Es geht heute durch die MS-Presse: im neuen Wehrdienstmodernisierungsgesetz, das vor kurzem den Bundestag passiert hat, ist eine Passage untergebracht, die männliche Bewohner dieses von Polit-Gaunern immer mehr zum Gefängnis gemachten Landes der Deutschen, die Reisefreiheit entzieht.
(2) Männliche Personen [gemeint sind MÄNNER] haben nach Vollendung des 17. Lebensjahres eine Genehmigung des zuständigen Karrierecenters der Bundeswehr [gemeint ist das Kreiswehrersatzamt] einzuholen, wenn sie die Bundesrepublik Deutschland länger als drei Monate verlassen wollen, ohne dass die Voraussetzungen des § 1 Absatz 2 bereits vorliegen [die liegen vor, wenn der „ständige Aufenthalt“ NICHT in Deutschland ist].
Das Gleiche gilt, wenn sie über einen genehmigten Zeitraum hinaus außerhalb der Bundesrepublik Deutschland verbleiben wollen oder einen nicht genehmigungspflichtigen Aufenthalt außerhalb der Bundesrepublik Deutschland über drei Monate ausdehnen wollen.
Die Genehmigung ist für den Zeitraum zu erteilen, in dem die männliche Person [gemeint ist MANN] für eine Einberufung zum Wehrdienst nicht heransteht [also untauglich ist]. Über diesen Zeitraum hinaus ist sie zu erteilen, soweit die Versagung für die männliche Person eine besondere – im Bereitschafts-, Spannungs- oder Verteidigungsfall eine unzumutbare – Härte bedeuten würde; § 12 Absatz 6 ist entsprechend anzuwenden. Das Bundesministerium der Verteidigung kann Ausnahmen von der Genehmigungspflicht zulassen.
(3) Die Wehrpflicht endet mit Ablauf des Jahres, in dem der Wehrpflichtige das 45. Lebensjahr vollendet.
Schon erstaunlich, wie schnell der ganze „sexuelle Orientierung – jeder hat das Recht sein Geschlecht zu wählen“-Bullshit fallen gelassen wird, wenn es denen, die andere gerne in Kriege schicken wollen, gefällt…
Die Regelung ist eine „Neuauflage“ einer alten Regelung, die es bereits während des Kalten Krieges gegeben hat [bin Leidtragender], sie findet sich entsprechend nicht im Entwurf des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes, den der Bundestag verabschiedet hat, wurde vielmehr unter der Hand reaktiviert – hony soi qui mal y pense.
Was in der Diskussion dieser NUR FÜR MÄNNER freiheitsentziehenden Maßnahme indes zu kurz kommt, bzw. ich noch nicht gelesen habe, Dr. Heike Diefenbach aber sofort angemerkt hat: Mit dieser Passage wird Männern zwischen 17 und 45 Jahren eine legale Auswanderung unmöglich gemacht, eine Unglaublichkeit, von der ich nicht sehe, wie sie mit den angeblich so üppig in Deutschland vorhandenen Menschenrechten vereinbar sein soll.
Indes, die Idee, die Bevölkerung an der Ausreise zu hindern und im eigenen Shitstaat einzusperren, ist natürlich nicht neu. Sie hat einen langen kommunistischen Bart:
Willkommen im Faschismus 2.0 – übrigens hat niemand die Absicht, eine Mauer zu bauen.
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