oder: Du sollst keinen anderen Gott neben dem Transgott haben

Offiziell ist Religionsfreiheit nach wie vor ein zentraler Bestandteil der Verfassung westlicher Staaten. So steht, nach wie vor vom herrschenden Parteienkartell nicht verändert im Artikel 4 des Grundgesetzes:

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

Eine vergleichbare Passage findet sich in Artikel 44 der Verfassung von Irland (Bunreacht na hÉireann):

Article 44

The State acknowledges that the homage of public worship is due to Almighty God. It shall hold His Name in reverence, and shall respect and honour religion.

(1) Freedom of conscience and the free profession and practice of religion are, subject to public order and morality, guaranteed to every citizen.
(2) The State guarantees not to endow any religion.
(39 The State shall not impose any disabilities or make any discrimination on the ground of religious profession, belief or status.

Obschon Religionsfreiheit nach wie vor fester Bestandteil dessen ist, was angeblich den westlichen Wertekanon ausmachen soll, sind der Religionsfreiheit dann, wenn sie an die Grenzen der neuen Staatsreligion „Wokismus“ stößt, Grenzen gesetzt, Grenzen, die zeigen, dass die Wokismus-Religion hegemonial ist und keinerlei andere Religion neben sich duldet.

Transgender und andere Wokismen sind längst zur Staatsreligion geworden und sie dulden keinen „Gott“ neben sich, sind so intolerant, wie eine Monotheistische Religion sein kann, bis hin zu Sprachregelungen, die die Jünger dieser Religion durchsetzen wollen, als materielle Version einer Degradierungsstrategie, die von mit normalem Wahrnehmungsapparat begabten Menschen fordert, etwas was sie sehen als etwas ganz anderes anzusprechen und zu bezeichnen. Die ultimative Demütigung für jeden mit Würde versehenen Menschen, der dazu verurteilt wird, sowohl seine Vernunft als auch seine Wahrnehmung in den Wind zu schreiben, um sich ideologischem Zwang zu beugen.

Und damit sind wir bei einem Fall, der exemplarisch das letzte Stadium dieses irren Trauerspiels in „Freiheit“ zeigt – wie war das mit der eigenen Freiheit, die an den Grenzen der anderen enden soll (z.B. die Freiheit, sich als Melone oder Spargel zu identifizieren), einem Fall aus Irland: Dem Fall von Enoch Burke.

Enoch Burke ist Sohn religiöser Eltern, der in Westirland bekannten „Burkes“, die in Cloonsunna in der Nähe von Castlebar, County Mayo, Irland, eine eigene Schule betreiben und ihre Kinder (zehn an der Zahl) selbst per „Homeschooling“ erzogen haben. Ein recht erfolgreiches Unterfangen im Fall von Enoch Burke, der am Vorgänger der heutigen University of Galway einen Bachelor in Geschichte und Politik, einen in Theologischen Studien erreicht und sein Staatsexamen als Lehrer abgelegt hat. Letzteres hat ihn dazu befähigt, eine Stelle an Wilson’s Hospital School als Lehrer für Deutsch und Geschichte anzunehmen, Kinder in der Mittelstufe (bis 16 Jahre) zu unterrichten.

Wilson’s Hospital School

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Quelle: Wilson’s Hospital School

Die Wilson’s Hospital School ist ein Internat, das sich in Trägerschaft der Church of Ireland befindet, eine Mixtur aus katholischer und evangelischer Kirche, basierend auf katholischen Traditionen und evangelischen Auslegungen, ein in weiten Teilen fluides Unterfangen, was dann zum Problem werden kann, wenn man mit prinzipiellen Evangelikalen, vielleicht am besten als „orthoxe Protestanten“ bezeichnet, konfrontiert ist, wie es Enoch Burke und seine Familie sind, Leute, die religiöse Prinzipien haben, Prinzipien, die ihnen per Religionsfreiheit garantiert sind, sofern sie nicht mit einer „Ober-Religion“, vielleicht auch einer Art „Herren-Religion“ kollidieren, eine Gefahr, die gerade in „fluiden Kirchen“, deren Mitglieder von Tag zu Tag neu entscheiden, was, wenn überhaupt etwas, sie glauben wollen, sehr hoch ist.

Und so nimmt das Unheil im Sommer des Jahres 2022 seinen Lauf, denn im August dieses Jahres unterrichtet ein 15jähriges Kind die Schulleitung, dass es Trans sei, von wohin nach wohin ist irrelevant. Fast so, als hätte die Schulleitung nur darauf gewartet, endlich auch einen Trans-Schüler zu haben, erlässt der Schulleiter eine Direktive für die eigenen Lehrer, die diese dazu verpflichtet, den einen Transschüler mit den Pronomen anzusprechen, die er sich gerade einbildet, haben zu müssen.

Enoch Burke weigert sich.

Er weigert sich auf Grundlage seines Glaubens und seiner daraus folgenden PRINZIPIEN. Nicht nur das, er weigert sich öffentlich, während einer Schulmesse, gibt seine Gründe für seine Weigerung an.

