu lösen, um ihn anschließend in tiefere Gewässer zu bringen. Die Situation bleibt dynamisch, weitere Entwicklungen werden im Laufe des Tages erwartet.

Im Einsatz ist unter anderem Konstanze von der Mähden, die das Projekt und das Team juristisch betreut und die Kommunikation mit dem Umweltministerium sowie den zuständigen Behörden koordiniert. Sie ist im Hintergrund tätig und unterstützt die Rettungsmaßnahmen organisatorisch und rechtlich mit großer Tatkraft.

Sie berichtet vor Ort: „Wir haben heute tolles Zeichen gesehen. Er hat sich heute wunderbar bewegt. Wir haben sehr viel Reaktion, sehr viel Energie gespürt und auch gesehen.“

Der Wal hat noch eine weitere Chance.

Der Wal hat noch eine weitere Chance.

Foto: Screenshot/Reutersvideo

Mediamarkt-Gründer: Liegen bei Wal einen Tag im Plan zurück

Der private Rettungsversuch für den gestrandeten Wal vor der Ostsee-Insel Poel nahe Wismar verzögert sich. „Wir sind einen Tag hinten dran“, sagte der Mediamarkt-Gründer Walter Gunz der Deutschen Presse-Agentur. Er finanziert zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert die Aktion.

Man habe am Donnerstag, dem ersten Tag des Rettungsversuchs, einen Teil des Programms nicht durchführen können, sagte Gunz.

Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte bei der Bekanntgabe der privaten Aktion am Mittwoch gesagt, die Initiative plane das Freispülen des Wals am Donnerstag. Am Freitag könne das Tier dann auf seine Reise in den Atlantik gehen. Dieser Plan ist offensichtlich nicht mehr zu halten.

Backhaus: „Heiße Phase“ von Rettungsversuch für hilflosen Buckelwal begonnen

Der private Rettungsversuch für den vor der Ostseeinsel Poel liegenden hilflosen Buckelwal ist nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Freitag in seine „heiße Phase“ getreten.

Die Aktion laufe, sagte Backhaus vor Ort vor Journalisten. Nach Angaben von Vertretern der Rettungsinitiative gebe es auch Hinweise darauf, dass das Tier in besserem Zustand sei als zuletzt angenommen.

Der Wal bekomme „seine Chance“, sagte der Minister. Er hoffe auf ein gutes Ende. Die Initiative arbeite daran, nun komme es auf das Tier an. „Er muss jetzt mitmachen.“ Die Behörden des Landes gingen nach wie vor davon aus, dass das von der Initiative vorgelegte Konzept „stimmt“ und hielten „permanent“ Kontakt zu den Verantwortlichen.

Wal bewegt sich – heftige Schläge mit Schwanzflosse

Der gestrandete Buckelwal vor der Ostsee-Insel Poel hat nun mit heftigen Bewegungen auf einen sich nähernden Taucher reagiert. Das Tier schlug heftig mit der Schwanzflosse, der Fluke, und drehte sich um beinahe 90 Grad. Die Helfer zogen sich daraufhin vom Tier zurück. Nach wenigen Minuten beruhigte sich das Tier wieder und lag erneut still im Wasser.

Timmy vor Poel: Lebenszeichen geben vorsichtige Hoffnung – Zustand bleibt kritisch

Der vor der Insel Poel gestrandete Buckelwal „Timmy“ zeigt nach aktuellen Beobachtungen weiterhin Lebenszeichen und reagiert offenbar auf die anwesenden Rettungskräfte. Laut Kommentatoren bewegt sich das Tier regelmäßig im flachen Wasser und nimmt seine Umgebung wahr, was als vorsichtig positives Signal gewertet wird. Die Helfer vor Ort beobachten den Zustand des Wals engmaschig und passen ihre Maßnahmen entsprechend an. Dazu gehören unter anderem das Befeuchten der Haut sowie die Vorbereitung weiterer Schritte zur Stabilisierung und möglichen Bergung. Trotz dieser Reaktionen bleibt die Situation ernst. Der Wal befindet sich weiterhin in einem kritischen Zustand, und sein Überleben hängt stark davon ab, wie er die bevorstehenden Rettungsmaßnahmen verkraftet.

