Rot-Grüne, die sich für die besseren und moralisch überlegenen Menschen halten, wird es den Puls in die Höhe getrieben haben: Die deutsche Fußball-Legende Toni Kroos sagte bei einem Auftritt im Podcast „Lanz & Precht“ mit ZDF-Moderator Markus Lanz und Philosoph Richard David Precht Dinge, die im rot-grünen Gesinnungsstaat Deutschland als Ketzerei gelten. Und jeden, der sie ausspricht, in den Verdacht bringt, „rechts“ zu sein. Was neudeutsch nichts anderes ist als „Nazi“.

Dabei sind es eigentlich Binsenweisheiten, die Kroos in dem Podcast aussprach. Die auch niemand bestreiten kann. Die aber genau deshalb wohl nicht ausgesprochen werden dürfen in den Augen unserer Glaubenskrieger und ihrer Claqueure. Weil sie sonst das, was sie so mühsam verdrängt haben, wieder ins Bewusstsein bringen könnten.

Zur Leistungsbereitschaft in unserer Gesellschaft sagte der 34-Jährige, dies sei „ein Punkt, bei dem man merkt, dass es nachlässt“. Dass im Jugendfußball bei Toren teilweise nicht mehr mitgezählt werde – einer der neuen Auswüchse des rot-grünen Zeitgeists genauso wie der Verzicht auf eine Zählung von Rechtschreibfehlern in Schulaufgaben, gehe in die „komplett falsche Richtung“.

Im Sport und außerhalb sei es für ihn wichtig, nach Erfolg zu streben, so Kroos laut „Schwäbischer Zeitung“: „Ich möchte, dass meine Kinder, in dem, was sie machen, versuchen, die Besten zu werden.“

Für die rot-grünen Gleichmacher ist so etwas natürlich Gotteslästerei. Was für ein Kontrast zu dem österreichischen Nationalspieler und SC-Freiburg-Star Michael Gregoritsch, der brav Männchen vor dem Zeitgeist machte und die absurde Behauptung aufstellte, alle Menschen seien gleich (siehe hier)! Was Gregoritsch dabei offenbar nicht auffiel: Das rot-grüne Mantra von der „Diversität“, also „Unterschiedlichkeit“ wäre als Lügengeschichte entlarvt, wenn wirklich alle Menschen gleich wären.

Doch diese Aufmüpfigkeit in Sachen Gleichmacherei und Leistungsfeindschaft ist noch gar nichts im Vergleich zu dem, was der in Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern geborene Spieler – der noch 2017 und ein Plädoyer für Flüchtlinge hielt – weiter sagte. Er kündigte an, auch nach seinem Karriereende in Spanien zu bleiben – unter anderem, weil Deutschland nicht mehr das Land sei, „wie vor zehn Jahren, als wir gegangen sind“. Im Gegensatz zu Spanien habe er in der Bundesrepublik ein mulmigeres Gefühl, seine Tochter „abends um 23 Uhr in einer deutschen Großstadt“ rausgehen zu lassen.

Zum Thema Migration sagte Kroos, es sei „ständig präsent“ in Deutschland. In den vergangenen Jahren sei vieles zu „unkontrolliert“ gewesen. So sei klar, dass bei vielen Einwanderern auch ein gewisser Prozentanteil negativ auffalle: „Wenn man sie nicht unterscheiden kann von denen, die uns nicht guttun, wird es am Ende schwierig. Dann wird auch die Haltung der Deutschen immer geteilter.“ Zwar brauche Deutschland Einwanderer. Aber es sei nicht gelungen, die Gesellschaft bei dem Thema mitzunehmen.

Damit kriegt Kroos, der 2021 noch mit einer Liebeserklärung an Angela Merkel auffiel („Bin immer beeindruckt von ihr“), 2017 „Es lebe Angie!!!“ twitterte und später eine Corona-Impfpflicht befürwortete, zwar noch in letzter Sekunde halbwegs die rot-grüne Kurve. Aber dennoch ist seine Aussage für einen Fußballer überraschend deutlich – vor allem vor dem Hintergrund der Gesslerhut-Grüße „gegen rechts“, wie sie etwa von Gregoritsch oder Österreichs Trainer Ragnick kamen.

Überraschenderweise erlaubte sich im Gespräch mit Kroos sogar ZDF-Mann Lanz etwas Alibi-Kritik. Man habe die Menschen auf vielen Ebenen systematisch überfordert, sagte der Gebühren-Millionär: „Es klemmt an allen Ecken und Enden. Es ist zu voll, es ist zu viel.“ Wenn sich jemand kritisch äußere, müsse er damit rechnen, dass seine Aussage als rassistisch bezeichnet werde. Aber, so Lanz: „Dieses Land ist kein rassistisches Land.“ Was für ein Herumeiern! Der ZDF-Mann will es sich offenbar weder mit seinen Anstalts-Leitern verderben – noch mit den Millionen Zuschauern, die inzwischen immer kritischer auf den Irrsinn in unserem Land sehen.

Aber zurück zu der – zugegeben polemischen – Frage, die ich in der Überschrift gestellt habe – ob Kroos jetzt ein „Nazi“ ist. Aus Sicht der rot-grünen Lehre – ja. Denn wer auf die Binsenweisheit hinweist, dass wir in einem anderen Land leben als vor zehn Jahren und sich vor allem Frauen nachts in Großstädten nicht mehr sicher fühlen können, der ist hierzulande für die Glaubenskrieger ein „Nazi“. Wenn Sie das nicht glauben – lesen Sie hier nach, wie ich selbst zum „Nazi“ wurde – wegen des gleichen Verbrechens wie Kroos.

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Bild: DSanchez17 from St Albans, England, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

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Von Veritatis

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