Antifa-Demo: "Der Standard" beim Flunkern erwischt
Bildkomposition: Info-DIREKT

„Der Standard“ und dessen Redakteure nehmen sich selbst als neutralen Qualitätsjournalismus wahr. In Wirklichkeit verfolgen sie jedoch eine ganz klare politische Agenda. Um diese Agenda zu unterstützen, wird die Wahrheit auch gerne zurecht gerückt. Hier das jüngste Beispiel:

Ein Kommentar von Michael Scharfmüller

Für Samstag, den 23. März, riefen zahlreiche mit Steuergeldern unterstützte Vereine sowie SPÖ, Grüne und NEOS zur Großdemo gegen Rechts auf. Trotz vieler prominenter Redner und einem Abschlusskonzert der Rockband „Kreisky“ wurde die Demo zum Flop (Info-DIREKT berichtete). Viele etablierte Medien titelten deshalb „Hunderte demonstrierten in Wien gegen Rechtsextremismus“. So auch der Standard, wie am Beitragsbild zu diesem Artikel zu sehen ist.

Was nicht passt, wird passend gemacht

Irgendjemandem in der „Standard“-Redaktion dürfte die Schlagzeile jedoch zu ehrlich gewesen sein. Der „Kampf gegen Rechts“ soll schließlich als Kampf einer großen, bunten und aufgeweckten Mehrheit dargestellt werden. Die Überschrift „Hunderte“ passte deshalb nicht ins Bild dieser Märchenerzählung. Was nicht passt, wird von Haltungsjournalisten eben passend gemacht: Kurzerhand wurde die Schlagzeile von „Hunderte“ auf „Tausende“ geändert.

Fehlende Transparenz

Am Ende des Artikels wurde zwar angemerkt, dass der Artikel um Stellungnahmen von Kogler (Grüne) und Krisper (NEOS) ergänzt wurde, einen Hinweis darauf, dass die Teilnehmerzahl nachträglich wesentlich nach oben geschraubt wurde, sucht man jedoch vergebens. Transparenz sieht anders aus.

Aber nicht nur das: Es wurde nämlich nicht nur die Schlagzeile geändert, sondern auch die Webadresse des Artikels. Wer auf die alte Adresse (URL) klickt, wird nun automatisch auf die neue weitergeleitet. Zufällig passiert das nicht, das muss jemand extra eingerichtet haben.

Standard schweigt zu den Vorwürfen

Weshalb „Der Standard“ die Teilnehmerzahl nach oben frisiert hat und von welchen Quellen das angebliche Qualitätsblatt seine höchst unterschiedlichen Teilnehmerzahlen hat, hätte Info-DIREKT gerne von der Standard-Redaktion gewusst. Unsere bereits vor zwei Wochen an den Standard gerichtete Medienanfrage blieb bislang jedoch unbeantwortet.

Stattdessen badete der frisch bestellte Standard-Chefredakteur Gerold Riedmann gleich in seinem ersten Kommentar für den Standard in Selbstgerechtigkeit. Er wolle mit dem Standard ein „Infrastrukturanbieter für Demokratie“ sein:

„Verlässliche Verbindungen zwischen verifizierten Informationen und echten Menschen. In einer Zeit, in der nix fix ist und Fake so viel schneller zirkuliert als Fakten.“

Damit dürfte er vor allem den Kampf gegen alles, was nicht woke und links ist, meinen:

„Es tut not, das Konstruktive vom Destruktiven klar zu unterscheiden: die FPÖ als Brandstifterpartei, die klar gegen den gesellschaftlichen Zusammenhalt arbeitet, zu benennen.“

Demo gegen Orban: Hat „Der Standard“ auch in Ungarn die Teilnehmerzahl nach oben geschraubt?

Fraglich ist, was man dem Standard überhaupt noch glauben kann? Regelmäßig ist im globalistisch ausgerichteten Blatt bspw. auch zu lesen, dass „Tausende“ bzw. „Hunderttausende“ in Ungarn gegen Viktor Orban demonstrieren würden. Stimmt die Info, oder war hier wieder mal der Wunsch Vater des Gedankens und der Schlagzeilen.

Weitere „Standard“-Märchenstunde

Einzelfall ist der kreative Umgang des Standards mit der Wahrheit auf alle Fälle nicht, wie beispielsweise auch die Standard-Märchenerzählungen über eine Reise alternativer Medien ins EU-Parlament nach Straßburg zeigen. Mehr dazu hier:

RTV-Klartext: Absurde Vorwürfe gegen alternative Medien

Weitere Artikel von Info-DIREKT über die Arbeitsweise von „Der Standard“ hier: www.info-direkt.eu/der-standard



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Von Veritatis