Man weiß gar nicht, was unsäglicher ist: Dass sich die Bundesaußenministerin in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik, in der unzählige Normalbürger um ihre Existenz zittern müssen, eine Stylistin für 7.500 Euro im Monat leistet. Oder dass ein großer Teil der Medien das verschweigt – insbesondere diejenigen, die stramm auf rotgrüner Linie sind. Ans Licht gebracht hat die Geschichte die „Bild“. Bunte Meldungen der Boulevard-Zeitungen werden sonst gerne von den anderen Medien übernommen; ganz anders bei politisch brisanten Enthüllungen, bei denen die rotgrünen Heiligen der Neuzeit nicht so heilig dastehen, wie sie sollen.

Die Bild schreibt: „Ihre Frisur sitzt, ihr Teint strahlt rosig – von Müdigkeit keine Spur. Make-up- und Haarstylistin Claude Frommen lässt Baerbock strahlen. Dafür verantwortlich: Claude Frommen. Die Make-up-Artistin arbeitet seit Juni 2018 mit Baerbock zusammen und hat viele Hochkaräter in ihrer Kundenkartei. Und was tut Frommen für Baerbock? Sie lässt sie strahlen! Die Außenministerin hat sich in den letzten Monaten optisch sehr verändert.“

Diejenigen, die selbst wenig haben, bitte ich ausdrücklich darum, das Wenige zu behalten. Umso mehr freut mich Unterstützung von allen, denen sie nicht weh tut!

Auf Anfrage der „Bild“ sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes: „Frau Frommen kümmert sich bei Bild- und Fernsehterminen von Außenministerin Baerbock um deren Make-up und Haarstyling.“ Zudem begleite sie „Bild- und Fernsehtermine auf Auslandsreisen“ der Ministerin, so das Blatt.

Gelernt hat Baerbock das offenbar von der grünen Übermutter Merkel. Die hatte ständig eine Stylistin bei sich. Und konnte, wie meine Nachfragen auf der Bundespressekonferenz ergaben, deshalb selbst dann noch bestens frisiert vor die Kamera treten, als Normalsterblichen der Besuch beim Friseur wegen des Lockdowns unmöglich war.

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Es gibt eben gleichere und gleiche. Und je mehr jemand als Moralapostel und Kämpfer für soziale Gleichmacherei auftritt, umso mehr Ausnahmen macht er dabei für sich selbst geltend, so meine Erfahrung.

Das österreichische Portal „exxpress.at“ schreibt: „Er hält sich einen Fotografen für 100.000 Euro pro Jahr. Sie beschäftigt eine Stylistin für 7.500 Euro pro Monat. Die Rede ist von den Grünen-Politikern Robert Habeck und Annalena Baerbock. Sie halten auf Kosten der Steuerzahler Hof, wie es einst auf Schloss Versailles üblich war.“

Weiter heißt es auf dem Portal, die beiden „haben eine Koalition der Eitelkeiten gebildet und rittern um die ‘schöneren‘ Auftritte in der Öffentlichkeit – auf Kosten der Steuerzahler, selbstredend.“ Die „Bild“ schreibt dazu: „Die Maskenbildnerin ist freie Mitarbeiterin, erhält vom Auswärtigen Amt eine ‘pauschale Vergütung von 7.500 Euro/Monat‘. Darin enthalten: auch die „sehr zeitaufwendigen“ Reisen und die ‘zahlreichen Termine an Wochenenden und zu besonderen Tageszeiten‘.“

Warum in aller Welt muss der Steuerzahler für das Styling einer Ministerin aufkommen? Können Sie sich so etwas in der alten Bundesrepublik vorstellen? Die Grünen predigen Verzicht und leben Luxus. Sie haben den Regierungsapparat mit sage und schreibe 758 neuen Stellen ausgestattet. Allein 101 dieser Beamtenposten will Habeck für seine Gefolgschaft. Insofern kann man nur Roland Tichy zustimmen, wenn er sich angesichts solcher Zustände an „Versailles“ erinnert fühlt.

So wenig mich inzwischen solche Dreistigkeiten wundern, weil man unseren Regierenden inzwischen so ziemlich alles zutraut – so sehr frage ich mich, warum die Menschen in Deutschland das mit sich machen lassen. Bekommen sie es nicht mit, weil die großen Medien schweigen und bauchpinseln? Oder sind sie in politische Apathie verfallen, und ihnen ist alles egal?

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Bild: photocosmos1/Shutterstock

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Von Veritatis

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