Die US-Küstenwache hat vor der Küste des Bundesstaats Floridas elf Insassen eines verunglückten Kleinflugzeugs aus dem Meer gerettet, die sich zuvor mehrere Stunden lang an ein Rettungsfloß geklammert hatten.
Die Passagiere des von den Bahamas kommenden Propellerflugzeugs wurden etwa 130 Kilometer vor der Stadt Melbourne in Florida aus dem Meer gerettet, wie die Küstenwache am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Demnach erreichte die Behörden am Dienstagmorgen einen Notsignal.
„Wunder“ nach Flugzeugabsturz im Meer
Ein Flugzeug des nahegelegenen US-Militärstützpunktes Patrick Space Force Base, das sich gerade für eine Übung in der Luft befand, schloss sich der Suche der Küstenwache an.
„Sie befanden sich schon seit etwa fünf Stunden auf dem Floß. Man sah ihnen auf den ersten Blick an, dass sie in Not waren“, sagte Luftwaffenoffizier Rory Whipple auf einer Pressekonferenz.
Die Menschen hätten keine Möglichkeit zur Kommunikation gehabt, „sodass sie nicht einmal wussten, dass wir kamen, bis wir direkt über ihnen waren“, fügte er hinzu.
Die Behörden auf den Bahamas untersuchen das Unglück, dessen Ursache vermutlich auf ein Triebwerkversagen zurückzuführen ist.
Luftwaffen-Kommandeurin Elizabeth Piowaty bezeichnete es als „ein Wunder“, dass die elf Menschen den Absturz überlebt haben. „Ich kenne niemanden, der eine Notwasserung im Meer überlebt hat. Dass all diese Menschen überlebt haben, ist ein ziemliches Wunder.“ (afp/red)