Kevin McCarthy hat am Dienstag eine demütigende Niederlage erlitten. Drei Mal war er bei der Wahl zum Vorsitz des Repräsentantenhauses durchgefallen. Bekommt er jetzt die nötige Unterstützung?

Washington.

Der Republikaner Kevin McCarthy ist auch im fünften Anlauf bei der Wahl zum Vorsitzenden des Repräsentantenhauses gescheitert. Das ergab sich aus dem Ergebnis der mündlichen Abstimmung, das formell noch von der Leiterin der Sitzung in der Parlamentskammer bestätigt werden musste. McCarthy hatte bereits in den vorherigen Wahlgängen nicht die erforderliche Zahl an Stimmen erreicht, weil ihm diverse Parteikollegen die Unterstützung verweigerten.

Auch dieses Mal hatten die Republikaner wieder einen Gegenkandidaten nominiert – und zwar erneut den republikanischen Abgeordneten Byron Donalds. Auf ihn entfielen wie im Wahlgang zuvor 20 Stimmen. Donalds wurde von einer glühenden Anhängerin des ehemaligen Präsidenten Donald Trump nominiert, Lauren Boebert. Trump hatte Stunden zuvor noch die Partei dazu aufgerufen, sich hinter McCarthy zu stellen und diesen zu wählen.

Trump solle McCarthy sagen, dass dieser sich zurückziehen müsse, forderte Boebert – die eigentlich eine der lautesten Trump-Unterstützerinnen ist. Der Ex-Präsident hatte McCarthy bereits vor der Wahl seine Unterstützung ausgesprochen, was den Feldzug gegen diesen aber nicht verhinderte. (dpa)



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Von Veritatis

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