Tag 2 des neuen Rettungsversuchs gestartet – Helfer am Wal

Bei der privaten Rettungsaktion für den vor der Insel Poel liegenden Buckelwal hat Tag 2 begonnen. Sechs Helfer fuhren kurz nach 8.00 Uhr auf Booten im Morgennebel zu dem Tier und überprüften seinen Zustand, wie im Livestream von News5 zu sehen war. Sie erneuerten ein nasses Tuch auf dem Rücken des Wals.

Im Laufe des Tages soll versucht werden, das tonnenschwere Tier mit Luftkissen anzuheben. Weil der Buckelwal aber seit mehr als zwei Wochen auf dem Grund festliegt, muss zunächst Meeresboden unter ihm weggespült werden.

Der Wal soll dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert werden. Wenn alles gut geht, kann ein Schlepper damit beginnen, die empfindliche Fracht in die tiefere Ostsee und dann durch Kattegat und Skagerrak in die Nordsee und schließlich in den Atlantik zu ziehen. Dort könnte das Tier im besten Fall in die Freiheit entlassen werden.

Backhaus sieht Chance für hilflosen Wal und kündigt Kontrolle von Rettungsversuch an

Vor dem geplanten Rettungsversuch für den seit mehr als zwei Wochen vor der Ostseeinsel Poel festsitzenden Buckelwal hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) optimistisch gezeigt. „Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass es diese Chance gibt, dass dieses Projekt erfolgreich sein wird“, sagte Backhaus am Donnerstag vor Ort. „Diese Chance wollen wir nutzen.“

Der Minister betonte zugleich, dass diejenigen „in der Verantwortung sind“, die den Antrag für den Rettungsversuch gestellt hatten. „Wir werden diese ganzen Maßnahmen sehr genau begleiten, kontrollieren, überwachen“, sagte er.

Es sei noch einmal abgestimmt worden, „welche Maßnahmen heute beginnen sollen“. Backhaus ging „davon aus, dass sich diejenigen, die dieses Projekt umsetzten, heute dazu äußern werden“. Es gelte weiterhin, dass der Wal „ein schwer kranker Patient“ sei.

Eine vom dem Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz sowie der Unternehmerin Karin Walter-Mommert finanzierte Rettungsinitiative will das in flachem Wasser liegende Tier mit einem System aus Luftkissen und Schwimmpontons anheben und bis in Nordsee oder Atlantik schleppen.

Kampf um Timmy: Entscheidung fällt heute in der Bucht vor Poel

In der Bucht nahe der Insel Poel bei Wismar spitzt sich die Lage um den gestrandeten Buckelwal „Timmy“ weiter zu. Seit mehr als zwei Wochen befindet sich das Tier in dem flachen Küstenbereich und kann sich nicht aus eigener Kraft befreien.

Am heutigen Freitag soll nun ein entscheidender Schritt erfolgen: Einsatzkräfte planen, den Wal behutsam anzuheben und auf einen schwimmenden Transportkörper zu verladen. Dafür wurde bereits umfangreiche Technik an den Einsatzort gebracht. Die Aktion gilt als äußerst anspruchsvoll, da Größe, Gewicht und Zustand des Tieres eine große Herausforderung darstellen.

Im Anschluss ist vorgesehen, den Wal mithilfe spezieller Vorrichtungen in tiefere Gewässer zu bringen. Als mögliches Ziel gelten Bereiche der Nordsee oder sogar des Atlantik, wo bessere Lebensbedingungen herrschen.

Die Situation wird von offizieller Seite genau beobachtet. Auch Till Backhaus, Umweltminister des Bundeslandes, ist in die Einschätzung eingebunden und sieht in der geplanten Maßnahme eine der letzten Chancen für das Tier.

Trotz einzelner stabiler Reaktionen bleibt der Gesundheitszustand des Wals kritisch. Ob die Rettung gelingt, hängt maßgeblich davon ab, wie gut Timmy die bevorstehenden Maßnahmen verkraftet. Die Entwicklung der nächsten Stunden dürfte daher entscheidend sein.

