Es dürfte inzwischen bekannt sein, dass der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro in Brasilien ähnliche Probleme wie Donald Trump in den USA hat. Hier sehen wir gerade eine Parallele, ebenfalls entstanden durch Wahlmaschinen, die eventuell nicht so funktionierten, wie sie sollten.

 

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Während Donald Trump und seine Unterstützer kein großes Glück hatten, diese Angelegenheit von einem Gericht untersuchen zu lassen und alle Versuche dazu von den amerikanischen Gerichten ignoriert wurden, die sich noch nicht einmal die Beweislage dazu anschauten, gehen seit der Wahl in Brasilien Millionen Menschen auf die Straße, und sie haben dabei sogar die Unterstützung des Militärs.

Nach der Wahl: Menschen winken den Militärs auf den Straßen von Rio de Janeiro zu und einige Soldaten winken zurück.

Präsident Jair Bolsonaro und der Präsident der PL, Valdemar Costa Neto, teilten mit, über das Wahlgericht nun die Annullierung der Stimmen zu beantragen, die in den Modellen der Wahlurnen aus den Jahren 2009, 2010, 2011, 2013 und 2015 bei den Wahlen 2022 abgegeben wurden.

Wie uns aus Brasilien direkt berichtet wurde, soll es auch Hinweise geben, dass noch nach der offiziellen Schließung der Wahllokale, insbesondere im Nordosten, weiter gewählt wurde. Das sei die einzige Region, in der Bolsonaros Gegner Lula gewonnen habe.

Die von dem Anwalt Marcelo Luiz Ávila de Bessa unterzeichnete Erklärung beruft sich auf den technischen Prüfbericht des von der PL beauftragten Instituto Voto Legal (IVL), der „übereinstimmende Beweise für Fehlfunktionen der elektronischen Wahlmaschinen“ gefunden hätte, berichtet CNN Brazil.

„In Dateien, die nicht den korrekten Identifizierungscode der elektronischen Wahlmaschinen enthalten, ist es unmöglich, die dort aufgezeichneten Daten eindeutig mit den tatsächlich eingetretenen Ereignissen zu korrelieren, seien es nun Stimmen oder menschliche Eingriffe.“

„Das Fehlen einer angemessenen Individualisierung der wesentlichen Dokumente, die von den Wahlurnen ausgegeben werden, und die schwerwiegenden Folgen, die sich daraus ergeben, stellen objektiv die Transparenz des Wahlprozesses selbst in Frage.“

Wie bereits erwähnt, ist dieses Wahldebakel allein schon deswegen eine interessante Entwicklung, da die USA ähnliche Probleme haben.

Diese Probleme haben, was viele nicht mehr wissen, bereits mit der Wahl von Bush Jr. im Jahr 2000 begonnen, der seine Präsidentschaft einklagen musste. Erst Jahre später bekannte sich der Anwalt und Programmierer Curtis schuldig, ein Programm geschrieben zu haben, das ermöglichen würde, dass das Stimmenverhältnis immer zugunsten des vorher bereits auserwählten Kandidaten ausfallen würde. Es würden dazu also Stimmen verschoben werden, damit der Prozentsatz stimmt.

Eugene Curtis vor Gericht – er hat die Wahlsoftware kreiert, mit der man Stimmen verschieben kann.

Joe Biden war bereits vor der Wahl 2020 zuversichtlich, zu gewinnen, denn man habe ein sehr ausgeklügeltes Wahlmanipulationssystem, das schon vor Obamas Zeit (er war der Präsident nach George W. Bush) bestanden habe. ↓

„Wir haben die umfassendste und integrativste Organisation für Wahlbetrug in der Geschichte der amerikanischen Politik zusammengestellt.“

Mit anderen Worten: Das Volk darf — spätestens seit Curtis — zwar noch wählen, aber das ist reine Makulatur.

Ein großer Teil der Bevölkerung befürwortet auch in den Vereinigten Staaten, die Präsidentschaftswahl 2020 noch einmal aufzuarbeiten. Allerdings scheiterten die entsprechende Klagen der Amerikaner, wie bereits erwähnt, von Anfang an, da sie von den Gerichten nicht angenommen wurden. Die übliche Erklärung dazu: Die Kläger wären nicht klagebefugt. Etliche Länder hatten Klagen eingereicht, darunter Texas, das damals eine führende Rolle übernommen hatte. Auch Donald Trump hatte es versucht, sowie einige Privatpersonen, wie der Unternehmer Mike Lindell und einige Anwälte, die auf eigene Faust Recherchen angestellt hatten.

Viele Menschen blicken nun weltweit auf beide Länder, zumal bei den Amerikanern die Zwischenwahlen 2022 nach nunmehr 14 Tagen noch immer nicht ausgezählt wurden und deshalb wieder einmal neue Fragen aufgeworfen werden.

Während in beiden Ländern die linke Seite der Politik mit diesen Verzögerungen keine Probleme hat, denn sie gewann ja in den Wahlen, sieht es bei den proklamierten Verlierern anders aus.

Wird Brasilien sich gegen das ebenfalls unwillige Wahlgericht durchsetzen können und eine offizielle Überprüfung erreichen?

