Im Juni dieses Jahres hat die Europäische Union einen Verordnungsvorschlag mit Maßnahmen vorgestellt, durch die Schäden an der europäischen Natur bis 2050 behoben werden sollen. Darunter sind unter anderem bis 2030 auf mindestens 20 Prozent der Land- und Meeresflächen der EU Maßnahmen zur Wiederherstellung der Natur durchzuführen. Ein weiterer Anschlag auf die heimische Landwirtschaft, meint FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner.

Weniger heimische Lebensmittel

“Wie wollen wir die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln sicherstellen, wenn ständig landwirtschaftliche Flächen aus der Bewirtschaftung genommen werden?”, fragt der Landwirt.

Er warnt, dass dadurch das Bauernsterben unvermindert weitergehe und alle Bemühungen, die Selbstversorgung sicherzustellen, zunichtegemacht würden. Diese Entwicklung werde immer mehr zum Problem für alle Österreicher.

Eingriff in Eigentumsrechte

“Mit dieser Idee der Verantwortlichen in der EU wird massiv in die Eigentumsrechte der Bauern, die ihre Betriebe seit Generationen nachhaltig bewirtschaften, eingegriffen“, kritisiert Schmidlechner das Brüsseler Vorhaben. Und weder über die Finanzierung, noch über Entschädigungszahlungen gebe es Informationen.

Abhängig vom Ausland

Wenn man bei uns landwirtschaftliche Flächen aus der Produktion nimmt, werden die Lebensmittel woanders produziert, skizziert Schmiedlechner die Konsequenz aus dieser Maßnahme. Ihm komme es so vor, als wolle man, statt regional, alles global produzieren. Sein Fazit: “Ist der österreichische Bauer ruiniert, wird fleißig importiert.” Für ihn ein Grund mehr, die “EU-hörigen Klimakommunisten” in der Regierung abzuwählen.



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Von Veritatis

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