I once saw Elvis in a potato chip;
Ich habe schon einmal Elvis in einem Kartoffelchip gesehen.
Fox Mulder

Wer die Serie aus den x-Files kennt, in der Mulder diese Aussage macht, Empedocles, Serie 17 in Season 8, der weiß, dass diese Aussage eine Variante des Thomas Theorems ist: Was Leute denken, das es sei, ist real in seinen Konsequenzen. Indes geht es – wie so oft in den x-Files – um absurde oder abseitige Umstände, darum, dass Leute etwas glauben, berechtigt oder nicht, was die große Mehrheit ihrer Zeitgenossen für Humbug hält. Nicht einmal Fox Mulder hätte geglaubt, obschon alles zu glauben, sein Wahlspruch in den meisten Serien ist, dass wir einmal in einer Zeit leben, in der das Irre, das Abseitige, das Absurde zur Normalität erhoben werden wird, in der die Symbolik für eine große Zahl von ideologisch und in der Folge kognitiv Beschädigten die Realität verdrängt hat, Beschädigten, die von Gesunden verlangen, ihren Wahnsinn nachzuvollziehen, und statt 44 eine SS-Rune zu sehen:

Bei manchen ist der Wahnsinn bereits soweit gediehen, dass sie in der Lage sind, Geschlechtsteile an Ampelmännchen zu erkennen:

Es ist, als hätte jemand das Tor zum Wahnsinn aufgestoßen und seither ist das Irre ungezügelt.

In diesem Sinne willkommen bei unserer Wahl zum Denkbehinderten des Monats, eine Wahl, die all das wieder aufnimmt, was wir eingangs geschrieben haben, den ganz normalen Wahnsinn des Alltags, des öffentlich-medialen Alltags, eines Alltags, in dem z.B. Karl Lauterbach als Gesundheitsminister durchgeht:

Der Friedenskanzler, der sich dadurch auszeichnet, dass er mehr Waffen [in die Ukraine] liefert als jeder andere Regierungschef in Europa. In normalen Zeiten, unter normalen Umständen würde demjenigen, der so etwas formuliert, ein Widerspruch zwischen “Frieden” und “Waffenlieferung” auffallen. In den irren Zeiten, in denen wir leben, kann man “Friedenskanzler” sein und Waffen liefern. Offenkundig sind diejenigen, die diesen BS verbreiten, in der Doktrin des Kalten Krieges stecken geblieben.

Damals, für diejenigen, die sich nicht erinnern, galt Aufrüstung als Mittel, den Frieden zu sichern. Für diejenigen, deren Denken mit mehr als einer Variable überfordert ist, ist damit alles gesagt: Waffen anschaffen, um Frieden zu sichern. Indes, die Friedenssicherung mit Waffen setzt voraus, ist dann erfolgreich, wenn, wie soll man es sagen, wenn es keinen Krieg gibt, wenn alle Seiten wissen, dass ein Krieg ein Suizidunternehmen ist. Ist der Krieg erst da, dann, man glaubt nicht, dass man so etwas schreiben muss, dann sind Waffenlieferungen ein Mittel, um KRIEG AKTIV zu führen, um einen laufenden Krieg am Laufen zu halten. In einer solchen Situation könnte sich als Friedenskanzler auszeichnen, wer mit diplomatischen Mitteln den Krieg beenden hilft. Einmal mehr, man glaubt nicht, dass man so etwas schreiben muss, dass man es muss, dokumentiert eindrücklich, wie irre die Leute sind, die im öffentlichen Diskurs ihren Mund aufreißen.

Friedenskanzler-Groupie Karl Lauterbach ist unsere Startnummer 1.


Die Denkbehinderung, an der Lauterbach leidet, die Fähigkeit, Waffenlieferungen, die zur Fortsetzung eines laufenden Krieges verwendet werden, als Form von Frieden auszugeben, ohne dabei am eigenen Verstand zu zweifeln, zeichnet auch unseren zweiten Kandidaten, Bruno Hönel aus:

Der eine will Frieden stiften, in dem er einen Krieg anheizt. Der andere will sich als Anti-Diskriminierer, weltoffener und toleranter Demokrat ausgeben, in dem er diskriminiert, sich als engstirniger, ideologisch bornierter Anti-Demokrat inszeniert.