Kommt es jetzt zu einem Wettkampf der angeblich „größten und besten“ Demokratie des Westens und dem angeblich „rechtsradikalen Regime“ unter Bolsonaro mit ihren politischen Gegnern?

Möglicherweise hilft es den Amerikanern, die bereits seit Jahren die Ergebnisse ihrer Wahlen anzweifeln, wenn sie sehen, dass die Menschen in Brasilien hier Stamina zeigen und offenbar bereit sind, sich ihr Recht auf eine faire Untersuchung nicht nehmen zu lassen.

Nebenbei bemerkt, waren es die Amerikaner, deren Geheimdienste Brasilien in den 60er Jahren geholfen haben, eine 20jährige Militärdiktatur aufzubauen, die dem Land nicht gutgetan hat. Erst 1985 gab es wieder eine demokratische Wahl.

Brasilien hat nun die Chance, zu beweisen, dass Demokratie sich durchsetzen kann und nicht immer das ist, was der Mainstream dafür hält. Die Amerikaner könnten einen Kick bekommen, wenn es dort klappen würde und noch einmal Kraft schöpfen für ihr eigenes Land.

Es geht in beiden Fällen vor allen Dingen auch darum, dass man die Wahlen sicherer machen möchte, indem man Briefwahl nur noch dann zulässt, wenn sie wirklich notwendig ist und die Wahlmaschinen insgesamt abschafft. Eine Forderung der Amerikaner ist eine Wähler-Identifikation und dass das Ergebnis der Wahl am Ende des Wahltags feststeht. Das sind Dinge, bei denen ein Gericht enorm helfen könnte, das durchzusetzen.

Hier darf man sich die Frage stellen, warum die gegnerischen Gewinner-Parteien ein solches System so vehement ablehnen und warum die Gerichte das unterstützen. In den meisten Ländern Europas, auch in Deutschland, wählen wir genau so.

Auch die entsprechenden Supreme Courts, die obersten Gerichte der einzelnen Länder und in DC, könnten angeregt werden, bei weiteren Klagen ihre starre Haltung zu überdenken und von Brasilien lernen, dass es nicht wehtut, wenn man den Willen des Volkes befolgt.

Brasiliens Beispiel — sofern die Gerichte dort denn tatsächlich gerecht urteilen würden — könnte tatsächlich ein Aufweckpotenzial haben. Es sei denn, die Medien schauen dort nicht hin. Etwas, was sie gerne tun, wenn diejenigen, die das öffentliche Narrativ kreieren, es nicht wünschen.

Wo ein Land politisch steht, erkennt man sehr leicht an der Berichterstattung durch die großen Medien und daran, wie man mit dem uns angeborenen Recht der Meinungsfreiheit umgeht.

Dürfen wir noch laut sagen, was wir denken, oder gibt es staatliche Institutionen, die uns dafür bestrafen? Funktioniert die Justiz noch in dem Sinne, dass sie Recht erkennt, wo Recht ist? Sind die Medien noch die vierte Macht im Staat, die die Aufgabe hat, den Politikern auf die Finger zu schauen? Nehmen sie noch ihre Kontrollfunktion wahr oder unterstützen sie ihre Regierung und deren Vorhaben vorbehaltlos? Hat die Presse nur noch eine einzige, gemeinsame Meinung und es gibt keine Diversität mehr? Sitzen Regierungsvertreter in ihren Gremien?

Die Bevölkerung merkt oft erst etwas, wenn es bereits zu spät ist.

Nach einigen Jahren des Nichtstuns gibt es dann sowieso einen Gewohnheitseffekt, sodass insbesondere jüngere Jahrgänge, die das gar nicht anders kennen, eine Abweichung von der Norm für normal halten und sie vielleicht sogar fordern.

Aber es wird immer einen Teil in der Bevölkerung geben, der auch in schwierigen Zeiten einen klaren Kopf bewahrt und spätestens dann beginnt, sich für die Belange seines Landes zu interessieren, wenn er merkt, dass irgendetwas „anders“ ist. Es war schon immer nur ein kleiner Teil, der in Krisenzeiten hellwach war. Hellwach wurde.

Hier findet man viele Menschen, die noch mit ihrer Intuition verbunden sind. Menschen, welche die Veränderung zunächst spüren und die dann auf Ursachensuche gehen und schlussendlich auch nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Dieser Teil der Bevölkerung wächst in Krisenzeiten, aber er wird eine gewisse Schwelle kaum überwinden können. Deshalb kann man nicht darauf warten, dass die, die mit der Masse schwimmen, es auch verstehen. Sie werden erst dann dabei sein, wenn die Medien ihre Aufgabe wieder wahrnehmen, das Kontrollorgan der Regierung zu sein und sich nicht weiter scheuen, den Staatsapparat zu kritisieren.

Diese Menschen wollen auf der sicheren Seite sein und das ist für sie die, bei der die meisten sind, denn hier können sie sich verstecken, hier sind sicher. Quasi unsichtbar.

