Chinesische Stealth-Kämpfer J-20 des chinesischen Militärs waren jetzt nicht an der Militärübung vor Taiwan beteiligt. Foto: – /CNS/AFP über Getty Images

Chinesische Stealth-Kämpfer J-20 des chinesischen Militärs waren jetzt nicht an der Militärübung vor Taiwan beteiligt.Foto: – /CNS/AFP über Getty Images

Mit einer großen „Militärübung“ vor Taiwan reagiert Peking auf Washingtons Politik.

Peking hat in 24 Stunden 71 Militärjets und sieben Militärschiffe Richtung Taiwan geschickt, um seine Macht zu demonstrieren. Dies teilte das taiwanesische Verteidigungsministerium am Montag mit. 47 Flugzeuge überquerten in dieser Zeit demnach auch die Mittellinie der Taiwanstraße. Sie stellt die inoffizielle Grenze dar, die einst von beiden Seiten stillschweigend akzeptiert wurde.

Dem vorausgegangen war Kritik aus Peking, gegenüber Washingtons verabschiedeten Gesetzentwurf über die jährlichen Verteidigungsausgaben der USA, bei dem auch Taiwans Sicherheit Berücksichtigung fand.

China führt verstärkt seit einigen Jahren provokative militärische Aktionen gegenüber dem Inselstaat Taiwan durch. Peking beansprucht den Inselstaat als sein eigenes Territorium. Das chinesische Militär schickt mittlerweile fast täglich Flugzeuge oder Schiffe in Richtung der Insel.

Peking verärgert über US-Kredite für Taiwan

Unter den Flugzeugen, die China in Richtung Taiwan schickte, befanden sich 18 J-16-Kampfjets, 11 J-1-Kampfjets, 6 Su-30-Kampfjets und mehrere Drohnen.

Taiwan erklärte, es habe die chinesischen Manöver durch seine landgestützten Raketensysteme sowie durch seine eigenen Marineschiffe überwacht.

Peking hatte gestern mitgeteilt, ein Militärmanöver in der Region abgehalten zu haben. Es seien Übungen im Meer und Luftraum in der Nähe von Taiwan durchgeführt worden. Der US-Kongress hatte am Freitag den neuen Haushalt der Regierung verabschiedet, der auch neue Kredite für Taiwan zum Kauf von Waffen vorsieht.

„Dies ist eine entschlossene Antwort auf die gegenwärtige Eskalation und Provokation zwischen den USA und Taiwan“, sagte Shi Yi, der Sprecher des östlichen Kommandos der chinesischen Armee. Er gab am Sonntagabend eine Erklärung ab. Zudem kündigte er an, dass die chinesischen Kräfte gemeinsame Kampfpatrouillen und gemeinsame Angriffsübungen in den Gewässern um Taiwan abhalten werden.

Shi bezog sich dabei auf das US-Verteidigungsgesetz, in dem China als strategische Herausforderung bezeichnet wird. Im Hinblick auf den indopazifischen Raum wird eine verstärkte Sicherheitskooperation mit Taiwan genehmigt und eine erweiterte Zusammenarbeit mit Indien in Bezug auf neue Verteidigungstechnologien, -bereitschaft und -logistik gefordert.

Militärübungen mit „scharfer Munition“

Chinas Militär hat häufig große Militärübungen zu Demonstrationszwecken durchgeführt, um auf die Maßnahmen der US-Regierung zur Unterstützung Taiwans zu reagieren. So fand bereits nach dem Besuch in Taiwan der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, von Seite Festlandchina im August große Militärübungen mit scharfer Munition statt.

Die chinesische Führung betrachtet Taiwan als Teil der Volksrepublik und droht mit einer Eroberung. (dpa/afp/er)



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Von Veritatis

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