Wenn Sie einen Euro verdienen, bleiben davon nach „Abzug aller Abgaben“ am Ende 47 Cent. Dies ist die Rechnung des Steuerzahlerbundes, der wiederum deshalb einen „Steuerzahlergedenktag“ eingeführt hat. In einem Kalenderjahr arbeiten Sie erst ab dem 11. Juli für ihre eigene Tasche. Vom 1. Januar bis zum 10. Juli arbeiten Sie demnach für den Staat. Die Aussage: „2024 beträgt die Einkommensbelastungsquote für einen durchschnittlichen Arbeitnehmerhaushalt 52,6 Prozent“.

Dabei werden Steuern „aller Art“ (außer den Konsumsteuern, d. h. Mehrwertsteuer) berücksichtrigt, die Sozialversicherungsbeiträge, die Rundfunkggebühren gleichfalls. Danke Staat.

Wir haben es vor Wochen schon angekündigt.

Sollten Sie also heute morgen aufgestanden sein und sich auf den Weg zur Arbeit gemacht haben, dann ist es durchaus motivierend, sich anzuschauen, wofür Sie all diese Anstrengungen heute auf sich genommen haben. Eine Nachfrage beim Bundesrechnungshof kann da sehr erhellend sein.

Dieser hat nämlich Anfang April die Art und Weise kritisiert in der während der angeblichen Coronapandemie unter dem damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Schutzmasken beschafft wurden. Sehen wir an dieser Stelle einmal großzügig darüber hinweg, dass wir inzwischen aus den nicht geschwärzten Teilen der freigeklagten RKI-Protokolle wissen, dass die ganze Maskerade nutzlos war und mehr geschadet als genützt hat.

Einer vollkommen sinnlosen Arbeit nachzugehen, ist für jeden von uns besonders motivierend

Wir wollen uns an dieser Stelle „nur“ einmal mit den finanziellen Aspekten der politisch gewollten Hysterie auseinandersetzen, denn um diese zu bezahlen, sind Sie damals wie heute aufgestanden und zur Arbeit gegangen. Übermittelt hat der Rechnungshof seinen Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestag. Wir haben es hier deshalb mit einer höchst offiziellen Delegitimierung des deutschen Staates durch vermutlich politisch äußerst weit rechts stehende Antidemokraten zu tun.

Wie dem auch sei: Die Prüfer haben herausgefunden, dass im Jahr 2020 insgesamt 5,7 Milliarden Schutzmasken beschafft wurden. Verteilt an die Bevölkerung wurden von diesen allerdings nur zwei Milliarden Masken, also nicht einmal die Hälfte der angeschafften Menge. Von den nicht an die Bevölkerung ausgegebenen Masken wurden 1,2 Milliarden inzwischen bereits vernichtet, weitere 1,7 Milliarden Schutzmasken sind für die Vernichtung vorgesehen.

Ich weiß nicht, was Sie gestern oder heute an Ihrem Arbeitsplatz getan haben. Aber am Vormittag haben Sie nicht für den Staat, sondern eigentlich nur für die Mülltonne gearbeitet. Erst in den Nachmittagsstunden konnten Sie sich wieder dem Gedanken hingeben, etwas Produktives und vielleicht auch sinnvolles geleistet zu haben.

Finanziell ist das Drama noch keineswegs ausgestanden

Sie meinen, ich übertreibe, weil die Masken 2020 beschafft wurden und die heutige Arbeitszeit folglich nicht mehr für die zumeist vollkommen nutzlosen und wissenschaftlich nicht begründeten Coronaschutzmaßnahmen aufgewendet wird, sondern für andere wichtige staatliche Projekte?

Da muss ich Sie leider enttäuschen, denn es gibt Folgekosten. Schließlich bemängelt der Bundesrechnungshof, dass es für die knapp 800 Millionen noch verwendbaren Schutzmasken kein Nutzungs- und Verteilungskonzept gibt. Diese Masken müssen also früher oder später auch entsorgt werden, was für Sie wiederum einen weiteren ausgesprochen sinnvollen Arbeitseinsatz je nach Sichtweise, entweder für den Staat oder die Mülltonne bedeutet.

Allein bis zum Ende des Jahres 2023 bezifferte der Bundesrechnungshof die Folgekosten für die nicht genutzten Masken auf stolze 460 Millionen Euro und etliche der nicht genutzten Masken stauben ja noch immer irgendwo fröhlich vor sich hin.

Vielleicht denken Sie morgen einmal an eine von diesen unschuldigen Masken, wenn Sie am frühen Morgen noch halb unausgeschlafen die Haustüre hinter sich schließen und Ihren Weg zur Arbeit antreten. Jens Spahn, Karl Lauterbach und Co. werden es Ihnen danken.





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Von Veritatis

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