Für Klimawandel-Jünger ist es eine klare Sache: CO2-Emissionen erhöhen die Temperatur der Erde, die Erhöhung der Temperatur führt zu mehr Dürren und Trockenheit und letztlich zu einer “Vertrocknung” des Planeten.

Die ARD-tagesschau als einer der Haupttrommler im Orchester der Klimawandel-Hysteriker mag als Beispiel dienen:

Nun kann man immer dann, wenn Aktivisten oder Opportunisten eine besondere Bedrohungslage, die sie entweder konstruieren oder irgendwie “sehen”, in eigene Finanzierung ummünzen, ein interessantes Spektakel beobachten, das man nur mit geistiger Umnachtung der beteiligten Akteure erklären kann, denn plötzlich wird die Welt EINDIMENSIONAL. Eine einzige Variable reicht aus, um die ansonsten so gerne beschworene Komplexität der Welt zu erklären.

Indes, geht es um das, was Geld bringt, die Klimawandel-Erzählung für die Milliarden-Industrie, die davon lebt oder die COVID-Erzählung für die Pharma-Industrie oder die Rechtsextremismus-Erzählung für die sozialistische Schmarotzer-Industrie, dann wird die Welt plötzlich ganz einfach. Dann reicht eine Variable “Treibhausgase”, “Impfung ohne Nebenwirkung” oder “AfD” um die ganze komplexe Welt zu erklären. Und deratigen geistigen Stumpfsinn kann man eigentlich nur durch eine erworbene oder eine ererbte geistige Minderbemittlung erklären.

Nehmen Sie z.B. CO2, das Treibhausgas, das sich in den letzten Jahrzehnten eine Dämonisierung durch klimaideologisch Verdummte gefallen lassen musste: Es ist DIE Grundlage des Lebens auf der Erde.

Das Geheimnis des Lebens hat einen Namen: Photosynthese:

Wer erinnert sich noch daran:

Die Formel der Photosynthese. Wir Alten hatten das u.a. in unserem Biologiebuch. Was heute in Biologiebüchern zu finden ist, wollen wir uns gar nicht vorstellen.

Wir hatten früher auch dicke Bücher, die Lexikon genannt wurden und mehr oder weniger ausführlich, in einem oder vielen Bänden, je nach der finanziellen Situation von Haushalten, Informationen geliefert haben.
Zum Beispiel der Volksbrockhaus aus dem Jahre 1976:

„Kohlendioxid, CO2, fälschl. Kohlensäure, farb- und geruchloses Gas, das bei Verbrennungsvorgängen und bei der tier. und menschl. Atmung entsteht; kommt in der Luft vor (0,03-0,04%), strömt aus Vulkanen und ist in allen natürlichen Wassern gelöst. Verwendung zur Herstellung künstl. Mineralwässer, in der Kältetechnik, für Feuerlöschgeräte u.a. Unter dem Einfluss des Sonnenlichts bauen Pflanzen daraus Kohlenhydrate auf (Assimilation) und scheiden den im Kohlendioxid enthaltenen Sauerstoff wieder aus. Die Kohlenhydrate gelangen durch pflanzl. Nahrungsstoffe in den Tierkörper, werden umgewandelt und als Kohlendioxid wieder ausgeamtet“.

Wer denkt, CO2 ist der, nicht ein, DER Baustein des Lebens, der hat Recht.
Wer denkt, eine Welt, eine Landwirtschaft OHNE CO2 sei möglich, man könne “bye bye zu CO2 sagen, der ist ein hoffnungslos Ungebildeter oder einer, der seine Morbidität unbedingt dazu einsetzen will, das Leben von anderen so miserabel wie nur möglich zu machen.

Nicht nur ist es so, dass CO2 DER Baustein des Lebens auf der Erde ist, es ist auch der Baustein, von dem man gar nicht genug haben kann. Das bringt uns zu einer wissenschaftlichen Arbeit, für die Charles A. Taylor und Wolfram Schlenker verantwortlich zeichnen. Sie wurde in der Working Paper Reihe des National Bureau of Economic Research (NBER) der USA veröffentlicht und kommt zu einem Ergebnis, das aufhorchen lässt:

  • 50% der Ertragssteigerung bei Mais,
  • 60% der Ertragssteigerung bei Sojabohnen und
  • 80% der Ertragssteigerung bei Winterweizen

seit 1940 hat den Anstieg bei atmosphärischem CO2 zur Ursache, also genau den Anstieg, den die Klima-Kultisten unbedingt stoppen wollen.

Die Einsicht, der man sich nachdem man die Ergebnisse von Taylor und Schlenker zur Kenntnis genommen hat, nicht entziehen kann: Mehr atmosphärisches CO2, mehr Kohlendioxid, das emittiert wird, reduziert die Versorgungsnöte einer stetig wachsenden Weltbevölkerung. Vermutlich führen die Globalisten, eine besonders morbide und menschenfeindliche Sekte, die ein Heer von Klima-Irren kommandiert, deshalb einen Krieg gegen Landwirte, um den positiven Effekt von CO2 durch die Zerstörung der Wirtschaftsgrundlagen für Bauern zu kompensieren.

Und CO2 ist nicht nur verantwortlich dafür, dass die Ernten in den letzten Jahrzehnten immer besser geworden sind, CO2 führt auch dazu, dass der Planet als Ganzes grüner wird. Darauf hat u.a. die NASA schon vor Jahren hingewiesen. 