Auch kann nicht sein, was nicht sein darf. Wir erleben diese kognitive Dissonanz derzeit täglich. Die Wahrheit  würde das Weltbild von einigen Menschen komplett zerstören, die sich somit krampfhaft in ihrer Blase halten, denn alles andere würden sie nicht ertragen können.

Zur Meinungsfreiheit gehört, dass wir alle diese hohe Mauer, die einige um sich herum gebaut haben, respektieren und verstehen, dass wir sie nicht einreißen können. Wir würden ihnen damit ihren Schutz wegnehmen und wer weiß, was dann passiert.

Die Lösung wäre, dass die Medien eines Tages wieder so berichten, wie sie eigentlich sollten. Wenn sie die Bevölkerung wirklich unterrichten und aufklären, dann ist ein großes Stück Gerechtigkeit wieder hergestellt und auch die Politik wird sich massiv verändern und mehr auf das hören, was die Menschen wollen und was für sie gut ist.

Die Lobbyisten, die überall Zugang haben, wo Politik gemacht wird,  würden ihre Macht verlieren. Eine Nichtregierungsorganisation (NGO) wie die NATO würde sich nicht in gefährlicher Weise auf die Seite eines Krieges stellen und behaupten, sie sei nicht involviert.

Wir hätten wahrscheinlich viel weniger oder gar keine Kriege mehr und dafür mehr Verhandlungen, mehr Gerechtigkeit und Frieden, wenn Politiker, so wie Seehofer es ausdrückte, selbst regieren würden und hinter ihnen nicht die stünden, die tatsächlich die Fäden in der Hand halten.

Trump hatte auf seinen Wahlveranstaltungen bereits im Jahr 2016 angekündigt, dass er den Lobbyismus in Washington DC beenden werde, sobald er Präsident sei. Es sollte jetzt eigentlich jedem klar sein, weshalb er, der immer ein sehr gern gesehener Gast in Talkshows war, auf einmal von allen Seiten angegriffen und diffamiert wird.

Die Riege der Lobbyisten ist stark. Sie sind mächtig. Sie sind die Fädenzieher und sie werden weiterhin alles tun, damit Donald Trump auch in Zukunft verhindert werden kann.

Und hier ist noch meine persönliche Einschätzung

Das neue Bewusstsein, das gerade entsteht, wird dazu führen, dass die „alte Garde“ der in Machtpositionen befindlichen Menschen diese Macht verlieren wird. Ohne jede Gewalt. Es wird automatisch so geschehen, denn die neue Zeit lässt Menschen nicht mehr zu, die gegen ihr Gewissen handeln und auch nicht die, welche den Willen eines anderen beugen wollen.

Dieses Establishment wird es nicht mehr geben. Die nächsten drei Monate werden wahrscheinlich schon die Richtung andeuten, denn immer mehr Menschen werden sich „frei schwimmen“, den alten Ballast loslassen und damit dem Planeten das Momentum geben, das ihn und alle, die auf ihm leben, wieder ein großes Stück weiterbringen wird.

Ich glaube, wir können uns auf 2023 freuen. Das heißt nicht, dass es leicht sein wird. Sondern, dass es vorangehen wird. Nicht abwärts, sondern aufwärts. Dem Ziel entgegen.

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In eigener Sache:

Im März 2020 haben viele von Ihnen dieser Seite geholfen, weiterzumachen. Das war, als ich dachte, ich müsste Tagesereignis aufgeben, da ich die Seite bis dahin aus eigener Tasche finanzierte und dabei deshalb hohe Opportunitätskosten hatte, weil ich durch den hohen Arbeitsaufwand für die Seite andere, lukrative, Möglichkeiten aufgeben musste.

Im Juli 2021, nach etwa 15 Monaten, hörte die Spendenbereitschaft relativ plötzlich auf. Ich dachte zuerst, es liegt an den Ferien, aber danach ging es auch nicht weiter. Die Opportunitätskosten verschlingen seitdem wieder meine Rücklagen, der Arbeitsaufwand ist weiterhin hoch.

Nicht weiterzumachen wäre sehr schade, denn ich mache das wirklich sehr gern. Da ich selbst recherchiere und schreibe ist das eine sehr zeitfüllende tägliche Arbeit. Aber anders kann und will ich nicht arbeiten, so habe ich das einmal gelernt.

Wer die Wahrheit spricht, den sperrt PayPal. Das war allerdings erst im Januar 2022. Begründung: Wir mögen Ihre Beiträge nicht. 😀 Ich musste an dieser Stelle tatsächlich lachen, als ich das las. Es ging also nicht um einen Verstoß, sondern um die Fakten und eventuell auch um die Meinung, die ich gelegentlich dazu schreibe. Für die Fakten kann ich nichts und natürlich ist die Pressefreiheit noch einmal ganz besonders geschützt. Ich werde mich selbstverständlich dem PayPal-Meinungsdiktat nicht beugen.

Ich habe PayPal danach nie kontaktiert, denn mein Vertrauen in diese Institution ist hinüber und das reicht für einen Schlussstrich auch bei mir. Meine PayPal-Abonnenten haben in der Mehrzahl dann leider keine andere Option wahrgenommen, mich weiter zu unterstützen.

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Von Veritatis

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