Der Schulleiter [zunächst Niamh McShane, die im September 2022 durch Frank Milling ersetzt wurde], der sich seine Hingabe an die neue Religion des Wokismus, wohl ganz anders vorgestellt hat, ist erzürnt, sucht nach einer Möglichkeit, Burke loszuwerden und erreicht Anfang 2023 die Entlassung von Enoch Burke aus dem Schuldienst. Als Gründe für die Entlassung werden neben der Weigerung von Burke, die eigene Religion aufzugeben, um einen neuen Götzen anzubeten, „erhebliches Fehlverhalten“ von Burke angegeben. Dahinter verbirgt sich die Tatsache, dass Burke unter Verweis darauf, dass er nach wie vor an der Wilson’s Hospital School angestellt sei, im Verlauf des Jahres 2022 die Schule, an der er Deutsch und Geschichte unterrichtet hat, besucht hat, dies obwohl die christliche Schule vor einem irischen, weltlichen Gericht eine Verfügung erwirkt hat, die es Burke unter Strafandrohung untersagt hat, seine Schule aufzusuchen.

Eine Verfügung, der sich Burke, der sich zurecht aufgrund seines Glaubens kaltgestellt und damit seiner in der Verfassung garantierten Rechte beraubt sah, nicht beugt, so wie er seine Entlassung nicht akzeptiert und vor einem Berufungsgericht angegriffen hat.

Enoch Burke

Mit der Verfügung eines irischen Richters gewinnt das Trauerspiel in Religionsfreiheit eine neue Dynamik, denn mit jedem Mal, in dem er seine Schule aufsucht, um deutlich zu machen, dass er zu Unrecht entlassen wurde, verstößt Burke gegen die richterliche Verfügung und damit gegen den Katechismus einer weitere Religion. Als Folge wird er wegen „Contempt of Court“ verurteilt und inhaftiert, mittlerweile vier Mal und für heute insgesamt mehr als 650 Tage.

650 Tage Haft, weil ein Mann sich weigert, sich fremder Leute Zwang und Willen zu unterwerfen, und zwar auf Kosten seiner eigenen Prinzipien und Überzeugungen. Von denen kann man halten, was man will, aber man muss Burke einräumen, dass er, als Prototyp eines Mannes, der nicht in allgemeiner staatlicher Schulbildung seines Rückgrats beraubt wurde, wie kaum ein anderer für seine Überzeugung steht, sich nicht beugt, obschon ihn Richter mit dem Hinweis ködern, dass er ein Freier Mann sei, wenn er schriftlich garantiere seiner alten Schule fernzubleiben.

Die alte Schule ist jedoch für Burke längst zum Fanal des Unrechts geworden, das ihm aus seiner, und wohl nicht nur aus seiner Sicht wiederfahren ist, entsprechend käme seine schriftliche Erklärung, die Schule zu meiden, einer Kapitulationserklärung gleich, die Burke nicht geben wird.

Ergo bleibt er inhaftiert und die Frage, ob 650 Tage eine angemessene Strafe dafür sind, dass sich jemand einem aus seiner Sicht Unrechtsurteil in Form einer Verfügung, einen bestimmten Ort nicht aufsuchen zu dürfen, widersetzt, ist längst zur Farce geworden, zum Damoklesschwert, das über einer irischen Justiz schwingt, deren Mitglieder sich – wie in vielen anderen Ländern, man denke nur an diese (Witz?)Figuren:

in Selbstgerechtigkeit suhlen und Bürger mit absurden Strafen für WrongThink verfolgen bzw. sich selbst so wichtig nehmen, dass selbst lebenslange Inhaftierung in den Bereich der Möglichkeiten für denjenigen rücken, der sich weigert, den Anordnungen von silly people in silly wigs zu folgen.

In all der Zeit, die Enoch Burke im Gefängnis verbracht hat, hat es kein Verantwortlicher der Church of Ireland über sich gebracht, den Mund aufzumachen und die lange Inhaftierung eines Mannes, der letzten Endes nur die falsche Überzeugung hat und sie nicht verraten will, hinterfragt. Offenkundig ist die Church of Ireland und der sie führende Archbishop of Armagh and Primate of All Ireland, The Most Reverend John McDowell gerne auf der Seite von Woken, die andere für „WrongThing“ verfolgen, vielleicht ist sie auch die treibende Kraft, immerhin war Enoch Burke an einer Schule der Church of Ireland angestellt, bis er – rechtswidrig [? das ist bis heute nicht geklärt] entlassen wurde.

Falls Sie denken, ein Enoch Burke sei in Deutschland oder anderswo nicht möglich.
Wir denken, die Geschichte von Enoch Burke ist ein Blick in die Zukunft, wie sie von den Vertretern eines fundamentalistischen und vollkommen intoleranten Transglaubens erdacht wird, und wenn es in Deutschland keinen entsprechenden Fall geben wird, dann nicht, weil die Transfraktion plötzlich tolerant geworden ist, sondern deshalb, weil sich niemand findet, der seine Prinzipien und Überzeugungen verteidigt, wie dies Enoch Burke tut.

Im folgenden Video macht die Mutter von Enoch Burke sehr deutlich, was sie von dem „Unrechtsregime“ und der „irischen Justiz“ hält. Sie tut dies, nachdem aus einer 14tägigen Haft entlassen wurde, weil sie dem Richter, Brian Cregan, der ihren Sohn inhaftiert hat, in dessen Gerichtssaal gesagt hat, was sie davon hält.


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