Mit mehr als 600 Teilnehmern war die Demonstration des Vereins „Fairdenken“ in Wien gut besucht: Friedlich protestiert wurde am heutigen Samstag unter dem Motto „Österreich wach auf“ gegen das Versagen der Verlierer-Ampel, gegen die EU, gegen Aufrüstung, Islamisierung und Teuerung und für Neutralität.
„Frieden schaffen ohne Waffen“
Die von Hannes Brejcha, der bereits hinter zahlreichen Corona-Demonstrationen stand, organisierte Kundgebung machte deutlich, wie viele Menschen mit der aktuellen politischen Entwicklung unzufrieden sind. Mit Transparenten wie „Frieden schaffen ohne Waffen“ kritisierten die Teilnehmer die Verwendung von Milliarden für Kriegsmaterial anstelle von Investitionen in soziale Anliegen.
Hunderte demonstrieren für Neutralität, keine Spur von „Antifa“
Die Aktion des Bündnisses verursachte kaum Verkehrsbehinderungen und machte nach dem Start auf dem Heldenplatz und dem Marsch durch die Innenstadt auch vor dem Parlament Halt. Teilnehmer aus ganz Österreich wandten sich gegen Pensionskürzungen, Steuererhöhungen, das Mercosur-Abkommen sowie gegen Massenmigration. Man müsse die Brandmauer durchbrechen hallte es durch die Menge. Auch ein möglicher Nato-Beitritt wird klar abgelehnt. „Wir sind die Zukunft“ war die positive Botschaft der rund Teilnehmer. Ohne Präsenz der linksextremen „Antifa“ betonten die Demonstranten ihre Haltung. Ein Bürgerbegehren soll das Nato-Projekt Sky Shield Initiative stoppen. Die Petition wurde bereits an FPÖ-Nationalratspräsident Walter Rosenkranz bereits übergeben.

Weitergehen soll es am 12. Mai am Christian-Broda-Platz. Dort ist eine Gegenveranstaltung zum Eurovision Song Contest 2026 (ESC) angekündigt.