Guten Tag allen Abgeordneten von SPD, Grünen und FDP, die heute für das sogenannte Selbstbestimmungsrecht gestimmt haben.

Sie finden, dass das Geschlecht kein biologischer Fakt ist, sondern etwas, was man selbst bestimmen kann.

Ich finde diese „Haltung“ – so nennen Sie das, glaube ich – beachtlich.

Ich halte sie für grundfalsch.

Aber ich finde, wenn Sie schon so eine „Haltung“ haben, dann sollten Sie sich ehrlich machen und konsequent sein.

Wenn man jetzt das Geschlecht im Pass beliebig nach Selbstempfinden ändern lassen kann, müsste das konsequenterweise auch für das Alter eingeführt werden. Wenn ich mich heute wieder wie 18 fühle, müsste ich genauso das Recht haben, mir das im Pass so eintragen zu lassen, wie ein Mann, der sich als Frau fühlt.

Oder, umgekehrt, wenn ich mich müde fühle, zu schlapp für die Arbeit, abgekämpft – dann müsste ich nach Ihrer Logik das Recht haben, mich als 67-Jährigen eintragen zu lassen – und sofort Rente zu beziehen.

Genauso müsste es mit dem Familienstand sein. Wenn sich jemand als ledig unwohl fühlt, müsste er das Recht haben, seinen Familienstand in „verheiratet“ ändern zu lassen. Dass ihm das verwehrt bleibt, nur weil er oder sie gerade nicht den richtigen Partner hat, muss nach Ihrer Weltsicht doch diskriminierend sein.

Ebenso umgekehrt – wenn sich jemand „geschieden“ fühlt, aber die Scheidung (noch) nicht durchkriegt – kann man ihm das doch nicht zumuten.

Auch Waagen dürften – sofern sich ihr Nutzer das wünscht – eigentlich nur noch das gewünschte Gewicht anzeigen. Sonst könnte sich ja jemand unwohl fühlen.

Schulnoten müssten ersetzt werden durch die Selbsteinschätzung der Schüler.

Und das Gehalt müsste man dann auch anpassen dürfen – danach, was man selbst für verdient hält. Wenn ein Straßenbahnfahrer in der Früh aufwacht und sich als Pilot fühlt – kann man ihm diese Berufswahl wirklich verweigern?

Was? Sie würden nicht gerne in so einem Flugzeug sitzen, sagen Sie?

Moment – entweder man akzeptiert die Realität, wie sie ist. Und dann ist ein Mann ein Mann und eine Frau eine Frau. Und wer tatsächlich zur verschwindend kleinen Minderheit der wirklich Transgeschlechtlichen gehört, der soll ruhig einmal im Leben sein Geschlecht ändern lassen können.

Aber jährliche freie Geschlechtswahl?

Das ist genauso absurd wie die freie Wahl des Alters.

Deshalb: Wenn schon rot-grünes Utopia, wenn schon ein völliges Ignorieren der Fakten zu Gunsten von Ideologie und Wohlfühlen, dann konsequent. Dann fällt es selbst den apathischsten Mitbürgern auf. Und sie können dem Spuk an der Wahlurne endlich ein Ende machen.

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Von Veritatis

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