Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat Corona-bedingt die Sterbefallzahlen der Jahre 2020 bis 2022 ausgewertet.

Statt Untersterblichkeit wächst Übersterblichkeit

Demnach gab es in allen drei Jahren eine Übersterblichkeit, also mehr Tote, als zu erwarten war. Auf Übersterblichkeit folgt in der Regel Untersterblichkeit. Nicht so 2021 und vor allem auch nicht 2022! In diesem beiden Jahren setzte sich die Übersterblichkeit fort, vor allem bei den unter 60-Jährigen.

Die Übersterblichkeit betrug im dritten Corona-Jahr, also 2022, rund 35.600 Personen. Das ist ein Zuwachs im Vergleich zum Corona-Jahr zwei, als das Virus 2021 noch stärker gewütet hatte, von 3,4 Prozent. Im Dezember 2022 lagen die Sterbefallzahlen gar um 19 Prozent über dem Vergleichswert der vier Vorjahre.

Gretchenfrage

Besonders hohe Sterbefallzahlen gab es zum Jahresende 2021. Danach folgte eine Normalisierung, ehe die Sterbefallzahlen im März 2022 nach oben schnalzten. Plus acht Prozent über dem Vergleichswert aus den Vorjahren. Auch im April und im Mai blieben die Sterbefallzahlen extrem hoch (plus sieben bzw. plus acht Prozent).

Wenn die tödlichste Pandemie seit Jahrhunderten durch die großartige heilsbringende Impfung überwunden wurde, warum starben dann 2021 und 2022 so viel mehr Menschen, wenn gleichzeitig das Virus nur noch in geschwächter Form vorlag?



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Von Veritatis

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