Es sind Szenen, wie man sie sich früher in der dritten Welt vorstellte – aber kaum in Deutschland. Ein Halbnackter rastet aus, bedroht und beschimpft Passanten und beschädigt Autos, auch eine Polizeistreife. In der Bahnhofsstraße von Worms in Rheinland-Pfalz droht der junge Mann Passanten, die die Szene filmen, und beschimpft sie: „Diese Bitch!“ und „Wallah, ich fick dich auch!“

Auf einem Video, das Passanten aufnahmen, ist zu sehen, wie der Mann auf ein vorbeifahrendes Auto eindrischt mit einer Holzlatte, und später einem geparkten Auto die Frontscheibe einschlägt. Als mehrere Polizeiwagen eintreffen, attackiert der Mann auch noch einen von diesen und beschädigt ihn. Die Polizisten bleiben passiv. Sie ziehen nur ihre Pistolen, tun aber nichts, halten sich auf Abstand. Es sind Passanten, die den Aggressor abdrängen, vor den Augen der passiven Ordnungshüter. Einer der Passenten hält den Gewalttäter couragiert fest und drückt ihn an eine Hauswand. Offenbar hatte dieser Passant mehr Mumm als die Polizisten, deren Verhalten Beobachter als wenig beherzt bis feige beurteilten. Erst später schossen die Polizisten zweimal aus einem Elektro-Taser auf den Mann.

Anzusehen ist das Geschehen hier:

Den Bildern und den Aussagen bzw. Beschimpfungen des Angreifers nach zu urteilen, kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich bei dem Mann um einen Zuwanderer handelt.

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Doch genau dazu schweigt sich die Polizei auf Nachfrage von Journalisten aus. „Aus ermittlungstaktischen Gründen können wir keine weiteren Angaben zur Person machen“, sagte ein Sprecher. Er wollte weder verraten, wer der Randalierer ist, noch ob er vorbestraft ist.

Ganz offen gestanden: Ich habe den Eindruck, die Polizei verkauft die Öffentlichkeit hier für dumm. Es besteht zumindest der begründete Verdacht, dass nicht aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben zu dem Randalierer gemacht werden – sondern aus politischen: Weil die Fakten möglicherweise die Bevölkerung „beunruhigen“ könnten, wie es Merkels Intimus, der Innenminister Thomas de Maizière einst formulierte.

Wegen des in meinen Augen skandalösen Schweigens der Polizei verwende ich in der Überschrift den Begriff „EinMann“, der sich als spöttische Anspielung auf das Verschweigen der Herkunft von Tätern durch Behörden, Politik und vor allem Medien eingebürgert hat.

Das passive, ja ängstliche Verhalten der Polizisten ist verstörend. Die gleichen Beamten, die wegen Corona-Verstößen und auf Maßnahmen-Demos oft mit völlig unverhältnismäßiger Härte und Brutalität gegen friedliche Bürger vorgingen, haben offenbar nicht den Mumm, einem Gewalttäter mit einer Holzlatte entgegen zu treten – und überlassen den entscheidenden Einsatz gegen diesen unbewaffneten Passanten.

Fast genauso erschütternd wie die Szenen selbst ist eine weitere Nachricht: Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam kam der Mann am nächsten Morgen wieder auf freien Fuss. Wenn der Täter, wie anzunehmen ist, aus einem Land der Dritten Welt stammt, dann liegt es nahe, dass die umgehende Freilassung durch die Behörden bei ihm als Botschaft ankommt, dass er hierzulande tun und lassen kann, was er will. Wenn er, was ebenfalls naheliegt, von staatlicher Hilfe lebt, wird ihm auch eine mögliche Geldstrafe nicht weh tun. Ebenso wenig wie eine Bewährungsstrafe.

Man kann angesichts solcher Bilder (und vieler anderer ähnlicher, siehe etwa meinen Beitrag „Unglaubliche Bilder – Kalkutta in Saarbrücken –Kulturschock in der Landeshauptstadt„) nur an einen ebenso legendären wie wahrhaften Ausspruch des Journalisten Peter Scholl-Latour zur Asyl- und Migrationspolitik in Europa denken: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.“

Statt diese Zustände zu benennen und sie zu bekämpfen, bekämpft unser polit-medialer Komplex diejenigen, die diese Zustände beim Namen nennen und fordern, etwas gegen sie zu unternehmen.

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Von Veritatis

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