Die Diskussion um die Impfpflicht, sie jährt sich.
Wir nehmen dies zum Anlass, um Beipiele in Erinnerung zu rufen, Beispiele von Menschen, die ihre Mission, andere zu schützen, so ernst genommen haben, dass sie bereit waren, über noch einmal andere herzufallen, sie zu diskreditieren, zu diskriminieren, zu beschimpfen, einzusperren, auszusperren, so ziemlich alles, was sich als Handlung aus einem niedrigen Beweggrund ergeben kann, ist in den folgenden Beispielen versammelt.

Alle Beispiele für die guten Menschen, die die Diskussion über eine Impfpflicht zum Anlass genommen haben, um über ihre Mitmenschen herzufallen, die einer solchen Pflicht ablehnend gegenüberstanden und stehen, stammen aus Januar und Februar des Jahres 2022. Die Beispiele machen sehr deutlich, wie verlockend es für schwache Personen ist, sich in den Mainstream, oder dem, was sie dafür halten, einzuordnen und aus der gefühlten Sicherheit der eingebildeten Masse auf die zu treten, die sich eine eigene Meinung erlauben.


Winfried Kretschmann, falls Sie es noch nicht wissen, ist ein Gelehrter. Er kennt Kant und Hegel. Kant und Hegel gehen ihm im Interview so leicht von den Lippen wie die Widersprüche, die sein Interview mit der taz durchziehen.

Eine Kostprobe:

“Es gibt einen klaren Unterschied zwischen Pflicht und Zwang. Wir müssen im Notfall Menschen mit Geldauflagen zum Impfen bewegen. Das, was wir jetzt mit 2G haben, wird greifen, der Zugang zu Arbeitsplätzen ist betroffen. Das ist eine Frage der Ausgestaltung. Aber ich will nichts ausschließen, was im Rahmen der Verfassung möglich ist.”

Die Fähigkeiten, die Kretschmann auszeichnen, sind hier gut dargestellt: (1) Er kann sich selbst davon überzeugen, dass A nicht A ist, in dem er A nunmehr B NENNT, also aus dem Erzwingen, das “dazu Bewegen” macht. (2) Er – wie alle Autokraten – lässt keinerlei Möglichkeit abweichender Subjektivität zu. Was Kretschmann sagt ist Gesetz. Wer deshalb denkt, die Tatsache, dass man ihm den Lebensunterhalt verunmöglicht, ihn in unbezahlte Arbeitslosigkeit entlässt, ihn mit allerlei Einschränkungen belegt, die sein Leben zum Gefängnis machen, das er nur zeitweise verlassen kann, wenn er sich impfen lässt, wer also denkt, das sei Zwang, der irrt sich. Er wird nur zum Unausweichlichen BEWEGT.


Erinnern Sie sich noch an dieses perfide SARS-CoV-2, das seine tötenden Fähigkeiten hinter leichten Symptomen, ja hinter überhaupt keinen Symptomn versteckt hat? Die Behauptung, man bermerke SARS-CoV-2 auch dann nicht, wenn es COVID-19 geworden sei, und könne es in jedem Fall übertragen, war eines der Fundamente, auf das die Impfpflicht gestellt wurde. Leute, wie die Vorsitzende des Marburger Bundes, die diesen BS verbreitet haben, haben erhebliche Mitschuld an der Gesundheitskatastrophe, die sich post-Vaccination eingestellt hat.

Weil doch tatsächlich viele, die eigentlich krank sind, sich für gesund halten oder bestenfalls denken, sie hätten einen Schnupfen, obwohl sie IN WAHRHEIT mit dem alle und alles vernichtenden Virus des nahenden Menschheitsendes INFIZIERT sind, von dem sie nichts bemerken, deshalb “bestehe eine Gefahr”.

Wo ist der Unterschied zwischen Susanne Johna und einem Geisterheiler der Azande?

Wollen Sie einem solchen “Arzt” in die Hände fallen?

Besser nicht.


Geisterheiler ist ein guter Ansatz, denn die Befürwortung einer Impfpflicht, sie basiert bereits im Januar 2022 auf einem magischen Glauben: Wenn es gewittert, dann stellt man eine schwarze Kerze ins Fenster. Die schwarze Kerze sorgt dafür, dass der Blitz beim Nachbarn einschlägt. Schlägt der Blitz dennoch im eigenen Haus ein, dann war die Kerze nicht richtig geweiht. Magischer Glaube zeichnet sich dadurch aus, dass Ereignisse, die in keinerlei Zusammenhang stehen, schwarze Kerze und Blitz, der nicht eingeschlagen hat, als in einem direkten Zusammenhang stehend beschworen werden. Diese Beschwörung dient ausschließlich dazu, den eigenen Glauben und den der Kongregation zu stärken. Sie dient nicht dazu, der Realität auch nur eine Sekunde lang gerecht zu werden. Magischer Glaube ist das Gegenteil von Rationalität und Rationalität ist notwendig, um die Realität korrekt interpretieren zu können.

Einen solchen magischen Glauben hat Karl Nehammer zum Besten gegeben. Er wird wie folgt zitiert:

“Die Impfpflicht sei der Weg, um die Freiheit wieder zu erlangen: “Freiheit darf keine leere Worthülse sein”, so Nehammer, der zu Beginn seiner Rede auch auf seine überstandene Infektion eingeht und betont, dass er nun aus eigener Erfahrung bestätigen könne, dass die Impfung wirke. Dass nur mit der Impfpflicht die Freiheit zu erlangen sei, sieht in Europa aktuell nur Österreichs Regierung so.”

