Wenn Söhne zu Vätern werden, verändert sich auch die Definition von Dad Rock. Pop war schon immer eine Frage von: Wo kann und will ich dazugehören? Aber Dad Rock ist nicht für alle gleich

Sich durch Pop eine Identität zu schaffen, war während meiner Teenager-Jugend im Ruhrgebiet in den 90er Jahren eine der größten, aber auch spannendsten und erfüllendsten Aufgaben. Der britische Soziologe Dick Hebdige schrieb schon Ende der 70er über die Bedeutung der jugendlichen Subkulturen. Zum einen geht es um die kulturelle Individuierung, aber letztlich auch um die Kernfrage: Wo kann und vor allem will ich dazugehören?
Als Kind koreanischer Gastarbeiter, die einst in der Kohleregion unter Tage und in der Krankenpflege arbeiteten, kannte ich so etwas wie eine musikalische Legacy nicht. Koreanische Trot- und Folkmusik, die meine Eltern hörten und an gemeinsamen Asbach-getränkten Abenden mit ihren Freundinnen und Freundinnen a capella mit rhyth
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