Von Daniel Weinmann

Angesichts des fachlichen Versagens der Bundesregierung wird das Erscheinungsbild ihrer Protagonisten immer wichtiger. Die Ampelmänner und -frauen können sich dabei sogar auf die Wissenschaft berufen. Aussehen hat einen größeren Einfluss auf den Erfolg als Kompetenz, fanden Forscher an der Universität Düsseldorf heraus, die den Zusammenhang zwischen Attraktivität und Wahlerfolg untersuchten.

Vor diesem Hintergrund mag wenig verwundern, dass Außenministerin Annalena Baerbock besonders tief in die Taschen des Steuerzahlers greift, um ihr Erscheinungsbild aufzupolieren. Allein im vergangenen November und Dezember fielen für Friseure und Visagisten jeweils mehr als 11.000 Euro an, wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit auf Anfrage der CDU mitteilte.

Mit 3141,60 Euro im Dezember mutet Kanzler Scholz dagegen fast wie ein Sparfuchs an – was mit Blick auf seine Haarfülle zumindest teilweise erklärbar scheint. Geradezu vorbildlich zeigt sich Bundesinnenministerin Nancy Faesers, die die Staatskasse für Friseur und Styling nur mit 541,45 Euro belastete. Dass die Grünen wenig Skrupel kennen, wenn es um das Geld ihrer Wähler geht, zeigt neben der Außenministerin auch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lisa Paus: Die 55-Jährige ließ sich in einem einzigen Monat für 2677,50 Euro auffrischen.

Merkel ließ sich selbst im Ruhestand auf Kosten der Steuerzahler aufhübschen

Der Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß ist wenig amüsiert: „Wenn hart arbeitende Steuerzahler jeden Monat fünfstellige Summen für die Frisur von Annalena Baerbock ausgeben sollen, hört der Spaß auf. Wir brauchen eine Obergrenze für Friseur- und Kosmetikausgaben der Bundesministerien“, fordert der CDU-Politiker in der „Bild“-Zeitung. „Dass allein die Außenministerin Annalena Baerbock jeden Monat über 11.000 Euro für Friseure oder Visagisten raushaut, ist ein Missbrauch und eindeutig zu viel.“

Vor fast genau einem Jahr hatte der Bund der Steuerzahler errechnet, dass die Kosten für Fotografen, Friseure und Visagisten, die sich um Regierungsmitglieder kümmern, im Jahr 2022 auf 1,5 Millionen Euro und damit 80 Prozent mehr als im Jahr zuvor angestiegen waren. Wie das Kanzleramt dem „Tagesspiegel“ mitteilte, spendierte der Bund zwischen Anfang 2022 und August vergangenen Jahres knapp 57.000 Euro für Kosmetik und Frisur von Angela Merkel. Die Altanzlerin erhielt demnach auch Jahre nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt professionelle Hilfe beim Styling – auch bei nicht-öffentlichen Terminen.

Als wäre das nicht genug der Steuerverschwendung, ließ die Ampelregierung zwischen ihrem Amtsantritt und Ende Februar dieses Jahres 1301 Mal leer fliegen. Dies geht aus einer Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Anfrage mehrerer Abgeordneter des Bündnisses Sahra Wagenknecht hervor, über die der „Spiegel“ berichtet. Die passagierlosen Flüge waren nötig, um die Maschinen vom Standort der Flugbereitschaft der Bundeswehr in Köln-Wahn zum jeweiligen Abflugort zu bringen. Scholz & Co nutzten genau 1518 Mal Flugzeuge und Hubschrauber der Bundeswehr.

Leerflüge für die »Aus- und Weiterbildung der Luftwaffe«

Gerade für eine Regierung, die sich gebetsmühlenartig mit der Rettung des Klimas brüstet, ist dies nicht nur eine Bankrotterklärung. Es ist vielmehr eine Verhöhnung ihrer Wähler, die mit teils hanebüchenen Klimaschutzmaßnahmen gegängelt werden. Denn bislang belief sich der CO₂-Ausstoß der Ampelflüge insgesamt auf mehr als 40.000 Tonnen. Allein im Januar und Februar wurden rund 3240 Tonnen CO₂ verbraucht.

Im Kommentarbereich von „Focus online“ ätzt ein Teilnehmer treffend: „Für so einen Fototermin im Designerkostüm barfuß auf einer Pazifik-Insel darf nichts zu teuer sein und damit für die Rettung des Universums. Aber wenn der Plebs nach Malle im vollgestopften Billigflieger für den Jahresurlaub jetten will, dann muss er natürlich mit CO₂-Steuern und Ticketsondergebühren umerzogen werden.“

Die Leerflüge seien zur „Aus- und Weiterbildung“ der Luftwaffe genutzt worden, versuchte das Verteidigungsministerium die negativen Auswirkungen der Vielfliegerei schönzureden. Zu den Kosten der Leerflüge blieb die Luftwaffe bezeichnenderweise bislang eine Antwort schuldig.

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Daniel Weinmann arbeitete viele Jahre als Redakteur bei einem der bekanntesten deutschen Medien. Er schreibt hier unter Pseudonym.

Bild: FlorianxGaertner IMAGO / Photothek

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