Von Kai Rebmann

Seit Jahren schon steht die Rosa-Luxemburg-Stiftung im Verdacht, bei linksextremistisch motivierten Anschlägen insbesondere in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland nicht nur aktiv die Finger mit im Spiel zu haben, sondern diese auch entscheidend mitzufinanzieren. Wie alle den großen Parteien nahestehenden Stiftungen wird auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die den SED-Erben der Linken nahesteht, zu einem ganz maßgeblichen Teil über deutsche Steuergelder finanziert. Dieser Umstand erscheint jetzt nach einem verheerenden Brandanschlag in Tschechien einmal mehr in einem gefährlichen Schlaglicht – und hat die Politik in unserem Nachbarland auf den Plan gerufen.

Am 19. März wurde ein Brandanschlag auf den Rüstungskonzern LPP Holding in Pardubice verübt, der Schaden beläuft sich den Ermittlern zufolge auf mehrere Millionen Euro. Die sogenannte „Earthquake-Fraction“ haben sich kurz darauf zu der Tat bekannt und entsprechende Videos von dem Feuer im Internet verbreitet. Als Hauptverdächtige wurden fünf Mitglieder der Gruppe festgenommen, unter ihnen der mutmaßliche Rädelsführer Youssef Moursi, ein 24-jähriger „Aktvist“ ägyptischer Herkunft mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft. Nach weiteren mutmaßlich an der Tat Beteiligten wird mit internationalen Haftbefehlen gefahndet, im Falle einer Verurteilung drohen Freiheitsstrafen von bis zu 20 Jahren.

Bemerkenswert ist auch das Motiv der Linksextremisten: Die Fabrik wurde im Glauben angezündet, es handele sich um ein Zentrum der israelischen Rüstungsindustrie in Europa. So jedenfalls sind die Angaben in den oben erwähnten Bekennervideos zu verstehen. Richtig ist, dass es zwischen der LPP Holding und dem israelischen Unternehmen Elbit Systems in der Vergangenheit intensive Gespräche über eine mögliche Kooperation gegeben hat. Eine solche sei anschließend aber nie zustande gekommen, wie die Tschechen nach dem Anschlag betonen.

Tatsächlich wurden in der Fabrik vor allem Drohnen für das ukrainische Militär hergestellt. Statt in den Nahostkonflikt griffen die Linksextremisten damit in den Ukraine-Krieg ein und leisteten – gewollt oder ungewollt – zumindest mittelbare Schützenhilfe für Putin und dessen Visionen einer Sowjetunion 2.0.