Die unsägliche Verballhornung von Freiheit, bei der der Geiselnehmer erklärt, dass das Lösegeld für die Geisel der einfachste Weg zurück in die Freiheit sei, die wollen wir einmal links liegen lassen. Sie vermengt Bösartigkeit und Denkbehinderung in zu offensichtlicher Weise. Statt dessen interessieren wir uns für die eigene Erfahrung von Karl Nehammer, der sich, obwohl er schon dreimal geimpft wurde, dennoch mit SARS-CoV-2 infiziert hat. Dieses offenkundige und klägliche Scheitern der COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien ist jedoch nichts, was Nehammer aus seiner eigenen Erfahrung ableitet. Nein, er lässt seinem magischen Glauben freien Lauf und attribuiert die Tatsache, dass er – wie auch die meisten Ungeimpften – nicht ernsthaft an COVID-19 erkrankt ist, auf seine Impfung / Gentherapie. Der Blitz, der nicht im Haus von Nehammer eingeschlagen hat, hat also deshalb nicht eingeschlagen, weil Nehammer eine korrekt geweihte schwarze Kerze ins Fenster gestellt hat.


Magischer Glaube findet sich auch bei Anke Richter-Scheer, die aus unerfindlichen Gründen durch Talkshows tingelt, was selbigen einen Hauch dessen vermittelt, was man früher das Unterschichtenfernsehen genannt hat:

Ein jüngerer Kollege, der zweimal geimpft gewesen sei, sei an CORONA, also an COVID-19, ein Unterschied, der einer Fachärztin geläufig sein sollte, gestorben. Sein Tod sei vermeidbar gewesen. Wie? Wenn er viermal geimpft gewesen wäre. Das behauptet Richter-Scheer allen Ernstes und fügt noch als Beleg für die Wirksamkeit einer vierten Impfung [für die es keinerlei Belege einer Wirksamkeit, sondern nur Belege ihrer Unwirksamkeit, wie immer aus Israel gibt] an, dass sie in einem Altenheim eine ganze Station geboostert habe und viele dort nun “Corona-positiv” seien.

Eindrücklicher kann man Denkbehinderung kaum dokumentieren. Die Frage, was passieren müsste, damit Richter-Scheer die Unwirksamkeit, die Schädlichkeit von COVID-19 Impfungen / Gentherapien auch nur in Erwägung ziehen würde, die erübrigt sich. Wenn nach der 25. Impfung Geimpfte positiv getestet werden und an “Corona” versterben, dann ist das für Richter-Scheer vorhersehbar ein Beleg dafür, dass eine 26. Impfung notwendig ist. Leute, die wie Richter-Scheer gegen die Vernuft Amok laufen, stellen auch nach dem 20. Blitzeinschlag wieder eine geweihte schwarze Kerze ins Fenster ihres nunmehr 21. Hauses, denn dieses Mal klappt das, mit der Einschlagverhinderung. Dass Leute wie Richter-Scheer Impfgewalt über alte Menschen, die sich vermutlich nicht mehr wehren können, ausübt, sei nur am Rande vermerkt. Deshalb vermerkt, weil es die Verbindung zwischen magischem Glauben und Übergriffen auf andere deutlich macht.


Der Unfug, der erzählt wurde, um eine Impfpflicht durchzusetzen, biegt so manchen Balgen. Nicht nur in Deutschland, auch in der Schweiz: Barbara Jakopp ist in der Schweitz Oberarzt für Infektiologie am Kantonsspital in Aarau und wird in Nau.ch wie folgt zitiert:

“Das Coronavirus zirkuliert unter Ungeimpften mehr als unter Geimpften. Darum entstehen so tendenziell mehr neue Mutationen. Eine Expertin warnt.
[…]
Sie sei überzeugt, «dass die Impfung der Weg aus der Pandemie ist». Ob dies aber möglich sei, wisse sie nicht.

«Vor allem Personen, die nicht geimpft sind oder noch keine Auffrischimpfung haben, werden sich mit Omikron anstecken.» Ob es danach nochmals eine Impfung brauche, weil die nächste Mutation komme? Könnte sein.

Denn, so warnt die Infektiologin: «Das Virus zirkuliert, vor allem unter Ungeimpften. Damit steigt das Risiko für ungünstige Mutationen.» Und weiter: «Das Gerücht, dass Mutationen durch Geimpfte entstehen, stimmt nicht. Unter Geimpften zirkuliert das Virus weniger, es ist kontrollierter.»

Jakopp erklärt, wie das kommt. «Eine geimpfte Person hat durch die Impfung bereits Antikörper und das Virus kann sich nicht frei entfalten.»

Auch hier wollen wir nicht in die Einzelheiten gehen. Dass Geimpfte häufiger von SARS-CoV-2 heimgesucht werden als Ungeimpfte, Geboosterte quasi einen Startvorteil gegenüber Ungeimpften haben, wenn es darum geht, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, das ist mittlerweile hinlänglich belegt. Dass SARS-CoV-2 nicht zwischen Geimpften und Ungeimpften unterscheiden kann, sollte dem gesunden Menschenverstand zugänglich sein und eigentlich keines Beleges bedürfen. Dass sich die Virenladungen bei Geimpften und Ungeimpften nicht unterscheiden und Mutationen vorzugsweise in Geimpften entstehen, was in etlichen Studien belegt wurde, das ist ebenfalls denen, die sich mit der Materie befassen, bestens geläufig und dass ein Immunschutz, der nicht gegen ein Virus hilft, auch dann nicht hilft, wenn man ihn bis zum St. Nimmerleinstag boostert, auch das ist all denen, die sich mit Viren beschäftigen, bekannt. Damit stellt sich die Frage, wofür “die Expertin”, die “warnt”, eigentlich “Expertin” ist?


