Zuerst ließ der bekannte Podcaster Benjamin Berndt den stigmatisierten Björn Höcke bei sich auftreten. Trotz Empörung und Einschüchterungsversuchen des Establishments legt Berndt nun nach – mit dem ehemaligen Pfizer-Cheftoxikologen Helmut Sterz.
von Eric Angerer
In den vergangenen Monaten erreichte der YouTuber Ben Berndt mit seinen oft stundenlangen Video-Podcasts pro Folge hunderttausende bis Millionen Aufrufe. Schon seit dem Jahr 2022 wächst das Format weiter und weiter, und lockt immer prominentere Gäste an.
Das Konzept seines Podcasts ist es, mit möglichst vielen unterschiedlichen Menschen zu sprechen. „Ich habe mich aus der Geschäftsführung meines Unternehmens zurückgezogen, um das zu tun, was mir wirklich Freude macht: Tiefe Gespräche mit besonderen Menschen zu führen“, schreibt er über seinen Kanal auf YouTube.
Im Gegensatz zu vielen anderen Podcasts sind die Folgen quasi „open end“, und können deshalb deutlich über anderthalb oder über zwei Stunden gehen. Zu Gast waren schon unterschiedlichste Menschen aus verschiedensten Bereichen, darunter auch etliche Politiker, beispielsweise auch die Linken-Politiker Gregor Gysi und Jan van Aken.
Björn Höcke und der „Streisand-Effekt“
Ende April hat Berndt es nun gewagt, Björn Höcke, den Vorsitzenden der AfD Thüringen und Gott-sei-bei-uns des woken Mainstreams, einzuladen. Das Gespräch dauerte über viereinhalb Stunden. Anders als in anderen Formaten ließ Berndt seinen Gast ausreden und Gedanken in Ruhe entwickeln.
Man erfährt einiges über die persönliche Geschichte von Höcke und seinen Werdegang zum „Politiker wider Willen“. Bezüglich der politischen Positionen erfahren Beobachter des Politikbetriebes nichts völlig Neues, allerdings wird manches tiefer ausgeführt und eingeordnet.
Trotz seiner Länge hat das Gespräch nach 12 Tagen 4,7 Millionen Zuseher erreicht – und 92.000 Kommentare. Dazu hat auch die Hysterie von Systemmedien und Systempolitikern wesentlich beigetragen. Ein gutes Beispiel für den sogenannten „Streisand-Effekt“ – wie die Autorin Mirjam Lübke treffend schreibt.
Die Sängerin Barbra Streisand hatte sich bei „Google Earth“, dass ihre Villa abgebildet sei. Erst durch die folgende Mediendebatte wussten alle, wo sich das Anwesen Streisands befand. Bezüglich Höcke bei Ben war es ähnlich.
Medien wie „Der Spiegel“ empörten sich, dass Höcke in dem Podcast viereinhalb Stunden ungestört sprechen durfte und dass es von Berndt keine entsprechende „Einordnung“ ab. Freie Debatte ohne betreutes Denken ist diesen „Haltungsjournalisten“ offenbar ein Gräuel.
Einige Systempolitiker wie insbesondere Saskia Esken von der SPD gingen noch weiter. Sie verlangte einen Werbeboykott für „Ben unskripted“, um den Podcaster für sein Sakrileg zu bestrafen. Nun ist Esken ohnehin eher für geistigen Tiefflug bekannt, aber diese Intervention ist besonders dumm.
Wenn dem Publikum etwas verboten werden soll, wurde die Sache natürlich umso interessanter. Immer mehr Menschen sahen sich die verfemte Sendung an. Immer mehr Deutsche haben es sowas von satt, sich von Systempolitikern und ihren Medien sagen zu lassen, was sie sehen, hören und lesen sollen.
Deshalb werden die alternativen Medien auch immer stärker. Und das ist – neben der Ideologie ihrer Akteure – natürlich auch ein weiterer Grund für die Empörung der Mainstream-Medien. Sie fürchten um ihre Deutungshoheit und ihre Macht.
Die zweifache Antwort von Ben
Benjamin Berndt scheint nicht der Typ zu sein, der sich vom Spiegel oder von Esken einschüchtern lässt. Der ehemalige Unternehmer und Teilnehmer „illegalen Underground Fight Clubs“ reagierte auf zweierlei Weise auf die Drohungen.
Erstens gab er der rechtskonservativen Zeitung „Junge Freiheit“ ein Interview, in dem er das Herrschaftsgehabe von Esken und anderen Politikern konterte. Und zweitens legte er am 9. Mai mit einem Gespräch mit Helmut Sterz nach, dem ehemaligen Cheftoxikologen Helmut Sterz, der den Gen-Injektionen äußerst kritisch gegenübersteht.
Sterz sagt in dem Podcast: Sterz: „Impfen ist ein wunderbares Businessmodell. Ich bin in die Pharmaindustrie gegangen, weil ich das für eine ethische Industrie gehalten habe. Ich habe dann im Laufe der Jahrzehnte gesehen, dass Firmen nicht dran interessiert waren, Substanzen auf den Markt zu bringen, selbst wenn sie gewirkt haben, die nicht wenigstens 500 Millionen pro Jahr eingebracht haben. Ich bin 2020 aufgewacht, dass ich mir gesagt habe, hier läuft etwas völlig schief, die Leute sind verrückt, im Auto ziehen sie Maske auf und die Jogger tragen eine Maske. Es war keine Gefahr aus meiner Sicht. Sie können einen sicheren Impfstoff in so kurzer Zeit nicht herstellen. Wenn man keine Tiere einsetzt, dann muss man akzeptieren, dass der Mensch als Versuchsobjekt benutzt wird. Vom Baby bis zum Greis.“
Genauer ausgeführt hat Sterz das in seinem Buch „Die Impf-Mafia: Pfizers ehemaliger Chef-Toxikologe weist nach, wie uns rechtswidrig Giftstoffe als Heilmittel gegen Covid-19 verkauft wurden“, das im Dezember 2025 erschien.
Er geht darin davon aus, dass von den Geninjektionen weltweit an über fünf Milliarden Menschen in ein bis fünf Dosen verabreicht wurden. Das habe geschätzt zu bis zu 20 Millionen Todesfällen sowie einer immensen Zahl an Geschädigten weltweit geführt. Sterz präsentiert eine Anklageschrift gegen diese hochprofitable Industrie. Enthüllt ihre unfassbare Gier und Unehrlichkeit. Dokumentiert ihre Täuschungen und Manipulationen. Belegt ihre Rechtsbrüche und Verfehlungen.
Durch den Auftritt bei „Ben unscripted“, nach nur zwei Tagen 638.000 Aufrufe, erreichen die Einsichten von Sterz ein noch größeres Publikum. Und damit verlieren die Systempolitiker und -medien auch in dieser Frage ein Stück mehr ihre Deutungsmacht.