Die aktuellen Entwicklungen am 16.April: 

Helfer: „Wal macht sehr guten gesundheitlichen Eindruck“

Epoch Times sprach mit Jens Schwarck-Köhnke, der für die Dokumentation der Rettungsaktion von Wal Timmy verantwortlich ist. Er gab einen Überblick, was heute am ersten Einsatztag passierte: „Das Team von Frau Walter-Mommert und Herrn Walter Gunz hat zunächst zwei Veterinärmediziner zum Wal geschickt und einen Wal-Experten, der extra aus Teneriffa eingeflogen wurde.“ Dabei sei es zunächst darum gegangen, direkt Kontakt mit dem Wal aufzunehmen und zu schauen, wie das Tier reagiere. „Das Tier hat positiv reagiert“, so Schwarck-Köhnke.

Im Hafen seien Pontons angelandet. „Die werden morgen im Laufe des Tages zu dem Wal gebracht.“ Man müsse immer schauen, wie das Tier reagiere. „Deswegen sind zeitliche Einschätzungen hier immer ein bisschen kritisch.“å Er kündigte an: „Wir werden auf jeden Fall versuchen, das Tier hier aus der Bucht zu kriegen.“

Rettung auf Freitag verschoben

Inzwischen wurde bekannt, dass die eigentliche Rettungsaktion auf morgen verschoben wurde. Dies hat der Unternehmer, der Pontons und Spültechnik liefert, dem NDR bestätigt. Ursprünglich sollte die Rettung bereits am Donnerstag beginnen, es blieb aber bei vorbereitenden Maßnahmen.

In einem nahen Hafen wurden die für die Bergung gedachten Schwimmpontons vorbereitet, zugleich näherten sich immer wieder Helfer dem in etwa hüfthohem Flachwasser liegenden Tier. Sie bedeckten es mit nassen Tüchern und begossen es mit Gießkannen.

„Das Knifflige liegt daran, dass der Wal in einer flachen Gegend liegt, die schwer zu manövrieren und zu befahren ist“, sagte Fred Babbel vom beteiligten Tauchunternehmen Babbel.

Unser Team ist weiter vor Ort und wird noch ein Interview mit dem Helferteam führen, das in der nächsten Stunde stattfinden sollte.

Biologin: „Dieser Wal hat Lebensmut“

„Ich bin seit über einer Woche hier, einfach weil ich Wale und Delfine liebe. Buckelwale sind wunderschöne, hoch entwickelte und zugleich liebevolle Lebewesen, die den Menschen sehr nah sind. Wer das einmal erlebt hat, weiß es: Es gibt eine tiefe spirituelle Dimension bei Walen und Delfinen, die unglaublich bedeutungsvoll ist“, sagt die Biologin und Sonderpädagogin Andrea Maria Böttcher zu Epoch Times.

Böttcher, die wie Dutzende anderer Wal-Fans extra angereist ist, drückt damit die große emotionale Anteilnahme aus. Trotz des anhaltenden Dramas um Timmy in der Wismarer Bucht hoffen Unterstützer wie sie weiter auf eine erfolgreiche Rettung. Derzeit bereiten private Initiativen und Behörden die Rettungsaktion mit Luftkissen vor, um dem geschwächten Buckelwal ins offene Meer zu helfen.

Das Tier wurde heute bereits erneut untersucht, eine Pressemitteilung dazu wird in Kürze erwartet.

Am Wal wird Stück für Stück die Haut augenscheinlich mit Tüchern oder ähnlichem abgedeckt. Auch der Wasserstrahl, der seit längerem auf den Wal gerichtet ist, wurde anders ausgerichtet.

Der Wal hat noch eine weitere Chance..

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Was sagen Anwohner und Gäste?

Eine Anwohnerin, die zu Besuch bei ihrer Mutter ist, berichtete Epoch Times, dass sie etwas genervt sei – sie müsse ständig der Polizei erklären, warum sie in das Dorf will. Die Parkmöglichkeiten wurden auch für Anwohner durch die Polizei eingeschränkt.

