Frankfurt/Main.

Ein robuster Arbeitsmarktbericht aus den USA und eine etwas schwächer als erwartete Inflation in der Eurozone haben dem Dax am Freitag Auftrieb gegeben. Der deutsche Leitindex, qar nach freundlichem Handelsauftakt rasch in die Verlustzone gedreht und kehrte am Nachmittag zurück ins Plus – mit einem Zuwachs um 0,55 Prozent auf 14.515,49 Punkte. Damit steuerte er auf eine starke erste Handelswoche im neuen Jahr zu. Der Wochengewinn betrug zuletzt 4,3 Prozent.

Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es am Freitagnachmittag um 0,60 Prozent auf 26.831,07 Punkte nach oben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,76 Prozent.

In der Euroregion schwächte sich der Preisauftrieb im Dezember stärker als erwartet ab. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zum Dezember 2021 zwar, allerdings weniger deutlich als im November und auch weniger stark als von Volkswirten im Schnitt erwartet.

Fresenius stiegen als einer der Spitzenwerte im Dax um 1,2 Prozent und erreichten wieder den höchsten Stand seit Juli 2022. Die Schweizer Großbank UBS hatte das Kursziel hochgesetzt. Die Papiere der Deutschen Post sanken indes um 1,4 Prozent und zählten zu den Schlusslichtern im Dax.

Die Aktien von Rheinmetall stiegen im MDax um 2,8 Prozent. Der Rüstungskonzern hatte am frühen Nachmittag überraschend vorläufige Jahreszahlen vorgelegt, die allerdings hinter den durchschnittlichen Analystenschätzungen zurückblieben. Zuvor noch hatten die Rheinmetall-Aktien von Schützenpanzer-Lieferungen des Typs Marder an die Ukraine profitiert. Zudem wird Rheinmetall als Nachfolger im Dax für Linde gesehen, sobald der Industriegase-Hersteller und Anlagenbauer hierzulande von der Börse geht.

Der Euro schwächelte und wurde am frühen Nachmittag mit 1,0506 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,0601 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 2,30 Prozent am Vortag auf 2,33 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,12 Prozent auf 125,44 Punkte. Der Bund-Future stieg um 0,20 Prozent auf 136,48 Zähler. (dpa)



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Von Veritatis

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