Was rauchen diese Leute?
Wie schaffen sie es, ihre Sinne so zu benebeln, dass sie der Ansicht sind, man könne das Gegenteil dessen, was man zu tun behauptet, tun, und dennoch erzählen man habe das, was man zu tun behauptet hat, getan?

Der Graben zur Realität muss bei diesen Leuten so groß sein, dass sie keinerlei Check mehr für das, was sie von sich geben, haben.

Irgendwie beunruhigend zu wissen, dass solche Leute im Bundestage sitzen, über die Landesliste, also die Möglichkeit für Unbeliebte, sich in den Bundestag zu stehlen, eingezogen sind, für Bündnis90/Grüne … eine Partei, in der die entsprechende Denkbehinderung kultiviert worden zu sein scheint.

Bruno Hönel trägt die Startnummer 2.


Falls es Ihnen wie uns geht und sie nicht wissen, wer Ulrike Malmendier ist, machen wir uns doch ausnahmsweise einmal bei Wikipedia “schlau“.

“Malmendier ist eine deutsche Ökonomin, Politikberaterin und Professorin für Finanzmarktökonomik an der Haas School of Business der University of California, Berkeley […] Im August 2022 wurde sie von der Bundesregierung in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen. Im Oktober 2022 gehörte sie zu den Experten der Internationalen Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine”.

Das, was Malmendier wissenschaftlich treibt, gehört in den Kontext der Behavioral Economics, das sind im wesentlichen Leute, die auf Basis eines Missverständnisses, das sie Amos Tversky und Daniel Kahneman unterstellen, versuchen, die Handlungen von Leuten zu beeinflussen bzw. aufzuzeigen, dass diese Handlungen nicht im Einklang mit einer Idealform der entsprechenden Handlung steht. In diesem Sinne hat Malmendier “untersucht, wie kognitive Verzerrungen die finanzielle Entscheidungsfindung in anderen Kontexten beeinflussen”.

Jo. Und wir untersuchen, wie kognitive Beschränkungen das beeinflussen, was Leute wie Malmendier von sich geben.

Eine Definition von Wahnsinn besteht darin, immer dasselbe zu tun, in der Hoffnung, mit immer derselben Handlung ein anderes Handlungsergebnis herbeiführen zu können. Denken Sie sich den Irren, der versucht, mit seinem Kopf eine Wand zum Einsturz zu bringen oder den Spielsüchtigen, der überzeugt ist, nach hunderten von Malen, die er verloren hat, sei nun das eine Mal für ihn gekommen, um groß zu gewinnen.

Malmendier plädiert dafür, die Sanktionen gegen Russland auszuweiten, weil bisherige Sanktionen in ihrer Wirkung enttäuschend gewesen seien. Pointiert formuliert: weil Russland mit Sanktionen nicht beeinflusst werden kann, will Malmendier weitere Sanktionen eingeführt sehen, weitere Sanktionen, die Russland weder schädigen noch beeinflussen werden. Die Kriterien der Wahnsinns-Definition oben wären damit erfüllt.

Indes, Sanktionen gegen Russland haben natürlich einen Effekt, und zwar auf die Gesellschaften, deren Regierungen so wahnsinnig sind, sie einzusetzen: Ihre Bevölkerungen stehen schlechter da, kämpfen mit steigenden Energiepreisen, müssen kalt duschen, um Habeck zu willen zu sein … Insofern scheint Malmendier einem historischen Vorbild nacheifern zu wollen:

Malmendier trägt die Startnummer 3.