Die Diskussion um eine Impfpflicht war DIE Gelegenheit für Polit-Darsteller aller Art, nachzuweisen, dass dann, wenn es darum geht, Unfug zu verbreiten, es niemand mit ihnen aufnehmen kann.

So haben sich Wolfgang Mückstein und Boris Palmer als zwei, die ganz versessen auf eine Impfpflicht sind, entpuppt. Palmer macht seiner Ahmungslosigkeit wie folgt Luft:

“Palmer fordert bei “Maischberger – die Woche” erneut, eine schnelle Einführung der allgemeinen Impfpflicht: “Wir diskutieren so lange, bis es zu spät ist. Wenn die Omikronwelle durch ist, brauchen wir die Impfpflicht nicht mehr. Wir müssen jetzt Ergebnisse liefern.”

Tatsächlich wird es nach der Omikron-Welle, der relativen Harmlosigkeit dieser Variante von SARS-CoV-2 geschuldet, wohl in der Tat für eine Impfpflicht zu spät sein, denn nach Omikron werden viele eine natürliche Immunität gegen SARS-CoV-2 entwickelt haben. Impfung nicht mehr nötig. Impfpflicht ohne Grundlage. Aber so meint der Ober-Boris aus Tübingen das natürlich nicht. Er will die nackte Angst verbreiten, mit einer Impfpflicht, bei der notwendig die Impfstoffe zum Einsatz kommen, die ihre Wirkungslosigkeit gegen Omikron hinlänglich unter Beweis gestellt haben, und Omikron den Garaus machen. Man soll, bei Leuten wie Palmer nicht mehr nach Vernunft suchen. Es ist vergebene Liebesmühe. Entweder die Palmers dieser Welt sind von ihrer Angst getrieben oder ihre Lust, andere zu gängeln, ist mit ihnen durchgegangen. Was auch immer sein mag, es ist nicht in Vernunft, sondern in Emotion begründet, keinem Argument, keiner Realität zugänglich.

Torschlusspanik basiert auf einer Emotion, und Torschlusspanik scheint bei Palmer am Werk zu sein, wenn er eine Impfpflicht so schnell wie nur möglich fordert, um Omikron zu besiegen.

Ein paar Kilometer weiter, in Wien, da saß damals noch Wolfgang Mückstein. Auch Mückstein ist die Einführung einer Impfpflicht ein sichtliches Bedürfnis. Leute, die von Bedürfnissen getrieben sind, die die Kooperation anderer erfordern, um umgesetzt zu werden oder umgesetzt werden können, wenn man andere zur Kooperation zwingt, befassen sich in der Regel nicht sonderlich mit den “guten Gründen”, die die Umsetzung ihrer Manie begründen könnten. Sie benötigen irgend einen Grund, einen, der weder belegt noch wissenschaftlich fundiert sein muss, einfach einen Grund, den man auf Nachfrage angeben kann, um die eigene Manie zu rechtfertigen: Bei Boris Palmer ist die angebliche Sorge um die Omikron-Welle, deren Verheerungen nur durch eine Impfpflicht vermieden werden können, der vorgeschobene Grund, bei Mückstein ist es einer, der dem von Palmer diametral entgegen steht:

“Er erwarte sich noch im Laufe der Woche Antworten, so Mückstein. Die Impfpflicht verteidigte er auf Nachfrage. Diese helfe zwar nicht mehr gegen die Omikron-Welle, sei aber die “mittelfristige” Basis für einen sicheren Herbst, so der Minister.”

Der eine will Omikron mit Impfpflicht besiegen, der andere hat bereits vor Omikron kapituliert, will aber dennoch eine Impfpflicht, als “mittelfristige Basis” gegen ein Virus, das es im Herbst (1) vielleicht gar nicht mehr gibt, (2) in einer den Impfstoffen entkommenden Variante gibt, (3) zwar noch gibt, dessen Bedeutung angesichts des Tsunamis an Krebs- und Herzkreislauferkrankungen, die sich als Mischung aus Impf-Nebenwirkungen und wegen COVID-19 aufgeschobener Behandlungen eingestellt haben, irrelevant geworden ist.

Dessen ungeachtet will Mückstein eine Impfpflicht. Sie ist ihm ein persönliches Befürfnis.

Eindrücklicher kann man Aktivismus, der auf Ahnungslosigkeit basiert, nicht mehr darstellen.

Und damit steigen wir ein, in ein Feuerwerk der Impfpflicht-Befürwortung, in den meisten Fällen von niedrigen Motiven getrieben.

Katrin Göring-Eckard

Wir zitieren nach Tichy.

“Es gebe nämlich eine Gruppe von Menschen, „das sagen auch viele Sozialpsychologen inzwischen“, bei denen ist es so: „Wenn es eine Impfpflicht gibt, dann können die sich viel leichter entscheiden.“ […] Im Thüringer Wald, da sei das nun mal alles anders als in Bremen, sagt Göring-Eckardt. Es ginge auch darum, den Druck aus den Familien zu nehmen. […] „Wo man immer inzwischen davon ausgehen muss: Ich guck die Nachbarin an und frag mich: Ist sie geimpft, ist sie nicht geimpft?“ […] Es gehe nicht um eine moralische Pflicht oder um Solidarität. Es gehe stattdessen um Klarheit: „Es geht nicht mehr darum, für die eine oder andere Richtung zu kämpfen. Sondern es ist dann so. Wie bei der Gurtpflicht, wo sich vorher viele Leute gewehrt haben“, so Göring-Eckardt.”

