Die nackten Zahlen sind erschreckend.

Im Jahr 2025 haben nach Daten des Statistischen Bundesamts rund 295.000 Deutsche Deuschland verlassen. Sie sind im offiziellen Sprachgebrauch „abgewandert“. Die meisten werden indes nicht ab-, sondern ausgewandert sein. Egal, ob die „Abgewanderten“ „ausgewandert“ sind oder nicht, Fakt ist: Sie sind weg; sind für den deutschen Steuereintreiber nicht erreichbar, als Arbeitskraft nicht verfügbar, als Futter für die Rüstungsindustrie nicht greifbar …

Daten: Statistisches Bundesamt; Die veränderte Erfassung ab 2016 reduziert eine zuvor im Durchnitt16%ige Untererfassung der Zu und Fortzüge. „Seit dem 1.1.2016 werden Zu- und Fortzüge von Deutschen von bzw. nach „unbekannt/ohne Angabe“ in der Wanderungsstatistik unter der Außenwanderung verbucht. Zuvor blieben sie in der Wanderungsstatistik und damit auch in der Bevölkerungsfortschreibung weitgehend unberücksichtigt“ (Statistisches Bundesamt 2020: 4),

Die Abbildung stellt einen neuen Abwanderungsrekord dar: 295.000 Deutsche haben das Land im Jahr 2025 verlassen. Die Abbildung ist zudem eine Fortschreibung der Berechnungen und Analysen, die Dr. habil. Heike Diefenbach bereits 2021 durchgeführt hat. Schon damals war offenkundig, dass Deutschland die deutschen Bürger in immer größerer Zahl davon laufen, ab-/auswandern vornehmlich in die Schweiz, nach Österreich, in die USA, nach Spanien und ins Vereinigte Königreich (nach wie vor). Seit 2005 sind jährlich rund 55.000 mehr Deutsche ausgewandert als „zurückgewandert“ sind, mittlerweile summiert sich ihre Zahl auf 1.3 Millionen. Eine Großstadt ist ausgewandert.

Aber die die auswandern, sie sind nicht gleich über die Bevölkerung verteilt. Es wanderen vornehmlich junge, hochgebildete Menschen aus. Das zeigen die Daten der OECD und eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Lässt man diese Zahlen an sich vorbeiziehen und hat dabei das stete Lamento der Polit-Darsteller über den angeblich in Deutschland herrschenden Fachkräftemangel im Hinterkopft, dann mutet es etwas seltsam an, dass nichts getan wird, um Deutschland für hochgebildete und in weiten Teilen wohl auch hochqualifizierte EIGENE BÜRGER bleibenswert zu machen, während man den Massenzuzug von Leuten betreibt, die in der Regel nicht einmal ein Hauptschulniveau erreichen.

Es ist absurd und der Beleg dafür, dass die meisten Polit-Darsteller nicht nur jede Verbindung zur Gesellschaft, die sie umgibt, verloren haben, sie sind auch nicht in der Lage, die gesellschaftlichen Folgen der zum Teil irren sozialistischen Politiken, die sie betreiben, abzusehen und schaffen deshalb ein gesellschaftliches Klima, das viele Bürger als trotslos, perspektivlos, hoffnungslos empfinden, dem diejenigen entfliehen, die dazu in der Lage sind – vornehmlich Leute, deren Guthaben ihr Humankapital ist, das sie in die Lage versetzt, in anderen Ländern einen Neustart zu vollziehen.

Um die sozialistische Dynamik zu beschreiben, die den Wegzug von Bürgern befördert, wenn nicht zum Ziel hat, um darzustellen, wie es dazu kommt, dass Bürger Auswanderung als einzigen Ausweg aus der Hoffnungslosigkeit, in der Deutschland versunken ist, ansehen, müssen wir etwas weiter (nicht zu weit) ausholen und auf Ergebnisse einer Studie zurückgreifen, die 2025 veröffentlicht wurde, so veröffentlicht wurden, dass man sie nur finden kann, wenn man von ihrer Existenz bereits weiß, eine Studie, in der eine Bereitschaft gerade unter jungen Menschen zur Auswanderung gefunden wurde (viele derjenigen, die damals ihre Absicht erklärt haben, sind wohl anschließend ausgewandert), die die derzeitigen Höchstwerte in ein paar Jahren wie das Vorgeplänkel zu einem Massenexodus aussehen lassen könnte.

Das Unhinterfragte, das Gesellschaft erst möglich macht, umfasst Normen und Werte, letztere in Europa mehrheitlich christlich geprägt. Es umfasst Rechtssicherheit, die für Kooperation unumgänglich ist, denn Rechtssicherheit schafft den Raum, in dem unhinterfragte Kooperation möglich ist, spontane Kooperation, die das Rückgrat jeder Gesellschaft bildet. Die christliche Nächstenliebe ist eine spezifische Ausprägung unhinterfragter spontaner Kooperation.