Zwei Hamburger nutzen die Walrettung heute für einen Ausflug. Sie machten es sich mit einem Picknickkorb gemütlich und wollten sich über den Wal informieren.

Aktuell werden die Ergebnisse ausgewertet

Nach der ersten Aktion am Wal und einer Untersuchung der Gegebenheiten am Vormittag ist derzeit Ruhe im Arbeitsbereich, die Ergebnisse werden ausgewertet.

Umweltminister Till Backhaus verweist nochmal darauf, dass die Verantwortung für die Aktion bei den Initiatoren liegt.

Taucher sind nun beim Wal

Sechs Personen sind langsam zum Wal vorgedrungen, das Wasser ist dort rund 1,40 Meter tief. Mindestens ein oder zwei davon sind Taucher. Ziel ist, später eine Plane unter den Wal zu legen. Möglicherweise muss dazu vorher noch Schlick weggespült werden, dafür wird nun die Lage sondiert.

Deutsche Bürokratie hat laut Walter Gunz zu den morgendlichen Verspätungen geführt. Laut dem MediaMarkt-Gründer gab es im Ministerium anscheinend Verzögerungen wegen der Teilnahme einer Tierärztin, die mit zum Rettungsteam gehört. 

Auch zur geplanten Schlick-Abspülung gab es Unstimmigkeiten mit den Behörden. 

Walrettung, Helfer und Taucher bereiten die Rettungsaktion vor.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

Alle paar Minuten hört man ein lautes Atmen

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Die Arbeiten haben begonnen. Es ist nicht direkt erkennbar, was die Rettungsteams tun. Es wurde gesagt, dass die Taucher innerhalb der nächsten Stunde zum Wal gelangen werden.

Am Ufer und in der Bucht hat die Polizei weiträumig alles abgesperrt. Pressevertreter kommen etwas näher heran als Schaulustige, doch es bleiben mindestens 500 Meter Abstand zum Wal. Zahlreiche TV-Teams, darunter auch CNBC, sind vor Ort.

Unsere Reporter berichten von idealem Wetter, es ist bedeckt und trocken. Die Sonne kommt gelegentlich hervor – der Wal hingegen sei zu hören, wie er laut atmet – und zu sehen, wenn er Fontänen bläst.

Die Rettung soll behutsam stattfinden

Aktuell ist wenig zu sehen, die ersten Arbeiten haben begonnen. Die Verantwortlichen halten sich bedeckt, wie die Aktion vorankommt. Geplant ist ein langsames, behutsames Vorgehen.

Wenn ein Schritt erfolgreich umgesetzt ist, möchte man erneut vor die Presse treten. Umweltminister Till Backhaus ist vor Ort, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen.

Backhaus hofft, dass die Rettungsaktion erfolgreich ist. Sollte es jedoch eine Gefährdung der Gesundheit des Wals geben, so kündigt er an, auch die Aktion abbrechen zu lassen.

Backhaus: Wal atmet relativ stabil alle 2 bis 5 Minuten

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus sagt im Hafen von Kirchdorf: „Wir werden die Maßnahmen sehr genau begleiten, kontrollieren und überwachsen.“ Die Abstimmungen laufen, es wird besprochen, welche Maßnahmen heute beginnen soll.

Der Vorschlag, der nun umgesetzt werde, sei sehr intensiv durch mehrere Abteilungen des Ministeriums geprüft worden. „Er lebt und regt sich. Wir glauben, dass er eine Chance hat und diese wollen wir nutzen.“ Das Vorhaben sei minimal invasiv und keine Schädigung des Tieres.

„Er atmet relativ stabil alle 2 bis 5 Minuten.“ Er fügt an, „Wir nehmen natürlich auch zur Kenntnis, das er abbaut. Das ist ein kranker Patient, ein schwerkranker.“ Nun müsse es darum gehen, ob das Konzept, das von Dritten vorgelegt worden ist, wirklich gelingt.

Backhaus hofft, dass der Belugawal vor Flensburg nicht auch noch gerettet werden muss und von selbst seinen Weg ins offene Meer findet.