Wo soll man anfangen? Da, wo Göring-Eckard behauptet, dass einige Sozialpsychologen mittlerweile genau so schlau seien, wie sie, und nun behaupteten, dass eine Pflicht eine “Entscheidungshilfe” sei? Das hat schon etwas. Die Nürnberger Rassegesetze oder die Selbstschussanlagen an der DDR-Grenze zum Klassenfeind, die waren auch eine Entscheidungshilfe. Erstere haben den Ariern dabei geholfen, den richtigen Heiratspartner zu finden. Letztere den potentiellen Republikflüchtigen dabei, die eigene Entscheidung noch einmal, vielleicht final, zu überdenken.

Göring-Eckard befindet sich in der Tat in der Gesellschaft so großer Sozialpsychologen wie Heinrich Himmler und Erich Mielke. Es ist eben alles, wie bei der Gurtpflicht. Erst haben sich viele geweigert, ins KZ zu gehen und mit ein bischen Nachhilfe wurden es schnell Millionen, und Millionen waren es auch, die nach dem Bau des antikapitalistischen Schutzwalls entlang der Grenze zur BRD von einer Republikflucht in das bessere Leben abgesehen haben. Sozialpsychologen wie Göring-Eckard wissen zu überzeugen. Milgram, einer, der tatsächlich Sozialpsychologe war, wird blass. In seinen Experimenten, die wir hier beschrieben haben, wäre Göring-Eckard ein permaneneter Highscorer gewesen.

Ricarda Lang

Ricarda Lang hat nichts gelernt, keine Ausbildung, ein abgebrochenes Studium und somit keine Qualifikation, um Bundestagsabgeordneter zu sein, und eben das ist die Qualifikation, die man heute haben muss, um über die Liste von Grünen oder SPD in den Bundestag zu kommen: Qualifikation: keine Qualifikation. Dem Dadaismus wird spät Rechnung getragen, aber es wird ihm Rechnung getragen. Vielleicht finden wir hier auch nur eine konsequente Anwendung der Hegelschen Dialektik, erst wahre Nicht-Qualifikation qualifiziert als Qualifikation. Wie auch immer, Lang hat sich mit der folgenden Rede im Bundestag empfohlen:

“Ja, das ist eine Frage der Freiheit, aber nicht nur eine abstrakte Abwägung zwischen Freiheit und Solidarität. Sondern es geht um die ganz konkrete Frage, welche Maßnahmen wir brauchen, um die größtmögliche Freiheit zu erreichen.

Denn auf der einen Seite steht der Eingriff durch die Impfpflicht, doch auf der anderen Seite stehen die massiven Freiheitseinschränkungen durch die Maßnahmen, die immer wieder notwendig sind, von der Absage von Kulturveranstaltungen bis zur Schließung von Geschäften. Und diese Einschränkungen treffen uns alle, egal ob geimpft oder ungeimpft. Die allgemeine Impfpflicht hat damit eine positive Freiheitsbilanz. Die allgemeine Impfpflicht schützt unsere Freiheit.

Doch dafür muss sie das langfristige Ziel haben, dass aus der Coronapandemie eine Endemie [!sic] wird. Das heißt, wir müssen dafür sorgen, dass weniger Maßnahmen notwendig sind. Dafür reicht aus meiner Sicht eine altersgestaffelte Impfpflicht nicht; dafür braucht es eine allgemeine Impfpflicht. Und ich finde, wenn wir eine Impfpflicht einführen, dann muss sie auch wirken.”

Die allgemeine Impfpflicht, sie schützt “UNSERE” Freiheit, denn – so fügen wir kurz ein: Impfung schützt zwar weder vor Ansteckung noch vor Weitergabe von SARS-Cov-2, sie verhindert auch keine Erkrankung nicht einmal den Tod an COVID-19, aber, Impfung schützt Freiheit, denn Impfung sorgt dafür, “dass weniger Maßnahmen notwendig sind”, dass “die massiven Freiheitseinschränkungen durch die Maßnahmen…” nicht mehr notwendig sind.

Ja. Freiheit durch Zwang. Kollektive Freiheit, erfordert individuelles Leid, denn nur, wenn Individuen gegen ihren Willen mit einem nichtsnutzenden Impfstoffe geschädigt werden, dann ist es möglich, “notwendige Maßnahmen” zu streichen. Notwendige Maßnahmen, das sind Maßnahmen, die Polit-Kasper für notwendig halten. Warum sie die Maßnahmen für notwendig halten, obschon die Anzahl der Studien, die zeigt, dass eben diese Maßnahmen, die Polit-Kasper für notwendig halten, um die “Pandemie” zu bekämpfen, alles tun, aber nicht die Pandemie bekämpfen, sie sind, ob Lockdown oder soziale Distanz, ob Maske oder Schulschließung, genau so wirkungs- und nutzlos wie die COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien, warum sie also diese Maßnahmen für notwendig halten, das erklären sie nicht. Die Maßnahmen sind eben das: notwendig.. Und natürlich sind die notwendigen Maßnahmen nicht in einer Art Automatismus eingebunden, über den DIE Pandemie DIE Freiheitseinschränkungen verfügt. Vielmehr sind es Polit-Kasper, die Freiheitseinschränkungen vornehmen und als “notwendige Maßnahmen” bezeichnen, ohne einen Beleg dafür vorweisen zu können, dass diese Maßnahmen tatsächlich notwendig, im Sinne von “die Pandemie eindämmend” sind.

