Erinnern Sie sich an den alten Spruch, der schon in den 90er Jahren in stramm linken Kreisen die Runde machte: „Liebe Ausländer, bitte lasst uns mit diesen Deutschen nicht alleine“. In noch dreisterer Form hat diese Parole nun ihre Fortsetzung gefunden im öffentlich-rechtlichen Sender „3Sat“, der gemeinsam vom ZDF, dem Österreichischen ORF, der Schweizer SRG SSR und den Landesrundfunkanstalten der ARD betrieben wird.

Satire darf prinzipiell alles. Aber auch für sie gibt es eine Grenze des guten Geschmacks. Und wenn ein Kabarettist meint, dass “alle über 70 getötet” werden sollen, dann ist das – Satire hin oder her – eine Empfehlung zum Massenmord. Und eine solche hat im Fernsehen generell und in einem öffentlich-rechtlichen Sender schon zweimal nichts zu suchen.

Im Hauptabend-Programm gab der deutsche Kabarettist Moritz Neumeier (35) seine Meinung zur aktuellen Asylpolitik kund. Wörtlich sagte der Mann mit dem Erscheinungsbild eines Grünen-Politikers: “Wenn man sich darüber aufregen möchte, dass nur eine ganz kleine Gruppe von Menschen die Krankenkassen, die Wartezimmer der Ärzte völlig überdurchschnittlich strapazieren, und man etwas dagegen tun möchte, dann musst du nicht mehr Menschen schneller abschieben, sondern Deutsche über 70 – dass du die einfach tötest.”

Das Publikum war gut ausgewählt. Es gab Lacher, und auch Applaus für diese Aussage. Wenn auch nur spärlichen (anzusehen hier). War das Publik sortiert bzw. handverlesen? Wie es etwa ZDF-Frontmann mit Markus Lanz mit einer eigenen Firma als Dienstleister anbietet (siehe mein Text „‘Generieren‘ von ‘Wunschpublikum‘).

„Aktuell leben aktuell laut Statista 18,4 Millionen Menschen in Deutschland, die über 65 Jahre alt sind. Der 3Sat-Komiker darf also auf offener Bühne im TV empfehlen, mehrere Millionen Menschen zu töten“, schreibt das Portal „exxpress.at“: „Und gleichzeitig sollen offenbar keine illegal zugewanderten Migranten mehr außer Landes gebracht werden.“

Auf „X“ gab es böse Kommentare. Eine Nutzerin schreibt: „Ein ganz primitives, dumm-doof-brutales Bürschchen. Und kein Mensch aus dem Publikum steht auf und geigt ihm die Meinung. Uff, wie weit ist dieses Land gesunken.“ Ein anderer Nutzer empört sich: „Darf man heute einfach so sagen im ÖRR. Einfach so, ohne Aufschrei, ohne Konsequenzen. Was ist los bei uns???“ Ein weiterer Kommentar:  „Das zumindest scheint man beim ÖRR und in Teilen der Gesellschaft ganz lustig zu finden. Irre…ohne Worte“.

Die Zuschauer kommen derartige Entgleisungen teuer zu stehen. Ebenso, wie die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland immer gerne die Zwansgebühren erhöhen, will der österreichische Sender ORF ab Neujahr 722 Millionen Euro „über die neue, von der schwarz-grünen Koalition“ in Wien „abgesegneten TV-Zwangssteuer abkassieren“, schreibt das Portal: „39 Millionen Euro fließen davon an jene Firma, die diese Beträge mit voller Härte eintreiben soll: Wer die 183,50 Euro nicht bezahlt, dem werden Inkassobüros ins Haus geschickt, dann wird gepfändet. Und wenn es nichts zu pfänden gibt, dann drohen nach dem neuen ORF-Gesetz und dem Verwaltungsverfahrensgesetz sogar Gefängnisstrafen.“

Also der gleiche Irrsinn wie in Deutschland, wo etwa der Technische Zeichner Georg Thiel auf Antrag des WDR 2021 in Haft saß, weil er seine Zwangsgebühren nicht brav entrichtete (siehe hier).

Dass der WDR 2019 Omas von einem Kinderchor als „Umweltsäue“ beschimpfen ließ, war schlimm genug (siehe hier). Dass vier Jahre später die Ermordung von Millionen Senioren als „Witz“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen angeregt wird, ist unerträglich. Und wer nun sagt, es war doch nur Satire, der möge sich bitte fragen: Wir wären die Reaktionen gewesen, wenn der vermeintliche Witz nicht auf alte Deutsche, sondern eine andere Volksgruppe abgezielt hätte? Stellen Sie sich bitte vor, wie dann – wohl die Reaktionen ausgefallen wären.

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Von Veritatis

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