Der Umweltminister deutete an, dass das von Bund und den Küstenländern getragene Havariekommando eine Einheit gründen könnte, die sich auch um Wale und gestrandete Tiere kümmert.

Einsatzplan wird besprochen

In der Bucht vor Pohl sind Polizeiboote zu sehen, die die Lage absichern. Derzeit wird der Einsatzplan vor Ort besprochen. Umweltminister Backhaus trat vor die Presse. Das Team der Bergungstaucher ist auch eingetroffen.

Der Livestream von NEWS5 auf YouTube, bei dem die Walrettung ebenfalls verfolgt werden kann, hat einen neuen Link: Livestream. Die Rettung des Wales scheint viele Menschen zu interessieren und liegt derzeit bei über 25.000.

Belugawal in der Flensburger Förde

Ein weiterer Wal hat anscheinend den Weg in die Flensburger Förde gefunden – ein Belugawal. Der weiße Wal wurde zuletzt bei Ekensund (Dänemark) gesichtet.

Belugawale sind normalerweise in arktischen und subarktischen Gebieten heimisch und werden bis zu sechs Meter lang. Der dänische Walforscher Carl Christian Kinze geht laut dem Medium „Nordschleswiger“ davon aus, dass der Wal selbst wieder zurück ins offenere Meer findet.

Unsere Reporter vor Ort berichten, dass sich zunehmend Zuschauer einfinden. Auch die Polizei ist vor Ort. Weiterhin sind Walfachleute wie Sergio Bambarèn eingetroffen, die mehr Erfahrungen mit Walen haben als Ostseeanreianer.

Ebenso ist Till Backhaus, Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, angekommen.

Heute um 8 Uhr soll eine neue Rettungsaktion für den Wal beginnen. Hinter dem Konzept stehen neben dem Media-Markt-Gründer Gunz die Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die aus dem Pferdesport bekannt ist.

Nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) ist geplant, Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben.

Dazu soll Schlick unter ihm weggespült werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden. Gehe alles gut, könne der Abtransport morgen beginnen, sagte Backhaus.

Schlepper soll Pontons ziehen

Backhaus gab gestern grünes Licht für das neue Rettungskonzept, das vorsieht, den Wal lebend zu bergen und bis in die Nordsee und gegebenenfalls in den Atlantik zu bringen. „Insofern tritt jetzt eine neue Situation ein“, sagte Backhaus. Er sei zwar noch vorsichtig, aber „doch ziemlich glücklich“.

Den Angaben zufolge soll der Bereich unter den Brustflossen des Wals, den Flippern, zunächst freigespült werden. Anschließend soll das Tier mit Hilfe von Luftkissen angehoben und eine Plane unter das Tier geführt werden.

Auf dieser zwischen zwei Pontons gespannten Plane soll der Wal dann abtransportiert werden. Ein Schlepper soll die beiden Pontons ziehen. Dieses ambitionierte Vorhaben sei in seiner Form nach seiner Kenntnis einzigartig, sagte Backhaus.

„Er ist nicht aktiv, er ist erst recht nicht agil, aber er zeigt, dass da Leben noch drinsteckt“, sagte auch Backhaus nochmals. „Er hat sicher schwere Schäden, das ist so.“ Aber vielleicht gelinge die Rettung dennoch.

Die Verantwortung für die Aktion liege komplett bei den Initiatoren, betonte Backhaus, auch finanziell. „Die haben unser Haus komplett freigestellt.“

Bei YouTube gibt es unter anderem einen Livestream von NEWS5, der einen Blick auf den Wal ermöglicht.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier möchte sich heute in Stralsund mit Experten über den Wal austauschen. Steinmeier führt seine Amtsgeschäfte diese Woche drei Tage lang von Stralsund aus – als 18. Station der Reihe Ortszeit Deutschland, mit der der Bundespräsident Eindrücke abseits der Metropolen sammeln will.

Seit dem 31. März liegt der Buckelwal in etwa 1,50 Meter Wassertiefe vor Poel.

Mit Material der Agenturen





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