Berlin-Nachwahl: 80 Prozent Stimmenzuwachs für AfD
Symbolbild Frau: fp; Bildkomposition: Info-DIREKT

Gestern fand in Teilen Berlins die Bundestagsnachwahl statt: Während die AfD kräftig zulegte, stürzten SPD und FDP ab. Die Systemmedien versuchen nun, die Blamage für die Ampel kleinzureden. 

Ein Kommentar von Jonas Greindberg

Wegen Pannen und Inkompetenz bei der Bundestagswahl 2021 wurden etwa eine halbe Million Berliner erneut an die Wahlurnen gerufen. Die AfD legte von sieben auf 12,6 Prozent zu.


Ruhe bewahren und die Reihen schließen

Angesichts der landesweiten Hetzkampagne gegen die einzige Oppositionspartei zeigt das Ergebnis von Berlin: Die AfD muss jetzt Ruhe bewahren und darf sich nicht vom politischen Gegner spalten lassen. Die Ostverbände machen vor, wie das geht: Statt sich zu distanzieren, steht die AfD in Mitteldeutschland kompromisslos zur eigenen Parteijugend „Junge Alternative“ und zum Vorfeld.

Diese Geschlossenheit wird vom Wähler belohnt: Momentan liegt die AfD in Thüringen bei 33 Prozent, in Brandenburg bei 30 Prozent, in Sachsen bei 34 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern bei 31 Prozent und in Sachsen-Anhalt bei 28 Prozent.

Deutschlandfunk: „leichte Verluste“ für Ampel

Die Ampel geht als großer Verlierer aus der Berlinwahl hervor: Die SPD fällt von 22,4 auf 14,6 Prozent. Die FDP stürzt von 9,1 auf 3,3 Prozent. Nur die Grünen bleiben mit 27,6 Prozent fast unverändert an der Spitze.

Ein Stimmenverlust von knapp zwei Dritteln, wie ihn die FDP erlitt, ist in der Geschichte der Bundesrepublik außergewöhnlich: Trotzdem schwurbelte der Deutschlandfunk, die Ampelparteien würden nur „leichte Verluste“ verzeichnen.

ZDF: „Keine wegweisenden Ergebnisse“

Der Staatsfunk versuchte in einer Sendung von heute Mittag, das katastrophale Ergebnis gegenüber den zwangsgeschröpften Zuschauern schönzureden: ZDF-Korrespondentin Diana Zimmermann behauptete, die Wahl sei „nicht repräsentativ“. ZDF-Kollegin Nicole Diekmann meinte, angesichts einer Wahlbeteiligung von nur 50 Prozent handele es sich um „keine wegweisenden Ergebnisse“.

Für SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert liegt das Scheitern seiner Partei nicht an den realen Folgen der eigenen Politik, sondern daran, „wie wir die Politik erklären“. Polit-„Experte“ Karl-Rudolf Korte sagte gegenüber dem ZDF, dass er es für „Quatsch“ halte, der Berlinwahl eine Signalwirkung beizumessen.

Die Arroganz des Staatsfunks gegenüber dem Wählerwillen zeigte sich auch in der Gästewahl in der ZDF-Sendung zur Berlinwahl: Obwohl die AfD ihren Stimmenanteil mit über 80 Prozent am stärksten von allen Parteien steigern konnte, wurde kein Vertreter der einzig echten Oppositionspartei interviewt.

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Von Veritatis

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