Die österreichische Bundesregierung steckt weiterhin Millionen Euro in Inserate für die Corona-Impfkampagne. Laut einer Statistik infizieren sich mehrfach Geimpfte aber öfter als Ungeimpfte.

Präzise Statistik der deutschen Bundeswehr

Der Bericht in der Schweizer Weltwoche schlug ein wie eine Bombe: Durch eine präzise Statistik bei der deutschen Bundeswehr wurde bekannt, dass sich mehrfach Geimpfte häufiger mit Corona infizieren als weniger oft Geimpfte und Ungeimpfte.

Verblüffendes Ergebnis

Der Weltwoche würden diesbezügliche geheime Daten vorliegen, so die Zeitung. Demnach herrsche in Deutschland militärische Impfpflicht – und es würden Tag für Tag ganz genaue Aufzeichnungen geführt, wie viele Bundeswehrangehörige sich infizieren. Die Resultate seien dann mit den Inzidenzen der Gesamtbevölkerung verglichen worden – und bei dieser Gegenüberstellung wäre Verblüffendes herausgekommen: Es habe sich gezeigt, dass die vollständig geimpften Bundeswehr-Angehörigen häufiger infiziert seien als die deutsche Gesamtbevölkerung und die Gruppe der 15- bis 59-Jährigen, die beide eine viel niedrigere Impfquote aufweisen.

Regierung verfehlte selbstgesteckte Impf-Ziele

Wen wundert’s, dass bei solchen Nachrichten die Impf-Bereitschaft bei den Menschen deutlich sinkt. Von der Wirkung einer Impfung gegen Corona sind auch immer weniger Österreicher überzeugt. Nur noch jeder Zweite würde derzeit einen „grünen Pass“ bekommen, wenn es noch einen gäbe. Damit hat die Regierung die selbstgesteckten Impf-Ziele trotz massiver Steuergeldverschwendung für Werbung alle verfehlt.

Experte sieht Verzweiflungsschritt der Regierung

Schwarz-Grün reagiert darauf anscheinend mit einer Vertuschungsaktion: Die geringe Impf-Bereitschaft der Österreicher soll anscheinend nirgends mehr aufscheinen, weshalb das Online-Impf-Dashboard abgedreht wird. Er sei nicht mehr aussagekräftig, sagt der grüne Gesundheitsminister Johannes Rauch. Anderer Meinung ist Gesundheitswissenschaftler Martin Sprenger, der das als „weiteren Vertrauensverlust“ der Bundesregierung bezeichnet. In den Servus TV-Nachrichten vom 22. November sagte er:

Das sind alles eher schon Verzweiflungsschritte. Man versucht, sich irgendwie aus dem Thema zurückzuziehen. Konsequent wäre, alles abzuschalten. Impfdashboard abzuschalten, auch den Dashboard, was Infektionen und Krankeheitsbelastungen betrifft.

22 Millionen ungenutzte Dosen im Impfstoff-Lager

Die geringe Impf-Bereitschaft dokumentiert sich auch in den vollen Impfstoff-Lagern in Österreich. Zuletzt waren es 22 Millionen ungenutzte Dosen. Diese Angabe hat das Gesundheitsministerium bereits Ende Oktober von seiner Homepage entfernt. In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung musste ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg zugeben, dass bereits mehr als 8,5 Millionen von in Österreich nicht benötigten Impfdosen in andere Länder verschickt worden sind.



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Von Veritatis

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