In Katar läuft derzeit die Fußballweltmeisterschaft. Deshalb sollte man meinen, dass zumindest im Gastgeberland sportliche Erfolge an erster Stelle stehen. Doch weit gefehlt. Es geht den Europäern um Haltung. Diese soll mit Trikots und Armbinden zum Ausdruck gebracht werden. Wenn die FIFA dies unter Verweis auf ihre Statuten verhindert, wird ihr sofort der schwarze Peter zugeschoben.

So schön und medial anerkannt es ist, im fernen Katar auf angebliche oder tatsächlich bestehende Missstände aufmerksam zu machen, so auffällig ist das Schweigen in der Heimat. Wenn hier etwas schiefläuft, wird geschwiegen. Nicht immer, aber immer öfter. Dabei geht es auch hier um zentrale Freiheitsrechte des Einzelnen.

Um diese kümmern wir uns nicht, obwohl sie das Naheliegendste wären. Doch wir sind viel zu sehr mit der Rettung des Klimas und der Einführung einer angeblich nicht diskriminierenden Gendersprache beschäftigt, als dass wir uns um dieses Feinheiten, die letztlich unsere Freiheiten sind, kümmern können.

Bargeld ist gelebte Freiheit

Eine dieser Freiheiten, die gerade massiv zurückgedrängt wird, ist die Freiheit, unsere Einkäufe mit Bargeld bezahlen zu können. Immer stärker wird diese eingeschränkt. In immer mehr deutschen Städten können in Bussen und Bahnen die Fahrkarten für den öffentlichen Personennahverkehr nur noch elektronisch per Karte bezahlt werden. Immer mehr Einzelhändler handhaben den Kauf ihrer Waren ebenso.

Die Zurückdrängung der Möglichkeit, bar bezahlen zu können, wird uns als eine größere Freiheit verkauft. Sie ist aber nur eine Pseudofreiheit, denn erstens wird die Möglichkeit zur Auswahl zwischen verschiedenen Formen der Bezahlung empfindlich eingeschränkt. Gleichzeitig erhöht sich der Kontrollgrad und dies nicht nur ein bisschen, denn noch in 15 oder 47 Jahren wird man Ihnen vorhalten können, was Sie am 23. Januar 2023 wo auch immer gekauft und elektronisch bezahlt haben.

Der gefährlichste Ausdruck dieser Pseudofreiheit ist jedoch, dass Organisationen wie Banken und Kreditkarteninstitute, aber auch der Staat und die Behörden über Nacht Ihren Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben verfügen können, indem sie Ihre Karten einfach deaktivieren.

Die „Pandemie der Ungeimpften“ und Umgang mit den Ungeimpften als Zeichen an der Wand

Falls Sie nicht geimpft sind, haben Sie im vergangenen Dezember beim Antritt der Ampelkoalition in Deutschland einen Vorgeschmack davon bekommen, was es heißt, als Aussätziger vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen zu sein. Den Geimpften könnte diese Erfahrung in der einen oder anderen Form in den kommenden Jahren noch bevorstehen.

Oder wollen wir allen Ernstes annehmen, dass ein Staat, der über Macht verfügt, diese im Fall der Fälle nicht auch einsetzt, um nicht linientreue oder gar aufmüpfige Bürger zu disziplinieren und wieder zu folgsamen Untertanen zu machen? Die Geschichte spricht eher gegen diese Annahme.





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Von Veritatis

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