Der Max Ophüls Preis bietet eine wichtige Plattform für junge Talente. Nach der Coronapause kehrt das Filmfestival wieder in die Kinos zurück.

Saarbrücken.

Mit dem Spielfilm “Aus meiner Haut” von Alex Schaad ist am Montagabend das 44. Filmfestival Max Ophüls Preis (MOP) in Saarbrücken eröffnet worden. Zeitgleich wurde der Auftakt zum siebentägigen Festivalprogramm in mehrere Kinosäle und in drei Kinos im Saarland übertragen. Neben dem Filmteam reisten auch Peter Lohmeyer, Barbara Philipp und Ben Münchow zur Eröffnungsfeier an.

Die Festival-Leiterinnen nutzten den Auftakt dazu, auf die prekäre Lage für den Filmnachwuchs hinzuweisen. Schauspielerin Pegah Ferydoni ging auf die Gewalt und Menschenrechtsverletzungen im Iran ein und appellierte, künstlerische und politische Patenschaften für die Betroffenen zu übernehmen. Das Publikum applaudierte minutenlang.

Das Festival für den jungen deutschsprachigen Film findet erstmals nach der Corona-Pandemie wieder in Präsenz statt. Eine kleine Auswahl des Programms ist außerdem im Streaming-Angebot verfügbar.

Bis Sonntag werden insgesamt 127 Filme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gezeigt, darunter 56 Filme im Wettbewerb. Auf die Gewinner warten 18 Preise mit einem Gesamtwert von 118.500 Euro, unter anderem der mit 36.000 Euro dotierte Max-Ophüls-Preis für den besten Spielfilm. (dpa)



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Von Veritatis

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