Vielleicht sind wir ja die einzigen, die denken, dass “unsere” Freiheit nicht in der Ukraine, sondern jeden Tag von uns gegenüber einem immer übergriffiger, immer totalitärer werdenden Staat verteidigt wird, einem Staat, in dessen Regierungs-Ensemble Darsteller wie Annalena Baerbock die Bühne betreten dürfen, ohne vom Publikum mit lautem Gelächter in die Halle des Vergessens, da, wo sich die Flops vergangener Tage eingefunden haben, deren erster Schritt auf die Bühne auch gleichzeitig der letzte Schritt gewesen ist, gejagt zu werden.

Denn, wie Annalena Baerbock, wir werden nie einen Baerbock im selben Amt, in dem einst Bernhard Ernst von Bülow, ein Gustav Stresemann, ein Gerhard Schröder und ein Hans-Dietrich Genscher gewirkt haben, akzeptiert können, aber natürlich steht Baerbock in einer Reihe mit Frank-Walter Steinmeier, Siegmar Gabriel und Heiko Maas, vielleicht ist sie das logische Ende dieses Races to the intellectual bottom, wie auch immer. wie Annalena Baerbock gerade wieder verkündet hat, wird in der Ukraine UNSERE Freiheit verteidigt. Und wenn nicht weitere Milliarden Euro in einem der korruptesten Länder der Erde vergraben werden, dann, so verkündet Baerbock weiter, dann werde der “russische Angriffskrieg”, nur mehr “acht Autostunden von Berlin” und “acht weitere Autostunden von Brüssel”, der “Herzkammer der Europäischen Union” entfernt sein.

Glücklicherweise spricht Baerbock von einer Herzkammer, einem pumpenden Etwas, das auf elektrische Impulse reagiert und nicht von Gehirn, das liegt ihr den Göttern sei Dank, extrem fern und wäre des Guten dann doch zu viel gewesen. Die Aufgabe der Herzkammer in Brüssel besteht ganz offensichtlich darin: Steuergelder aus den Mitgliedsstaaten der EU anzusaugen und auf nimmer Wiedersehen in die Ukraine zu pumpen. Eine fast geeignete Metapher, die Baerbock benutzt, vermutlich unabsichtlich, ach was: mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unbewusst!

Indes, wenn der Krieg 8 Autostunden von Berlin angekommen ist, dann ist er auf der falschen Seite der Grenze, an der ihn Baerbock wähnt und wir haben dabei Baustellen und schlechte Fahrbahnbeläge und Staus rund um Berlin in Rechnung gestellt. Dessen ungeachtet kommt man maximal bis Przmysl, Polen. Selbst wenn man noch eine halbe Stunde Fahrtzeit spendieren würde, um auf die andere Seite der polnisch-ukrainische Grenze zu gelangen, müsste man sich tatsächlich fragen, wer dort, mit dem Rücken zur Grenze dem russischen Angriffskrieg noch Paroli bieten würde.

Das Ganze ist ein weiteres Beispiel für diese floskelhafte pathetische Sprache, die Polit-Darsteller sich gegenüber der Öffentlichkeit herauszunehmen können glauben, offenkundig in der Überzeugung, dass niemand hinter die hohle Fassade schaut und feststellt, dass dahinter dieselbe Leere zu finden ist, die bereits in die Kamera gestarrt hat, um die folgenden blödsinnigen bedeutungslosen Floskeln, die aufwendig auswendig gelerneten Phrasen abzusondern:

“Wenn die Unterstützung der Ukraine nicht weitergeht, wenn die Ukraine sich nicht weiter verteidigen kann, dann droht der russische Angriffskrieg weiter in Richtung europäische Grenzen, Richtung unserer eigenen NATO-Grenze zu kommen. Wenn die Ukraine unsere Freiheit nicht weiter verteidigen kann, dann droht dieser Krieg acht Autostunden von Berlin zu sein, oder weitere acht Autostunden von Brüssel entfernt, der Herzkammer unserer Europäischen Union, der Herzkammer unserer gemeinsammen Allianz.”

Von User: Highpriority – Own map, based on the Image: Europe_countries_map.png by User: San Jose, CC BY-SA 3.0,

Die Ukraine ist übrigens Teil Europas, insofern kann der “russische Angriffskrieg” schon deshalb nicht an unseren europäische Grenzen ankommen, weil er in Europa geführt wird, dem Europa, dem ein nicht unbeträchtlicher Teil Russland ebenfalls zugehörig ist.

Man fühlt sich fatal an die 100.000 Kilometer, also den Punkt, der auf einem Viertel der Strecke zum Mond liegt, erinnert, jenem Punkt, den man nach zweieinhalbfacher Umrundung des Äquators erreicht … und wird das Gefühl nicht los, dass bei Baerbock, so wie dies bei Creepy Joe der Fall ist, die jeweiligen Handler immer dann Schweißausbrüche zu verzeichnen haben, wenn ihr Betreuungssubjekt un-scripted vor die Kamera tritt oder auswendig Gelerntes aufsagen soll, wohlwissend, dass die Merkleistung nicht über drei Sätze hinausreichen wird.

Normalität in den mordernen Demokratien, die gemeinhin “von oben “zerstört werden, zumeist durch Akteure, deren Korruption nur noch von ihrer Dummheit übertroffen wird.


Es ist sicher kein Zufall, dass Annalena Baerbock von den ScienceFiles Lesern zum Denkbehinderten des Jahres 2022 gewählt wurde. Und natürlich haben wir Baerbock schon in der Vergangenheit eine Laudation gehalten: “Baerbockiade: Ein Jahr Baerbock, ein Jahr Desaster – eine Dokumentation“. Man kann die vielen Indizien, die auf einen heftig kognitiv überforderten Geist hinweisen, einfach nicht ignorieren – schon aus Gründen der politischen Hygiene…


 

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Von Veritatis