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Johannes Rauch gibt in Österreich den Gesundheitsminister.
Irgendwie scheint das Amt Leute anzuziehen, bei denen man das Gefühl hat, sie hätten zu viele blaugefiderte Singvögel…

Johannes Rauch hat sich auf TikTok verirrt, eine Plattform, von deren Publikum er offenkundig klare Vorstellungen hat. Warum sonst sollte er sich zum Deppen machen, wie er das im folgenden Video, nennen wir es “Ciao Kakao” tut. Es geht Rauch wohl darum Jugendliche zu überzeugen. Ein Bemühen in wenigen Schritten:

  1. Erst Jugendliche vor Zecken (nein, nicht der Antifa) erschrecken;
  2. Sich als guter Papa inszenieren, in all der dazu notwendigen Lächerlichkeit;
  3. Seitenhieb auf den politischen Gegener nicht vergessen, und die ÖVP als schwarzen Mann der kleine Kinder ins nicht Impfen schrecken will, darstellen.
  4. Sich selbst als Medizin gegen den Schrecken, vor den Zecken, präsentieren.

Als Thomas Mann den Geck in seinem Tod in Venedig beschrieben hat, hatte man das Gefühl, er beschreibe, trotz allen Sarkasmus’, einen lebenden Menschen. Bei Rauch fragt man sich mehrfach, ob die Travestie auf normal, die er im folgenden Video gibt, noch im Bereich des Menschlichen angesiedelt ist…

Wir haben die wesentlichen Sprachfetzen, die Johannes Rauch von sich gibt, zusammengestellt – sie sprechen für sich.

“Hallo, meine Mäuse. Ich bin’s, der Gesundheitsminister Eurer Träume. Ich will Euch warnen vor Goofy Zecken. Wir gehen jetzt den Impf-Juice checken.
[…]
– Die ÖVP ist an Impfskepsis schuld –
[…]
Zeckenimpfung auf Lock, auf FSME haben wir keinen Bock.
[…]
Ciao Kakao

Welche niedere, abschätzige Meinung muss man von seinem Publikum haben, wenn man denkt, mit einem solchen Bullshit erziele man die erwünschte Wirkung. Wie dumm muss man sein, um das zu glauben?

Johanns Rauch ist ein würdiger Kandidat, der mit der Startnummer 4 in unserer Wahl zum Denkbehinderten des Monats an den Start geht.


Bleibt noch eine Startnummer.
Die Nummer 5.
Wir haben sie für den Mega-Markus, das Söder-Ei aus München reserviert, den Mann, bei dem man immer dann, wenn er sich leutselig gibt, das Gefühl hat, es mit einem Humunkulus zu tun zu haben, der als Mensch durchgehen will:

Genießen Sie zunächst aus der Serie, Markus Söder und das Osterei, Folge 1: Das narzisstische Ei.

Wenn Narzissmus eine Persönlichkeitsstörung ist, dann ist diese Verkurzzeitlichung in Fett, Butter und Kakao ihr Fetisch. Man wisse nun, so hat ein Leser auf unserem Telegram-Kanal geschrieben, was es mit dem Ei abschrecken auf sich habe.

Mega-Ei-Söder, mit seinem Mega-Ei, das auch nach Tagen noch mega frisch sei, trägt unsere Startnummer 5, einfach deshalb, weil er für all die Polit-Darsteller steht, die ihre fehlende Leutseligkeit, ihre Unfähigkeit, mit Wählern in Kontakt zu treten, und zwar so, als seien diese Wähler ganz normale Menschen, auf abstruse und auf eine Weise zu kompensieren suchen, die an den blau-gefiderten Freund aus der Vorstellung des letzten Kandidaten erinnert. Der Versuch, etwas zu sein, was Söder nicht ist, könnte nicht peinlicher ausfallen.

Aber natürlich wissen wir alle, wo sich Söder seine Anregungen geholt hat:

Markus Söder trägt die Startnummer 5.

Einmal mehr ist unsere Arbeit getan, und ihre fängt nun an.
Bis zu drei Stimmen können Sie vergeben, um den “Denkbehinderten des Monats” zu wählen.

Zu Wahl stehen

  1. Karl Lauterbach: Friedensharfist des Friedenskanzlers;
  2. Bruno Hönel: Antidiskriminierender Diskriminierer;
  3. Ulrike Malmendier: Freund nutzloser Maßnahmen;
  4. Johannes Rausch: Ciao Kakao, Hallo Alkohol;
  5. Markus Söder der I von und zu Bayern und Süddeutschland;

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Von Veritatis