Die FPÖ hat immer wieder davor gewarnt, dass überwiegend männliche Flüchtlinge nach Österreich kommen. Da helfen auch die immer wieder medial gezeigten Bilder von Familien samt Kindern nichts. Die Tatsache wird nun auch von ÖVP-Innenminister Gerhard Karner aufgrund einer Anfrage des freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Alois Kainz bestätigt.

Wörtlich heißt es von Karner:

Rund 90 % der in Österreich aufgegriffenen Fremden sind männlichen Geschlechts, rund 10 % sind weiblichen Geschlechts. Ob es sich bei den Fremden jeweils um Flüchtlinge handelt, kann gegebenenfalls erst nach Abschluss eines Verfahrens auf internationalen Schutz gesagt werden.

Nur aus Ukraine kamen mehr Frauen als Männer

Sieht man sich die Daten der Anfragebeantwortung an, so fällt auf, dass einzig aus der Ukraine mehr Frauen in Österreich einen Asylantrag gestellt haben als ihre männlichen Staatsangehörigen. Allerdings ist die Zahl für den Zeitraum 1. Jänner 2022 bis 31. August 2022 gerade bei den Ukrainern überschaubar. 247 männliche Personen und 308 weibliche. Anders sieht es bei Fremden aus Afghanistan aus, von wo 12.099 Männer den Weg nach Österreich fanden – aber nur 676 Frauen. Demnach müsste – rein rechnerisch gesehen – Afghanistan für junge Männer um fast 50 Mal gefährlicher sein als die Ukraine.

Mehr als 2.000 Polizisten bewachen Grenze

56.149 Personen stellten in diesem Zeitraum einen Asylantrag in Österreich (mittlerweile sind es bereits mehr als 90.000). 2.158 Personen der vom damaligen freiheitlichen Innenminister Herbert Kickl geschaffenen Grenzschutzeinheit PUMA bewachen Österreichs Grenze. Fremde, die festgenommen wurden, dürfen übrigens nur maximal 48 Stunden in Gewahrsam genommen werden, wo ein fixes Procedere stattfindet. Dazu zählt laut Anfragebeantwortung das Erstellen eines elektronischen Aktes, eine erkennungsdienstliche Behandlung, eine Identitätsfeststellung sowie ein EURODACAbgleich. Bei den derzeitigen Zahlen – im Schnitt gut 500 Aufgriffe Illegaler pro Tag – eine fast unbewältigbare Aufgabe für die Behörden.

Danach geht es flugs in die Grundversorgung auf Steuerzahler-Kosten – was ebenfalls immer undurchführbarer wird.



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Von Veritatis

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