Explodierende Ölanlagen – neue Drohung von Trump?

Eine Aussage, die US-Präsident Donald Trump gegenüber Fox News in der Sendung ‚Sunday Briefing‘ machte, wirft die Frage auf, ob er diese als Drohung gemeint hat. Dort erklärte er:

„Wenn man, wissen Sie, Strecken von großen Mengen von Öl hat, die durch das System fließen, wenn diese Strecke aus irgendeinem Grund geschlossen ist, weil man das nicht in Container oder auf Schiffe tun kann, was ihnen passiert ist – sie haben keine Schiffe wegen der Blockade –, was passiert, ist, dass die Strecke von innen explodiert, sowohl mechanisch als auch in der Erde.“

Der nächste Teil der Aussage lässt dies wie eine Drohung oder Ankündigung wirken:

„Es ist etwas, das passiert, wenn es einfach explodiert. Und sie sagen, sie haben nur etwa drei Tage übrig, ehe das passiert. Und wenn es explodiert, trotzdem, dann kann man es nie wiederherstellen, wie es war.“

Tatsächlich hat Iran bereits eine Phase überstanden, in der der Absatz iranischen Öls weit stärker stockte, als das aktuell der Fall ist – beginnend von 2019 bis nach Corona. Und obwohl die iranischen Öl- und Erdgasfelder, anders als etwa die saudischen, mittleren bis sehr niedrigen Druck aufweisen, blieben keine dauerhaften Schäden zurück.

Aus diesem Grund dürfte Iran diese Aussage vor allem als Drohung verstehen, gerade angesichts der Sabotageakte, die im Verlauf der Zeit bereits vor allem vom Mossad begangen wurden. Allerdings würde die Antwort darauf vermutlich jener auf erneute Luftangriffe sehr ähneln und zur Zerstörung weiterer Anlagen in anderen Ländern führen.

In seinen Mitteilungen in den sozialen Medien durchlief Trump derweil sein inzwischen bekanntes Programm – von „wir werden groß gewinnen“ bis hin zu „sie werden uns das ganze Uran geben“.



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