“Mit Bio bleiben die Höfe und Lebensmittelhersteller in den Dörfern”: Die Bio-Landwirtschaft in Deutschland wächst, während die Regierung das Ziel verfolgt, den Anteil bis 2030 auf 30 Prozent zu erhöhen.

Berlin.

Die Bio-Landwirtschaft in Deutschland ist weiter leicht gewachsen. Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen stieg bis Ende vergangenen Jahres auf 11,2 Prozent der gesamten Agrarfläche, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es noch 10,9 Prozent gewesen.

“Bio” wirtschaften nun 36.900 Höfe. Damit erhöhte sich der Anteil an allen Betrieben um 0,2 Prozentpunkte auf 14,2 Prozent. Ziel der Regierung ist ein Öko-Flächenanteil von 30 Prozent bereits bis 2030.

Die Parlamentarische Staatssekretärin, Ophelia Nick (Grüne), sagte, der Umstieg auf Öko biete Höfen eine Zukunftsalternative. Deshalb hätten Betriebe auch in Krisenzeiten die Chance dazu ergriffen. “Mit Bio bleiben die Höfe und Lebensmittelhersteller in den Dörfern, das sichert wertvolle Arbeitsplätze und stärkt die ländlichen Räume.” Klar sei, dass sich Umwelt-, Klima- und Tierschutz lohnen müssten.

Die Bundesregierung will das Bio-Wachstum mit verschiedenen Maßnahmen ankurbeln, unter anderem beim Angebot in Kantinen und Gaststätten. (dpa)



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Von Veritatis

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