Lang kolportiert hier dieselbe Verballhornung von Freiheit, der wir schon häufiger begegnet sind. Das ist kein Wunder, denn ohne Ausbildung und Kompetenz bleibt meist nur das Kopieren des Unfugs, den schon andere erzählt haben. Dabei kommen dann eben Dinge wie “die allgemeine Impfpflicht schützt unsere Freiheit” heraus. Das ist, wie bei den Nürnberger Rassegesetzen, die die Freiheit der Juden dadurch geschützt haben, dass sie Deutschen verboten haben, Juden in Abhängigkeitsbeziehungen von Arbeit und Ehe zu bringen. Der Schutz der individuellen Freiheit, lag Sozialisten schon immer am Herzen. Selbst die Selbstschussanlagen der DDR sind eine Beitrag zur Freiheit aller, die dadurch gefährdet wird, dass DDR-Bürger in die Unfreiheit des kapitalistischen Unterdrückungsgebietes gelockt werden und – dumm wie sie nun einmal sind – dieser Lockung erliegen. Ergo bedurfte es einer Dableibenspflicht mit selbstschießendem Nachdruck.

Janosch Dahmen

Janosch Dahmen ist an Gefahren interessiert, an Gefahren, die von Menschen generell ausgehen, also z.B. von ihm. Gefahren, die man beseitigen kann, in dem man die Waffe “Mensch” und die generelle Gefahr, die sie darstellt, mit einer Anti-Gefahrenwaffe behandelt, einem Impfstoff, einem mRNA-Impfstoff, der eine gefahrabtötende Wirkung hat.

Und Menschen, die geimpft sind, die sind nicht mehr gefährlich, keine Gefahr mehr, wie er sagt. Deshalb dürfen sie aus dem Gefängnis in den Innenhof. Dagegen müssen die Ungeimpften weiterhin im Knast verweilen, denn ihnen hängt als Mensch die Erbsünde, “gefährlich” zu sein, so lange an, so lange sie Dahmen nicht zuwillen sind und sich nicht impfen lassen, um die Gefährlichkeit in sich abzutöten, mit BNT162b2 BNT, Oi, Oi, Oi, BNT, it’s Dynamite … ‘Cause I’m on B.N.T., I’m dynamite, B.N.T., and I’ll win the fight, B.N.T., I’m a power load, B.N.T., watch me explode

Rasha Nasr

Nasr sitzt in der Bundestagsfraktion der SPD, was den Verdacht nahelegt, dass sie – wohl über eine Liste – gewählt wurde. Wähler sind heute wirklich sehr unverantwortlich mit ihren Stimmen … Nasr, sagt:

“Ohne eine allgemeine Impfpflicht werde Deutschland “in eine Situation laufen, in der wir nicht alle schützen können … Ich bin der Überzeugung: Wenn ich selbst geimpft und geboostert bin, stecke ich weniger Leute an. Wenn viele Menschen geimpft sind, grassiert das Virus weniger und wir belasten nicht mehr das Gesundheitssystem.” […] Ob man sich impfen lasse oder nicht, sei keine persönliche Entscheidung mehr, findet Nasr: “Es geht darum, die eigene Freiheit ein Stück zurückzustellen, damit wir alle als Kollektiv wieder Freiheit erlangen.””

Nasr ist der Beleg dafür, dass es Leute gibt, die ihre Überzeugung aufrechterhalten, egal, ob sie mit der Realität übereinstimmt oder nicht. Im Falle von Nasr führt diese falsche Überzeugung dazu, dass die Gefahr besteht [Menschen sind eine Gefahr, hat schon Janosch Dahmen gewusst], dass Nasr in der Sicherheit herbeigeimpfter Unfähigkeit SARS-CoV-2 zu verbreiten, als gutmeinende Virenschleuder durch die Welt läuft und ansteckt, ansteckt, ansteckt. Wie gut, dass SARS-CoV-2/Omikron nicht mehr von H1N1/Influenza zu unterscheiden ist [im Hinblick auf die Folgen einer Ansteckung]. Ansonsten würde Rasha Nasr, eine Spur der viralen Verwüstung nach sich ziehen, denn ihre Überzeugung, die vermutlich auf Gefallensbasis gebildet wurde, sie steht im Widerspruch zu allem, was sich in der Empirie so finden lässt. Studie um Studie zeigt, dass Geimpfte und Ungeimpfte sich weder im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit, sich mit SARS-CoV-2 anzustecken, noch es weiterzureichen, unterscheiden. Aber was sind Realität und wissenschaftliche Erkenntnisse schon im Vergleich zu Nasrs Überzeugung? Eben. Und wenn man Überzeugungen hat, wie Nasr, Überzeugungen, die auf Irrationalität gebaut sind, dann ist der Schritt in den Wahnsinn nur ein kurzer: Man müsse Individuelle Freiheit zurückstellen, um als Kollektiv wieder Freiheit zu erlangen.

Seit wir uns mit den Früchten kollektivistischer Ideologien befassen, fragen wir uns: Wie schaffen es Kollektivisten, derartigen Unrat zu denken und an keiner Stelle einem Zweifel, einem Widerspruch, einem Neuron, das Rationalität ins Hirn trägt, zu begegnen. Ein Rätsel. So wie es ein Rätsel ist, woraus das Kollektiv, das frei wird, wenn alle Individuen auf Freiheit verzichten, besteht. Aus Individuen offenkundig nicht, denn die verzichten auf Freiheit, was notwendig WENIGER Freiheit zur Folge hat. Wenn das Kollektiv aber frei ist und nicht aus Individuen, die unfreier sind als das Kollektiv, besteht, woraus besteht es dann? Fragen Sie Frau Nasr – oder, wenn Deutschland bei Ihnen an der Tür klingelt, dann fragen Sie Deutschland, ob es nun frei ist, nachdem man Sie als Ungeimpften eingesperrt hat.

