Wie hier kleine Kinder indoktriniert werden sollen, das entsetzt viele Eltern: Tierschutzaktivisten des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) haben in der Volksschule Guntersdorf im Bezirk Hollabrunn sechs- bis zehnjährige Kinder mit blutverschmierten Tierfotos und einseitiger Schuldkultur konfrontiert.

Von Richard Schmitt

Statt eines altersgerechten Sachunterrichts wurde den Kleinen vermittelt, Fleischkonsum sei moralisch verwerflich und sei für tierisches Leiden verantwortlich. Das Ergebnis: verstörte Kinder, die teilweise bis heute kein Fleisch mehr essen. Eltern sind außer sich, berichtet dazu die Kronen Zeitung.

Bürgermeister Roland Weber – selbst Landwirt – spricht von „überspitzter Darstellung“ durch den Verein und organisierte kurzerhand einen Gegenbesuch auf einem vorbildlich geführten Schweinehof. Die Aktion steht exemplarisch für eine gefährliche Entwicklung: für die systematische Indoktrinierung von Kindern in Schulen und öffentlich-rechtlichen Medien.

Der Vorfall in Guntersdorf zeigt, wie radikale Aktivisten unter dem Deckmantel von „Bildung“ in die Klassenzimmer eindringen. Der eineinhalbstündige Vortrag des VGT konzentrierte sich nicht auf ausgewogene Informationen zur österreichischen Tierhaltung, sondern auf schockierende Bilder und pauschale Schuldzuweisungen.

Viele Eltern waren entsetzt: Die Kinder seien verstört gewesen, einige hätten seither vegetarisch oder vegan gegessen – eine Entscheidung, die Sechsjährige kaum treffen können, ohne emotional manipuliert zu werden.

Der VGT weist die Kritik zurück und behauptet, alles sei „altersgerecht“ und die gesetzlichen Mindeststandards würden nur „besprochen“. Emotionale Reaktionen seien dabei „normal“.

So wird eine Schocktherapie als „Aufklärung“ verharmlost – und es wird ignoriert, dass die Aktion bei Kleinkindern Angst, Schuldgefühle und ein verzerrtes Weltbild erzeugt.

Missbrauch des Klassenzimmers als Bühne für eine Agenda

Externe Organisationen dürfen nicht unkontrolliert Kinder manipulieren, hier geht es nicht um freie Meinungsäußerung, sondern um den Missbrauch des Klassenzimmers für eine vegane Agenda, die Elternrechte untergräbt und Kinder emotional belastet.

Dieser Skandal reiht sich in eine europäische Tendenz der Indoktrinierung durch Aktivisten-Gruppen und öffentlich-rechtliche Sender ein. Besonders der Kinderkanal KiKA von ARD und ZDF steht derzeit massiv in der Kritik: Im Mai 2026 erklärte KIKA den Monat kurzerhand zum „Diversitäts-Monat“ und produzierte Sketche, die von Kritikern wie BILD-Politikredakteur Sebastian Geisler als „krude ÖRR-Propaganda“ gegeißelt wurden.

Ideologen hätten hier offensichtlich das Sagen, so Geisler. In der Kindernachrichtensendung „logo!“ wurde kürzlich ein einseitig negativer Beitrag über den Mitgliederschwund der christlichen Kirchen gesendet – direkt gefolgt von einem positiven Bericht über das muslimische Zuckerfest.

Krudes Weltbild für die Jüngsten

Das ZDF musste später einräumen, die Programmierung sei „unglücklich“ gewesen und habe einen falschen Eindruck erweckt. Die Programmbeschwerden häufen sich: Eltern werfen KiKA vor, Kinder mit Gender-Themen, Migrationspropaganda und einseitigem Klimaschutz-Aktivismus zu indoktrinieren. Frühere Fälle wie die Verharmlosung von Zwangsehen oder die einseitige Darstellung von Liebe zwischen Flüchtlingen und Einheimischen zeigen dasselbe Muster: Statt neutraler Information wird ein ideologisches Weltbild in die Köpfe der Jüngsten gepresst.

Die Parallelen zu dem aktuellen Fall in Guntersdorf sind offensichtlich: Ob VGT-Aktivisten mit Gruselbildern oder KIKA mit „Diversitäts-Sketches“ – immer geht es darum, Kinder frühzeitig zu missionieren. Statt kritischer Auseinandersetzung und Pluralismus erhalten sie einseitige Narrative: Fleisch ist böse, traditionelle Werte veraltet, Diversität das einzig Wahre.

Das erzeugt nicht nur Ernährungsängste oder Klimaschuld bei Grundschülern, sondern untergräbt auch die elterliche Erziehungshoheit. Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren sind besonders vulnerabel.

Es wird Zeit, dass Politik und Bildungseinrichtungen Konsequenzen ziehen: Externe Aktivisten gehören nicht unkontrolliert in die Schulen. Öffentlich-rechtliche Sender wie ARD, ZDF und ORF müssen endlich ihrer Verpflichtung zur Ausgewogenheit nachkommen und aufhören, Kinder als Zielgruppe für ideologische Umerziehung zu missbrauchen. Eltern haben ein Recht darauf, dass ihre Kinder in der Schule lernen – und nicht indoktriniert werden.



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