Auf den Straßen Italiens formiert sich Widerstand: Hunderte Bauern demonstrieren gegen die EU-Agrarpolitik. Der stellvertretende Ministerpräsident Salvini macht Brüssel dafür verantwortlich.

Rom.

Mehrere Hundert Bauern haben auch in Italien gegen die europäische Agrarpolitik und für den Erhalt von staatlichen Subventionen demonstriert.

In verschiedenen Regionen des Landes behinderten sie mit Traktoren den Straßenverkehr. An manchen Orten wurden Straßen auch komplett blockiert. Betroffen waren unter anderem die Regionen Toskana, Lombardei und Kalabrien. Auch auf der Mittelmeerinsel Sardinien kam es zu Protesten.

Der stellvertretende Ministerpräsident Matteo Salvini von der rechten Regierungspartei Lega machte die EU-Kommission in Brüssel für die Proteste verantwortlich. “Die Traktoren, die in ganz Europa auf den Straßen unterwegs sind, haben Probleme mit der derzeitigen Europäischen Kommission”, sagte der Verkehrsminister nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa. Die Agrarpolitik der Kommission unter Leitung der deutschen Präsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete er als “katastrophal”. (dpa)

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Von Veritatis

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