Karl Lauterbach

Die Aussage, dass man mehr tun müsse, als Ungeimpften auf die Nerven zu gehen, sie ist hervorragend, für uns, sie ist hervorragend geeignet, um zu zeigen, was mit Minister Karl nicht stimmt.

Zunächst kann eine solche Aussage natürlich nur treffen, wer zwei Bedingungen erfüllt: (1) sich seiner Sache sicher ist, Zweifel nicht kennt, Überzeugungstäter ist, und (2) so voller Eifer ist, dass er denkt, die Wahrheit, in deren Besitz er sich wähng, müsse anderen eingetrichtert werden, etwa so, wie das in der Inquisition der Fall war: Erst hat man mit Folter ein Geständnis erwirkt, das der Wahrheit, die man ohnehin schon kannte, wortgleich war, dann wurde der Geständige verbrannt, weil er vor den Folgen seiner Verfehlung gerettet werden sollte. Die Verfasstheit derer, die zu solchen Handlungen und Aussagen fähig sind, sie ist identisch und wurde von Douglas Pratt in seiner Typologie des religiösen Fundamentalismus hervorragend beschrieben. Wir reden in diesem Zusammenhang lieber von Fanatismus und wollen uns auf die Beschreibung aktiver Fanatiker in der Typologie Pratts beschränken. Sie zeichnen sich durch:

  • ein Sendungsbewusstsein aus,
  • wähnen sich in Besitz einer Art “heiliger Schrift”, die zusammenstellt, wie die Rettung der Menschheit zu erfolgen hat.
  • Sie cliquen unter ihresgleichen und bauen eine Feindschaft zu denen auf, die von der eigenen Überzeugung abweichen, eine Feindschaft,
  • die sie Zwangsmaßnahmen ersinnen lässt, mit denen diese Abweichler auf den rechten Pfad zurückgeholt werden sollen.
  • Diese Anderen werden zunehmend dehumanisiert und zu Objekten degradiert, die man in einer bestimmten Form “behandeln” oder “drangsalieren” oder auf andere Weise “nerven” muss, um ihnen deutlich zu machen, dass sie auf dem falschen Weg sind [die Folter der Inquisition].

Eiferer, die die Ebene der verbalen Anfeindung anderer verlassen und dazu übergehen, Aktionen gegen diese Anderen auszuführen, Aktionen, die diese anderen schädigen, sie an Leib und Leben gefährden oder zu einem bestimmten Verhalten zwingen, nennt Pratt übrigens Terroristen. Sie haben den Übergang vom Fundamentalismus zum Terrorismus vollzogen.

Marie-Agnes Strack-Zimmermann

MASZ sagt:

“Die Leute, wenn sie da was von Impfzwang hören, das Gefühl haben, da kommt einer, zerrt sie aus der Hütte und rammt ihnen die Spritze in den Oberarm und geht wieder. Davon redet keiner. Es gibt keinen Impfzwang. Impfpflicht ist ja die Pflicht, sich impfen zu lassen und wenn man das nicht tut, wird man mit einer Strafe belegt.”

Aber, was, wenn die Strafe, die es für einen Verstoß gegen die Impfpflicht gibt, darin besteht, dass einer kommt, die Armen aus “der Hütte” zerrt und “ihnen die Spritze in den Oberarm rammt”?

Es gibt schon singulär einfältige Menschen, bei denen, wie gerade gezeigt, ein Adjektiv, das eigentlich nicht steigerbar ist, durch Hinzufügung eines zweiten gesteigert werden muss. Auch dieses Mal enttäuscht uns Strack-Zimmermann nicht:

Aus diesem Anfall von Unfug hat uns am besten die Episode (ab 0:45) gefallen, in der Strack-Zimmermann die allgemeine Impfpflicht, die im April/Mai kommen soll, damit begründet, dass man nicht wisse, welche Viren, Omikron habe man ja gerade, was man noch an Viren “abfeuern” müsse, im Spätjahr, “dass wir den Winter eben erreichen und dann gut durchgeimpft sind”.

Offenkundig fabuliert Strack-Zimmermann hier über SARS-CoV-2, der Verweis auf Omikron scheint das nahezulegen, womit auch klar ist, dass sie, wenn sie von anderen Viren schwätzt, nicht andere Viren meint, sondern andere Varianten von SARS-CoV-2. Diese anderen Varianten von SARS-CoV-2, die man heute noch nicht kenne, müsse man durch eine allgemeine Impfpflicht “abfeuern”, was wohl “abwehren” meint, was voraussetzt, dass der Impfstoff, der heute gegen Viren, die man heute noch nicht kennt, also Varianten von SARS-CoV-2, nicht Viren als solche, per Impfpflicht von der FDP und anderen für Liberalität Nutzlosen zwangsverimpft werden soll,  wirksam ist, also dass der Impfstoff, der derzeit schon gegen Omikron nicht wirksam ist, in Zukunft eine Wirkung gegen Varianten (Viren für Strack-Zimmermann) von SARS-CoV-2 erreicht, Varianten, die heute unbekannt sind.

Das ist schon gesteigerte geistige Verwirrung, wenn man denkt, etwas, das man nicht kennt, könne mit etwas, das schon heute gegen etwas anderes, das vielleicht in einem Zusammenhang mit dem, was man nicht kennt, steht, aber nicht gegen dieses andere wirkt, könne gegen das wirken, was man nicht kennt, damit man über den Winter kommt oder so.

