Der ukrainische Diplomat Melnyk hat Musk offenbar verärgert. Denn der will nun die Konsequenzen ziehen und Starlink über der Ukraine abschalten. Es sei denn, die Biden-Administration würde die laufenden Kosten, auch für die nicht enden wollenden Forderungen der Ukraine, übernehmen.

 

Melnyk war verärgert über Elon Musks Versuch, sich mit guten Ratschlägen, die zu einem möglichen Frieden führen sollten, in ukrainische Angelegenheiten einzumischen und antwortete darauf mit einem, wie er sagte, diplomatischem: Fu** off.

Hier nachzulesen:

Ukraine will nur noch die Waffen sprechen lassen – es gäbe keine Verhandlungen mehr mit „diesem Präsidenten“

Das lässt sich Musk nicht zweimal sagen. Melnyk hat – auf seine bekannte diplomatische Art, die schon in der Vergangenheit auffiel – wahrscheinlich vergessen, dass Musk bereits eine Menge für die Ukraine geleistet hat, indem er ihnen gleich zu Beginn der militärischen Auseinandersetzungen im Februar 2022 Starlink zur Verfügung stellte. Allerdings ist er nicht der Einzige, der hier die Kosten übernimmt.  (hier)

Die von Elon Musk der Ukraine zur Verfügung gestellten Starlink-Satelliten-Internetterminals werden vom ukrainischen Militär dringend benötigt, denn sie ermöglichen, miteinander in Verbindung zu bleiben, selbst wenn Mobiltelefon- und Internetnetzwerke nicht mehr funktionieren.

Dass Elon Musk nicht scherzt, haben die an der Front kämpfenden ukrainischen Soldaten bereits bemerkt, denn gerade dort, wo es am dringendsten benötigt worden sei, wäre Starlink völlig ausgefallen. Das habe jede Anstrengung der Ukrainer, diese Front zu überwinden, beeinträchtigt.

Es habe vor dem Abschalten der Kommunikation keine Warnung an die ukrainischen Streitkräfte gegeben. Wenn die Ukraine nun in einem bestimmten Gebiet kämpfe, müsse ein Antrag auf Aktivierung der Starlink-Dienste gestellt werden.

Das System wird nicht nur für die Sprach- und elektronische Kommunikation verwendet, sondern auch, um Drohnen zu fliegen und Videos zu senden.

Musk bestätigte am Freitag, dass er mit seinem Rückzug aus dem Kriegsgebiet nur dem Rat eines ukrainischen Diplomaten folgen würde. Melnyk war offenbar das i-Tüpfelchen, das noch fehlte, um seine Entscheidung dann auch dem Pentagon mitzuteilen, damit die sich dann – falls gewünscht – um den Fortbestand und Wartung der Terminals kümmern würden.

Indessen forderte Oberbefehlshaber Zaluzhniy weitere 6.200 Terminals für das ukrainische Militär und die Geheimdienste, sowie 500 pro Monat, um die erheblichen Verluste durch Kampfhandlungen auszugleichen.

SpaceX sagte, sie hätten empfohlen, dass Zaluzhniy stattdessen seine Anfrage an das Verteidigungsministerium stellen soll. Das Pengagon hat inzwischen mitgeteilt, dass es mit Musk gerade verhandelt.

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Im März 2020 haben viele von Ihnen dieser Seite geholfen, weiterzumachen. Das war, als ich dachte, ich müsste Tagesereignis aufgeben, da ich die Seite bis dahin aus eigener Tasche finanzierte und dabei deshalb hohe Opportunitätskosten hatte, weil ich durch den hohen Arbeitsaufwand für die Seite andere, lukrative, Möglichkeiten aufgeben musste.

Im Juli 2021, nach etwa 15 Monaten, hörte die Spendenbereitschaft relativ plötzlich auf. Ich dachte zuerst, es liegt an den Ferien, aber danach ging es auch nicht weiter. Die Opportunitätskosten verschlingen seitdem wieder meine Rücklagen, der Arbeitsaufwand ist weiterhin hoch.

Nicht weiterzumachen wäre sehr schade, denn ich mache das wirklich sehr gern. Da ich selbst recherchiere und schreibe ist das eine sehr zeitfüllende tägliche Arbeit. Aber anders kann und will ich nicht arbeiten, so habe ich das einmal gelernt.

Wer die Wahrheit spricht, den sperrt PayPal. Das war allerdings erst im Januar 2022. Begründung: Wir mögen Ihre Beiträge nicht. 😀 Ich musste an dieser Stelle tatsächlich lachen, als ich das las. Es ging also nicht um einen Verstoß, sondern um die Fakten und eventuell auch um die Meinung, die ich gelegentlich dazu schreibe. Für die Fakten kann ich nichts und natürlich ist die Pressefreiheit noch einmal ganz besonders geschützt. Ich werde mich selbstverständlich dem PayPal-Meinungsdiktat nicht beugen.

Ich habe PayPal danach nie kontaktiert, denn mein Vertrauen in diese Institution ist hinüber und das reicht für einen Schlussstrich auch bei mir. Meine PayPal-Abonnenten haben in der Mehrzahl dann leider keine andere Option wahrgenommen, mich weiter zu unterstützen.

Wenn Sie, wie ich, auch möchten, dass Tagesereignis weiter existiert, dann würde mich das sehr freuen. Aber ich kann nur mit Ihrer Unterstützung weitermachen und auch nur dann, wenn ich meine Rücklagen nicht mehr angreifen muss (die reichen leider nicht ewig).

Kurzes Update vom 28. August 2022: Bei ungefähr 15.000 Abonnenten war dieser Monat auch nicht so, dass es gereicht hätte. 831 Euro (vor Steuer!) für 10 bis 12 Stunden Recherche täglich/auch am Wochenende und Feiertagen, schreiben, redigieren, Bildredaktion, Bildbearbeitung und vielem mehr – komme ich auf einen Stundensatz von 2,97 Euro. Würden Sie dafür arbeiten und alles liegen und stehen lassen und riskieren, dass Sie verlieren, was Sie sich aufgebaut haben? Es wird immer enger. Ich habe durchaus andere Möglichkeiten, aber dazu benötige ich die Zeit, die dieses Blog mir nimmt. Ich müsste das nicht tun. Aber wenn Sie wollen, dass ich weitermache, dann geht das so leider nicht weiter.

UPDATE: Tatsächlich war der September besser, aber es fehlt die Konsistenz, die man mit dem Spendensystem einfach nicht erreicht. Ich kann somit weiterhin nicht planen. Mir ist auch bewusst, dass es derzeit für viele schwierig wird, denn schließlich befinden wir uns gerade in einer Rezession. Auch wenig hilft, wenn es viele sind. Derzeit sind es sehr, sehr wenige, die offenbar überhaupt etwas geben können. Ich verstehe das gut. Deshalb – vielen Dank an alle, die etwas geben, damit wir weitermachen können.

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Vielen ❤️lichen Dank!

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🔴 Seit einiger Zeit finden wir uns abends um 21:30 Uhr und/oder morgens um 8:00 Uhr zusammen, um gemeinsam die Basis für einen weltweiten, dauerhaften Frieden zu schaffen. Wer sich angesprochen fühlt, mag mit uns einige Minuten lang um eine friedliche, gerechte neue Zeit meditieren oder beten, bitten, sich vorstellen, den Frieden fühlen – so, wie es für Sie am besten passt. Wir haben uns hier den Initiatoren und Lesern des Buches „Nur mit dem Herzen sieht man gut“angeschlossen und freuen uns, wenn auch Sie mitmachen!

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Von Veritatis

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