Es gibt so viel Doom and Gloom, soviele Dinge, über die zu berichten, den Berichterstatter über kurz oder lang entlang der Grenze zur Depression schrammen sieht, dass wir uns vorgenommen haben, im Neuen Jahr mehr positive Nachrichten [sofern wir sie finden können] zu bringen.

Eine dieser positiven Nachrichten hat Mark Hillery zum Gegenstand, einen Hedge Fund Manager, der der University of Durham, der Universität, an der er studiert und einen Abschluss gemacht hat, über die letzten Jahre Spenden von rund 7 Millionen GBP hat zukommen lassen, Spenden, die nicht zuletzt verwendet wurden, um das “Mark Hillery Arts Centre” zu finanzieren. Ein Sprecher der University of Durham hat schon im Februar 2022 auf heftige Kritik von Mark Hillery, die damals die absurden Regelungen zu COVID-19 zum Gegenstand hatte, die in Durham noch Anfang 2022 in Kraft waren, wie folgt reagiert:

University of Durham; Quelle: Flickr

“Mark Hillery is a generous benefactor to the university. We appreciate his support for many initiatives, including the Mark Hillery Arts Centre, a studio theatre and music venue at our Collingwood College. These contributions have improved our students’ experience and will continue to make an impact for many years to come.”

Offensichtlich ist Mark Hillery jemand, der eine einschleimende Haltung, ihm gegenüber eingenommen, nicht verknusen kann, denn Hillery hat angekündigt, der University of Durham keinerlei Geld mehr zukommen lassen zu wollen, so lange die Universität nicht mit der herrschenden Campus Wokery Schluss mache. Wie so viele britische, US-amerikanische und deutsche Hochschulen, so ist auch die University of Durham von woken Sturmtruppen überrannt worden, einer, wie Toby Young, der Vorsitzende der Free Speech Union, im anschließenden Video sagt, kleinen Gruppe von Aktivisten, die Universitätsangestellte und andere Studenten mit ihren Idiotien drangsaliert. In Durham scheint die woke Tyrannei besonders ausgeprägt, wie allein die Tatsache zeigt, dass die Free Speech Union seit 2020, dem Jahr ihrer Gründung, 15 Verfahren gegen die University of Durham geführt hat, zuletzt für einen Studenten, der zwangs-exmatrikulkiert wurde, weil er öffentlich bekundet hat, gegen eine Ehe zwischen Homosexuellen zu sein, eine Meinung, die einem überzeugten Katholiken normalerweise nicht fern liegen sollte. Und der Student war ein überzeugter Katholik, was er gesagt hat, war legal und durch Meinungsfreiheit gedeckt. Dennoch wurde er zwangs-exmatrikuliert.

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Bis sich die Free Speech Union seines Falls angenommen hat.
Heute ist der Student wieder an der University of Durham immatrikuliert, die britische Aufsichtsbehörde hat die Universität dazu gezwungen, den Studenten wieder zu immatrikulieren und ihm darüber hinaus Schadensersatz für das Jahr seiner Exmatrikulation zu zahlen.

Die Free Speech Union tut somit mehr für Meinungsfreiheit als die meisten Hochschulen. Es ist daher nur konsequent, dass Mark Hillery angekündigt hat, nunmehr die Free Speech Union anstelle der University of Durham finanziell zu unterstützen.

Die Lehre aus diesem Beispiel ist schnell gezogen. Hochschulen sind dem woken Mob zu Diensten, weil sie sich von den Opfern der Wokisten weniger Widerstand, weniger Ärger erwarten. Die an Hochschulen Verantwortlichen gehen den aus ihrer Sicht einfacheren Weg und opfern diejenigen, die sie eigentlich und auf Grundlage ihrer eigenen Statuten gegen den woken Mob verteidigen sollten. Ergo muss man Hochschulen die Kosten hochsetzen, muss man dagegenhalten, ihnen zeigen, dass dann, wenn sie Studenten nicht vor den Übergriffen des woken Mobs schützen, die Kosten erheblich sein werden, sie sich vor Gericht wiederfinden, dass sie da gepackt werden, wo es ihnen weh tut: beim Geld.

Hier zeigt sich ein erheblicher Vorteil der private Bildungsinstitutionen gegenüber staatlichen auszeichnet: Man kann ihnen privaten Mittel entziehen und sie auf diese Weise zwingen, die Werte, für die Hochschulen stehen, Kritik, Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit wieder zu ehren. Tun sie es nicht, dann müssen sie sich nach anderen Finanzquellen umsehen. Offenkundig, wie das Beispiel des Oriel College in Oxford zeigt, dessen Verantwortliche von ihrer Absicht, die Statue von Cecil Rhodes, dessen Geld das Oriel College mit möglich gemacht hat, zu entfernen, abgerückt sind, nachdem mehrere Unterstützer des College angekündigt haben, ihre finanzielle Unterstützung zu streichen, wenn die Statue von Rhodes entfernt werde, ein sehr wirksames Mittel. Bei staatlich finanzierten Institutionen ist das natürlich nicht möglich. Deshalb gibt es für Hochschulen, die staatlich gesteuert ideologisiert wurden, kein zurück, nur den Weg bis zum bitteren Ende in Bedeutungslosigkeit und Lächerlichkeit.

Dessen ungeachtet ist Widerstand angesagt, robuster Widerstand, oder wie Andrew Doyle sagt: pushing back is the way forward.

Kosequent dagegen zu halten, sollte somit das Motto im Neuen Jahr für all diejenigen sein, die dem woken Anschlag auf die Grundlagen westlicher Zivilisation nicht mehr untätig zusehen wollen.



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Von Veritatis

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