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Infantile Homo-Propaganda in der „Sendung mit der Maus“

Lach- und Sachgeschichten mal anders! Den Jüngsten wird im gebührenfinanzierten Kinderfernsehen jetzt erzählt, gleichgeschlechtliche Liebe zu Hofe sei bereits im Mittelalter die normalste Sache der Welt gewesen.

von Kai Rebmann

Dass sich die öffentlich-rechtlichen Sender weder um ihre Pflicht zur Neutralität noch um den unabhängigen Bildungsauftrag scheren, wozu sie per Rundfunkvertrag eigentlich verpflichtet sind, ist an sich ja nichts Neues. Zu den Formaten, in denen das ganz besonders gelten sollte, gehört nicht zuletzt die „Sendung mit der Maus“, die für sich in Anspruch nimmt, auch eine Wissenssendung für Kinder zu sein.

Umso schwerer wiegt das, was da am vergangenen Sonntag über die Bildschirme der ARD flimmerte. Zu sehen war in dem Programm unter anderem die Kurzgeschichte „Ein König auf der Suche nach der großen Liebe“. Im Deckmantel des woken Zeitgeists wurden Kinder in die Irre geführt und massive Geschichtsklitterung betrieben – und das alles auf Kosten Ihrer Zwangsgebühren!

Erfolglose Brautschau – aber Rettung naht

Und darum ging es in dem Streifen: Eine Königin war besorgt um den Fortbestand ihrer Dynastie. Ihr Sohn, Prinz und damit künftiger König, war zwar bereits im heiratsfähigen Alter, dachte aber offenbar nicht daran, in den Hafen der Ehe einzufahren und dem Königshaus damit über kurz oder lang weitere potenzielle Thronfolger zu bescheren.

Also beschloss die Monarchin, dem Schicksal etwas auf die Sprünge zu helfen und schickte den Prinzen auf Brautschau. Eine Kandidatin nach der anderen und eine schöner als die andere wurde vorgeführt, doch die passende Prinzgemahlin wollte partout nicht dabei sein. Die schönste Prinzessin kam zum Schluss und es gab doch noch ein Happy End – aber ganz anders, als man eigentlich annehmen sollte!

Die Prinzessin hatte ihren Bruder im Schlepptau und als sie diesen dem liebesabstinenten Prinzen vorstellte, sprühten die Funken nur so. Für das gleichgeschlechtliche Paar war es augenscheinlich nicht nur Liebe auf den ersten Blick, es wurden auch gleich Fakten geschaffen und die Hochzeitsglocken läuteten. Alle waren glücklich und das Volk strömte in Scharen herbei, um dem Thronfolger und seinem Prinzen zuzujubeln. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie sich noch heute!

Historische Fakten stören das Narrativ

So weit also die Märchenstunde in der ARD und der „Sendung mit der Maus“. Die Botschaft an Kinder vor der Glotze ist klar: Gleichgeschlechtliche Liebe gibt es seit Menschengedenken und war schon im Mittelalter die normalste Sache der Welt!

Dumm nur: Mit historischen Fakten hat all das nicht nur absolut nichts zu tun, es handelt sich dabei um eine massive Geschichtsklitterung. Denn gerade zu Hofe wurde bei der Vermählung von Prinzen – erst recht, wenn es sich um den Thronfolger handelte – rein gar nichts dem Zufall überlassen. Der Grund ist offensichtlich: Der Fortbestand der Monarchie, bestenfalls natürlich der eigenen Dynastie, musste gesichert werden.

Natürlich weiß niemand, und wahrscheinlich will man es auch gar nicht so genau wissen, was seit Jahrhunderten hinter den dicken Palastmauern dieser Welt getrieben wird. Fakt ist aber: Eine öffentliche gleichgeschlechtliche Hochzeit eines Thronfolgers – noch dazu unter dem frenetischen Jubel des Volkes – hat es nirgends und zu keinem Zeitpunkt der Geschichte gegeben. Was die ARD aber offensichtlich nicht daran hindert, unseren Kindern genau das weismachen zu wollen.

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