„Wer Kickl wählt, wählt fünf Jahre Hochrisiko mit radikalen Ideen. In dieser Republik braucht Sie keiner“, posaunte einst ÖVP-Chef Christian Stocker hinaus. Offenbar braucht ihn, Kickl, Österreich dringender, als Stocker es je für möglich gehalten hat. In der aktuellsten Umfrage ist der FPÖ-Chef der beliebteste Politiker des Landes.

Koalitionsgespräche waren zum Scheitern verurteilt

Was man von solchen Aussagen wie vom ÖVP-Kanzler halten kann, zeigt allein die Tatsache, dass Stocker kurz nach seiner verbalen Attacke auf Kickl mit diesem an einem Tisch saß, um eine FPÖ-ÖVP-Koalition zu verhandeln. Böse Zungen behaupten ja bis heute, dass es die Schwarzen von vornherein auf Scheinverhandlungen angelegt und damit das Scheitern der Gespräche provoziert hatten.

Stocker nur knapp vor Babler

Das hat Stocker zwar an die Macht gebracht, aber ihn auch zu einem unbeliebten Politiker gemacht. Laut Politbarometer von Oe24 liegt der ÖVP-Chef nur knapp vor dem unbeliebtesten Politiker Österreichs, Andreas Babler. Etwa auf Höhe der „Nato-Beate“, Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger. 

Zwei Anlässe zum Feiern

Ganz anders sieht es da bei Herbert Kickl aus. Die neueste Lazarsfeld-Umfrage gibt dem FPÖ-Chef gleich zwei Anlässe zum Feiern: Zum einen konnte die Partei ihren Vorsprung weiter ausbauen und käme, wenn am Sonntag Nationalratswahlen wären, auf 37 Prozent. Zum anderen ist Kickl selbst mittlerweile der beliebteste Politiker des Landes. 



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