Ein Umfrage-Hammer am Nationalfeiertag: Gestern, Mittwoch, hat Oe24 eine Wählerumfrage der Lazarsfeld Gesellschaft veröffentlicht, wonach die Freiheitlichen mittlerweile auf Platz eins gelandet sind.

Freiheitliche bei 26 Prozent

Die FPÖ unter Parteichef Herbert Kickl liegt demnach gleichauf mit der SPÖ. Beide würden, wenn heute Wahlen wären, auf 26 Prozent der Stimmen kommen. Die ÖVP nur noch auf 21, Grüne und Neos jeweils auf elf Prozent. Die Umfrage mit 2.000 Interviews führte die Lazarsfeld Gesellschaft im Zeitraum vom 17. bis 25. Oktober durch.

FPÖ besteigt Umfrage-Thron

Das „blaue Wunder“ hat sich in den vergangenen Wochen bereits abgezeichnet. Wie berichtet, kam die FPÖ den Roten schon bei der Umfrage vor einer Woche bedrohlich nahe. Jetzt ist es tatsächlich passiert: Die Freiheitlichen holten die lange Zeit als „Umfrage-Kaiserin“ titulierte SPÖ ein – und erstmals seit 2017 belegt die FPÖ in einer Umfrage wieder Platz eins.

Asylkrise hat Auswirkungen

Für SPÖ-Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner muss das eine herbe Enttäuschung sein, lag sie doch noch im August mit ihrer Partei bei 31 Prozent – ohne nennenswerte Eigenleistung. Denn profitieren konnten die schein-oppositionellen Roten vor allem von der katastrophalen Leistung der Bundesregierung. Grund für den „Absturz“ der SPÖ und die Erstarkung der FPÖ könnten – neben einer echten Oppositionspolitik der Freiheitlichen – die hohen Asylzahlen sowie das Chaos mit den Zelten und den massenhaft illegal Einreisenden sein. Rendi-Wagner hatte ja allen Ernstes behauptet, dass es keine Migrationskrise gebe. Bei solchen realitätsfernen Aussagen ist verständlich, warum die Roten auch von der schwachen, von Korruptionsvorwürfen gebeutelten Regierung nicht wirklich profitieren können.



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Von Veritatis

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