Was würde Friedrich Dürrenmatt wohl heute als Fluchtort für seine Physiker wählen?
Den Bundestag?

Linda Fischer

Linda Fischer steht vorne. Nach ihr folgen Florian Schumann und Ingo Arzt. Pech für Linda, dass sie sich vorgedrängt hat. Linda Fischer und die beiden, die wir ab jetzt vergessen, nicht mehr erwähnen, sie schreiben für die ZEIT. Die ZEIT ist ein intellektuelles Blatt. Dort schreiben nur Koryphäen, deren Denken so gewichtig ist, dass sie den Kopf senken müssen, um durch Türen gehen zu können, da keine der Türen in den Redaktionsräumen der ZEIT der Gewichtigkeit Rechnung trägt, die die Autoren der ZEIT auszeichnet. Gewichtiges Denken, herausragende Gedanken, Spitzenergebnisse des ZEIT-Geistes, sie haben ihren Niederschlag in der folgenden Sequenz gefunden:

“Zwar stimmt: Für die aktuelle Omikron-Welle käme eine Impfpflicht natürlich zu spät. Nur war sie dafür auch nie gedacht. Sie wäre eine Präventionsmaßnahme, die mittelfristig – etwa im kommenden Herbst – Erleichterung verschaffen soll. Würde man sie erst einführen, wenn sich die Situation verschlechtert, wie es etwa einige in der CDU vorschlagen, könnte sie nicht rechtzeitig wirken.

Omikron ist milder, doch werden neue Varianten kommen”.

Wir haben es hier mit einer Variante der Denkbehinderung zu tun, die Marie-Agnes, oder war es Agnes-Marie, egal, die Strack-Zimmermann [oder Zimmermann-Strack?] auch zur Schau stellt. Es handelt sich bei dem Glauben, dass man heute, aktuell, jetzt, mit einem weitgehend unwirksamen Impfstoff, der nachweislich NICHT gegen Omikron schützt, einen präventiven Schutz für den Herbst schaffen kann, um eine in doppelter Weise idiotische Variante des Strack-Zimmermannschen “Denkens”, denn zum einen ist nicht bekannt, welche Variante von SARS-CoV-2 sich im Herbst unter das Volk mischen wird und ob es eine sein wird, die Impfstoffen die kalte Schulter zeigt. Zum anderen beginnt der Herbst nach landläufiger Rechnung zum 21. September. Das sind mehr als 6 Monate vom Zeitpunkt der Veröffentlichung in der ZEIT aus gerechnet. Kein derzeit gegen COVID-19 verfügbarer Impfstoff hat eine so lange Wirkungsdauer. Alle, sofern sie überhaupt wirksam sind, geben spätestens nach 180 Tagen den Löffel ab und überlassen den Geimpften kampflos jeder beliebigen Variante von SARS-CoV-2. Linda Fischer steigert den Unfug, den Marie Strack Agnes Zimmermann [sortieren Sie bitte selbst] verzapft hat: Nicht nur wird von Unwirksamem eine Wirkung gegen Unbekanntes erwartet, die Wirkung wird auch zu einem Zeitpunkt der nachgewiesenen Unwirksamkeit erwartet.

Matthias Schranner

Matthias Schranner ist auch einer von denen, die die Gunst der Stunde nutzen wollten, um sich über Ungeimpfte auszulassen. Schranner ist zudem “Verhandlungsführer”, war Polizist und ist Dozent an der Universität St. Gallen”. Und als solcher hat er dem Spiegel ein Interview gegeben, eines, in dem er seine unglaubliche Befähigung als “Verhandlungsführer” und als einer, der Ungeimpfte von der COVID-19 Impfung überzeugen will, ausweist. Man hat, beim Lesen das Gefühl, der Selbsttod, aus den Verhandlungsführer Schranner die Ungeimpften reden will, er sei eine Erlösung, im Vergleich zum Geschwätz von Schranner: Wer weiß, wie viele Menschen der Mann als Verhandlungsführer in den Selbsttod oder den Terrorangriff geredet hat:

“”Wichtig ist hier nur: Man muss immer mit der größtmöglichen Sicherheit auftreten. 70 Prozent aller Deutschen haben sich impfen lassen, das ist mehr, als jede Partei in Deutschland bei einer Wahl jemals erlangte. Wenn eine so große Mehrheit das Impfen befürwortet, dann muss auch der Staat sicher auftreten, mit allen Konsequenzen, notfalls bis zur Inhaftierung. Und wenn ich diese staatliche Sicherheit im Rücken habe, dann kann ich auch klar verhandeln.”

Die Unfähigkeit zum Denken ist hier zu einem Fehlschluss ad populum geworden. Weil eine Mehrheit der Gesellschaft bei McDonalds isst, deshalb muss Essen bei McDonalds gesund sein. Weil eine Mehrheit der Gesellschaft heterosexuelle Partnerschaften bevorzugt, deshalb muss “auch der Staat sicher auftreten, mit allen Konsequenzen, notfalls bis zur Inhaftierung”, der nicht Heterosexuellen. Weil eine Mehrheit der Gesellschaft deutsch spricht, deshalb muss “”auch der Staat sicher auftreten, mit allen Konsequenzen, notfalls bis zur Inhaftierung”, für nichtdeutsch-Sprecher.