NASA-Daten zeigen, seit 1982 ist die Erde grüner geworden, CO2 sei Dank! Mehr dazu: NASA

Diese Ergebnisse werden nun durch eine sehr wichtige und sehr interessante Arbeit, die Ergebnis einer Sino-Australischen Kooperation ist, ergänzt:

Chen, X., Chen, T., He, B., Liu, S., Zhou, S. and Shi, T. (2024). The global greening continues despite increased drought stress since 2000. Global Ecology and Conservation49, p.e02791.

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In ihrer gerade veröffentlichten Arbeit analysieren die Autoren, ob die globale Grünung der Erde auch nach 2000 zugenommen hat und auf welche Ursachen sie zurückgeführt werden kann. Und sie kommen, um es vorweg zu nehmen, zu einem Ergebnis, das den Klimakultisten jeden Boden unter den Füßen entzieht: 55.2% des Planeten werden grüner und die Geschwindigkeit, in der diese 55,2% grüner werden, sie hat über die letzten Jahre ZUGENOMMEN. Lediglich für 7,3% des Planeten findet sich ein “browning”, ein Verlust an Blattmasse, der im Wesentlichen über die Bodenfeuchtigkeit erklärt werden kann. Indes, wer nun denkt, die Eingangs wiedergegebene Behauptung der Klima-Apostel und Sonneneinfluss-Leugner sei damit bestätigt, dem sei der entscheidende Satz aus der Besprechung der Ergebnisse durch die Autoren entgegen gehalten:

“By analyzing different sub-regions of the globe, we found that the drought trend only slowed down global greening, but was far from triggering browning.”

Dürre und Trockenheit sind lediglich in der Lage, die globale Grünung der Erde zu verlangsamen, sie haben keinerlei globalen Effekt dahingehend, dass etwa der positive Effekt einer immer grüner werdenden Erde aufgehoben oder umgekehrt wird, wie es die Klimawandel-Sektenmitglieder behaupten.

Dazu im Einzelnen:

Die Autoren um Xin Chen nutzen vier verschiedene Quellen, die einen Leaf Area Index (LAI) als Ergebnis von Staellitenmessungen bereitstellen:

  • MODIS-LAI
  • GLASS-LAI
  • GIMMS-LAI4g
  • GLOBMAP-LAI

Ein Leaf Area Index gibt auf eine Fläche von 500 Metern genau die Bedeckung mit Blättern (oder Nadeln), die Grünfläche, wenn man so will, und zwar im zeitlichen Verlauf auf 8 Tage genau an. Die Daten bilden die Grundlage, um die “globale Grünfläche” zu berechnen und diese Grundlage konfrontieren die Autoren mit Klimadaten: mit dem jeweiligen CO2-Anteil , der Lufttemperatur, der Niederschlagsmenge, der Bodenfeuchtigkeit usw.

Bevor wir dazu kommen, noch ein kluger Kniff, den die Autoren anwenden, denn sie berechnen nicht nur die Veränderung des Anteils der Grünflächen über Zeit, sie berechnen auch die Veränderung der Wachstumsrate über Zeit, um Aussagen dazu treffen zu können, ob sich die Grünung der Erde über Zeit beschleunigt oder abschwächt.

Die folgende Abbildung zeigt zunächst die Entwicklung von Grünung und Wachstum über Zeit und man sieht, beides nimmt zu: Die Erde wird grüner (a) und sie wird schneller grüner (b).

Die folgende Weltkarte zeigt die regionale Verteilung von Grünung und Wachstum: Gelbe Farbtöne geben an, wo die Erde zwar grüner wird, aber mit abnehmendem Wachstum, blaue Farbtöne zeigen, wo die Erde nicht nur grüner wird, sondern immer schneller grüner wird. Grüne Farbtöne zeigen ein “browning”, ein Rückgang der Grünfläche, der sich verlangsamt, Rote Farbtöne zeigen schließlich, wo sich der Rückgang der Grünfläche verstärkt hat, wenig überraschend ist das vor allem im Amazonasbecken und in Zentralafrika durch die Einwirkung von äxteschwingenden oder zündelnden Menschen der Fall.

Chen et al. (2024).

Die spannende Frage, die sich nun stellt: Was treibt den Wandel zu mehr grün bzw. zu weniger grün an. Um die Antwort geben zu können, unterscheiden die Autoren vier Regionen:

  • PP: Es wird grüner und immer schneller grüner.
  • PN: Es wird grüner, aber in geringer werdendem Ausmaß.
  • NP: Es wird weniger grün, aber in geringer werdendem Ausmaß.
  • NN: Es wird immer schneller immer weniger grün.
Quelle. Chen et al. (2024).

Airt = Lufttemperatur
SM = Bodenfeuchtigkeit
P = Niederschlagsmenge
Srad = Sonneneinstrahlung
CO2 = CO2

Das wichtigste Ergebnis aus den beiden Abbildungen: CO2 ist der Treiber einer globalen Grünung, eines grüner werdenden Planeten und der Trend, die Erde grüner, immer schneller grün werden zu lassen, der auf CO2 zurückgeht, wird durch Dürren lediglich in seinem Ausmaß reduziert. Selbst wenn man behaupten wollte, dass CO2 zu Dürren führt, so wäre diese Wirkung von CO2 dennoch VIEL GERINGER als die Wirkung, die darin besteht, dass CO2 den Planeten GRÜNER macht. Mit anderen Worten, wer die Verbreitung von CO2 stoppen will, schädigt alle Menschen auf dem Planeten, CO2 wäre entsprechend Klima, Dürre Wetter:

“The introduction of the concept of growth rate provided additional explanation, as we found that the drought trend could only have a partial negative impact on vegetation, slowing down the vegetation greening and accelerating the vegetation browning. However, drought trend could not lead to global browning as it could not overtake the positive effect of CO2 fertilization that contributed to global vegetation.


 

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Von Veritatis

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