Giphy.com

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Quelle: Giphy.com

All das, was eine Gesellschaft zur Gesellschaft macht, wird seit Jahrzehnten von Linken sturmreif geschossen. Vor allem der woke Wahnsinn hat jede Form von gesellschaftlicher Grundlage in Frage gestellt, spontane Kooperation als gesellschaftliche Organisationsform beseitigt und mit hoch ritualisierten, hoch standardisierten und vor allem hoch ideologisierten artifiziellen Interaktionen ersetzt, z.B. dadurch, dass jede Form der sozialen Beziehung unter dem Damoklesschwert woker Ideologie stattfindet, was Austausch erst möglich macht, wenn sichergestellt ist, es nicht mit einem Irren, der sein Geschlecht wie andere ihr Hemd wechselt, zu tun zu haben oder wenn sichergestellt ist, dass der Kooperationspartner, den man früher aufgrund der gesellschaftlichen Position, die er bekleidet, seiner offiziellen Position in der Bürokratie des Staates, als kompetenten Interaktionspartner UNHINTERFRAGT akeptiert hätte, nicht irgend eine Quotenhelga ohne jede Kompetenz ist.

Eine so umfassende Zerstörung wie sie in Deutschland in den letzten Jahrzehnten am gesellschaftlichen Gewebe vorgenommen wurde, steckt KEINE Gesellschaft weg. Indes, Polit-Darsteller, die eigentlich alarmiert sein sollten, ob des Zerfalls ihrer Gesellschaft in Echtzeit, scheinen davon unberührt zu bleiben,

Sie sind mehr damit beschäftigt, Friedenspläne zu hintertreiben, um weitere Tausende Menschen für ihre absurden Ideen in den Krieg und Tod zu schicken,

Sie sind mehr damit beschäftigt, Unfrieden zwischen Generationen zu stiften,

Sie sind eifriger denn je, wenn es darum geht, Chancengleichheit durch soziale Stratifizierung von Anfang an zu hintertreiben, etwa dadurch, dass öffentliche Schulen per Feminisierung so entprofessionalisiert wurden, dass an Vermittlung von Bildung, von GLEICHEN STARTCHANCEN für alle Schüler nicht einmal im Traum mehr zu denken ist, und da, wo noch rudimentäre Bildung möglich ist, selbige durch den Import einer großen Zahl von Zuwanderern, die meisten ohne die notwendigen Deutschkenntnisse, zu verunmöglichen.

Ideologischer Wahn verteuert das Leben der Bürger, macht vielen den sozialen Aufstieg unmöglich, zerstört die Aussicht auf ein zufriedenes und sicheres Leben, beseitigt den Wirtschaftsstandort und da, wo noch gewirtschaftet wird, setzen Steuereintreiber an, um jeden Sproß einer prosperierenden Wirtschaft im Keim zu zertreten.

SciFi-Supt

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Sie finden die Studie, die in einem Gutachten versteckt ist, hier.

Wir fangen dieses Mal hinten, mit dem Fazit der Autoren an:

„Deutschland läuft zurzeit Gefahr, seine Leistungsträger zu verlieren – ob ins Ausland (physische Emigration) oder in die Abkehr von der gelebten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung (innere Emigration).

Klar ist: Die Emigration von gut ausgebildeten, leistungswilligen jungen Menschen ins Ausland verschärft den ohnehin bestehenden Fachkräftemangel, den demographischen Wandel, die Innovationsschwäche, die Herausforderungen der digitalen und ökologischen Transformation massiv und bedroht damit den gesellschaftlichen Wohlstand nachhaltig. Doch auch denen, die nicht das Land verlassen (oder verlassen können), setzt der Vertrauensverlust zu, was im Extremfall zu einem Rückzug aus der Teilhabe und einer Abkehr von der Ordnung führt und neben dem Wohlstand auch unmittelbar die gesellschaftliche, politische sowie intergenerationale Kohäsion und den sozialen Frieden gefährdet.“

Was hier beschrieben wird, ist eine sterbende Gesellschaft, eine Gesellschaft im Endzustand, zerstört von ideologischen Kriegern, eine Gesellschaft ohne Hoffnung auf Besserung, die sich im Griff einer Klasse (w)irrer Ideologen befindet, eine Gesellschaft von der man sich nur zurückziehen kann, hier als innere Emigration beschrieben oder aus der man flüchten muss. Und Letzteres ist das Thema für den Rest dieses Posts:

1000 Personen im Alter von 18 bis 25 Jahre hat INSA im Auftrag des Ludwig Erhard Forum unter anderem nach ihrer Absicht, Deutschland den Rücken zu kehren, befragt. 54,2% derjenigen, die befragt wurden, könnten sich vorstellen, eine berufliche Zukunft im Ausland aufzubauen:

Ludwig Erhard Forum

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Quelle: Ludwig Erhard Forum

Nun ist das mit den Vorstellungen so eine Sache: So lange sie nicht konkret werden, wird daraus keine Handlung erwachsen. Ergo ist es der logisch nächste Schritt danach zu fragen, wie konkret diese Vorstellungen denn sind. Und INSA ist diesen Schritt mit der Frage, ob diejenigen, die es sich vorstellen können, im Ausland eine berufliche Zukunft aufzubauen, bereits konkrete Pläne für eine berufliche Zukunft im Ausland haben, auch gegangen:

Ludwig Erhard Forum

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Quelle: Ludwig Erhard Forum

51% haben bereits konkrete Pläne. Das ist nicht mehr Abwanderung, das ist Massenflucht, Massenflucht, deren Ausmaß noch größer wird, wenn man sich nach den Gründen derjenigen erkundig, die es sich nicht vorstellen können, eine berufliche Zukunft im Ausland zu suchen.

Ludwig Erhard Forum

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Quelle: Ludwig Erhard Forum

Sprache ist das Haupthindernis dafür, die berufliche Zukunft im Ausland zu suchen, das Risiko, finanziell zu scheitern, der drittwichtigste Grund. Indes, Sprache kann man lernen und Risiken sind relativ: Je mehr die Bevölkerung in Deutschland verarmt, je trüber die beruflichen Aussichten in Deutschland werden, desto geringer wird das Risiko finanziellen Scheiterns im Ausland zu Buche schlagen. Kurz: Zwei von drei Haupthindernissen für die berufliche Emigration sind leicht überwindbar. Die „stille Reserve“ der Auswanderer ist unter 18 bis 25jährigen so groß, dass deren schnelle Einbindung in soziale Bezüge, was im Wesentlichen bedeutet, sie in ein Netz aus finanzieller Verpflichtung und Abhängigkeit zu verstricken, das einzige Mittel zu sein scheint, einem Massenexodus junger Menschen entgegen zu wirken.

Nicht unbedingt das, was motivierte Mitglieder einer Gesellschaft hervorbringt.

Fragt man nach den Gründen, die junge Menschen zur Abwanderung bewegen, dann findet sich die Last von Steuern und Abgaben als Anführer einer langen Liste, gefolgt von den hohen Lebenshaltungskosten und den nicht vorhandenen Aufstiegschancen. Wie gesagt, wir sehen einer Gesellschaft beim Sterben zu, in Echtzeit und mutwillig von Polit-Darstellern zerstört.

Indes all das wäre wirtschaftlich nicht so schlimm, so könntem manche einwenden, wenn diejenigen, die abwandern, von Zuwanderern ersetzt werden würden, wenn die Lücke, die Abwanderer vor allem bei Facharbeitern hinterlassen, durch qualifizierte Zuwanderer geschlossen würde, denn die Lücke ist erheblich, weil vor allem formal Höhergebildete abwandern:

Ludwig Erhard Forum

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Quelle: Ludwig Erhard Forum

Das nennt man einen Brain Drain.
Früher war ein Brain Drain etwas, das Entwicklungsländer geschädigt hat.
Heute leiden westliche Gesellschaften unter einem Brain Drain.
Muss man daraus schließen, dass westliche Gesellschaften bereits auf dem Stand der Entwicklungsländer der 1970er Jahre angekommen sind?

Nicht nur werden die Lücken bei gut (aus)gebildeten jungen Menschen die ins Ausland gehen NICHT geschlossen, Deutschland, wie die meisten westlichen Staaten, importiert eine Armee von jungen vornehmlich Männern, deren Ausbildungsniveau ihnen keinerlei Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt eröffnet. Nicht nur, ersetzen die Zuwanderer die Abwanderer NICHT im Hinblick auf ihre Qualifikation, sie supplementieren die ohnehin schon große Gruppe derer, die auf Kosten anderer in sozialen Netzen logieren.

Abermals etwas, das sich keine Gesellschaft auf Dauer leisten kann.
Abermals etwas, was das Klima in der Gesellschaft verschlechtert.
Abermals ein Faktor, der das, was unhinterfragter Kern, Gewebe einer Gesellschaft ist, zerstört, denn die Zuwanderung einer großen Zahl kulturfremder Personen nach Deutschland, Leute, die andere Verhaltensmaßstäbe und -erwartungen mitbringen, die einfach deshalb, weil sie keine Handlungsoptionen mit denen, die schon länger hier leben, teilen, sie wird die Unhinterfragtheit sozialer Interkation zerstören.

Sehen Sie einen Ausweg aus dieser Talfahrt?
Wir nicht.

Jungen Menschen bleibt nur die innere Emigration, die komplette Abkehr von Gesellschaft oder Auswandern.
Den Linken sei Dank!


 

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