Bei manchen der hier Bebeispielten stehen Dämlichkeit und Selbstüberschätzung in einem so innigen Verhältnis, dass man … reinfahren muss wie ein Blitz. Aber natürlich muss man Schranner zugute halten, dass er sein Interview dem Spiegel gegeben hat, dessen verklemmte Leserschaft den sadistischen Führer anhimmelt, selbst dann noch, wenn er sich zu Blödsinn versteigt, der jede Hutschnur nach unten zieht:

“Und wir dürfen auch nicht unterschätzen: Es wird auch einen nicht unerheblichen Teil von geimpften Impfgegnern geben, die sich heimlich Biontech oder Moderna geholt haben, aber denen die Begründung fehlt, aus ihrer kruden Gedankenwelt wieder rauszukommen. Nach außen sind die weiterhin Impfgegner, aber halt heimlich geimpft.”,

Nach außen geben sich manche als besonders tiefgründige Denker, um zu verheimlichen, dass sie abgrundtief blöd sind. Es klappt nicht, nicht oft nicht und nicht meistens nicht, nie.


Noch ein Dahmen

“Eine dauerhafte Rückkehr zur Freiheit gibt es nur mit der Impfpflicht”, so verkündet der grüne Mann und man fragt sich, wer er denkt, dass er sei, wie er zu der Überzeugung gelangt sein kann, dass er, der Janosch Dahmen, über die Freiheit anderer und darüber befinden könnte, wieviel Freiheit dem Einzelnen unter welchen Bedingungen von PappnasenPersonen wie ihm zugestanden wird.

Es mag bei manchen Polit-Darstellern unbekannt sein, aber die Tatsache, dass die meisten Bürger sie nach wie vor in Ämtern dulden, die ihnen um Siebenmeilen zu groß sind, die hat zur Ursache, dass die meisten Bürger offenkundig nicht der Ansicht sind, diese ClownsHerrschaften übten derzeit einen gar zu restriktiven Einfluss auf ihr Leben aus. Das mag sich ändern, ändert sich zuweilen sehr schnell, z.B. dann, wenn eine große Anzahl von Leuten, deren Funktionieren bislang für selbstverständlich angenommen wurde, nicht mehr funktionieren, streiken, damit aufhören, der schwätzenden Klasse das Schwätzen zu finanzieren.

Und das bezieht sich nur auf Schwätzer, nicht auf apodiktische Schwätzer wie Dahmen, Schwätzer, die nichts dabei finden, Begriffe in den Aberwitz zu steigern und zu behaupten, dass Freiheit Zwang voraussetze. Die Qualität dieser Idiotie kann man am besten durch Analogien ermessen:

Die Voraussetzung für Gesundheit ist Zwang zur Erkrankung.
Die Voraussetzung für Intelligenz ist systematische Verdummung.
Die Voraussetzung für Glück ist, sich so miserabel wie nur möglich zu fühlen.

Tobias Hans

Kennen Sie den Ausruf: “Ja so ein Hans…!” Gerne mit der entsprechenden Verzweiflung geäußert, wenn sich ein Kolonnenspringer auf der Autobahn vor Sie gezwängt und dabei den vor Ihnen Fahrenden, “geschubst” hat.

Tobias Hans war Ministerpräsident in dem Land, das mindermeinende Bewohner des pfälzischen Nachbarlands als “Muffeland” bezeichnen, und er hat eine ganz besondere Botschaft für seine “Muffeländer”:

Die Botschaft, man sieht es, ist schon etwas älter, aber zeitlos. Denkbehinderung an sich, scheint zeitlos zu sein. Sie besteht bei den meisten fort, ohne sich über Zeit zu verändern, etwa zu reduzieren. Sie ist eben “zeitlos”.

Drohungen wie diese altern sehr schlecht.
Drohungen wie diese altern nicht nur schlecht, sie bringen eines jener Merkmale zum Vorschein, die denjenigen auszeichnen, der nun einmal abgrundtief dumm ist: Die Unfähigkeit, zu zweifeln, die in Vorsicht mündet, Vorsicht, die darin Ausdruck findet, dass man nicht die Ist-Situation als felsenfest und unverrückbar setzt, schon gar nicht, wenn sie auf den falschen Behauptungen von Pseudo-Wissenschaftlern aufgebaut ist. Denn wer nicht dumm ist, der ist sich darüber gewahr, dass es schon morgen ganz anders sein kann, dass schon morgen eine Veränderung eintreten kann, die dazu führt, dass diejenigen, die man heute aus dem “gesellschaftlichen Leben” ausgeschlossen hat, je nachdem, wie nachtragend sie sind, denjenigen, der sie gestern ausgeschlossen hat, nun ihrerseits ausschließen, ihm sagen: “Hey, Du bist jetzt raus aus dem gesellschaftlichen Leben”.”

Warum sollte man gegenüber einem Denkbehinderten, dessen Klappengröße nur von seiner Denkbehinderung übertroffen wird, etwas anderes zur Anwendung bringen, als er, als er sich noch sicher gefühlt hat, zur Anwendung gebracht hat?

Das Erschreckende an diesen Beispielen ist nicht nur das religiöse Sendungsbewusstsein, das die dargestellten Leute auszeichnet, sie nicht nur glauben lässt, sie könnten etwas beurteilen, sondern auch zu dem Irrtum führt, sie könnten andere belehren und wenn sie sich nicht belehren lassen, gängeln. Das ist Terrorismus-Material. Erschreckender ist indes, dass die meisten dieser Leute aus ihren “Fehlern” überhaupt nichts gelernt haben, dass sie nur das Thema, dem sich ihr missionarischer Eifer nun widmet, gewechselt haben:



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Von Veritatis

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