Frankfurt/Main.

Eine sich abzeichnende Erholung an den US-Börsen hat dem Dax heute etwas Auftrieb verliehen. Er schüttelte seine frühen Verluste ab und näherte sich wieder der psychologisch wichtigen Marke von 14.000 Punkten.

Die Sorgen über rasant steigende Corona-Infektionen in China, die am Morgen noch auf die Stimmung gedrückt hatten, bleiben weiterhin im Fokus. Am frühen Nachmittag finden dann die wöchentlichen Daten vom Arbeitsmarkt in den USA Beachtung.

Im umsatzschwachen Handel legte der deutsche Leitindex zur Mittagszeit um 0,20 Prozent auf 13.953,44 Zähler zu. Der MDax der mittelgroßen Unternehmenswerte verringerte seine Verluste auf 0,14 Prozent und stand damit bei 25.165,13 Punkten. Europaweit sah es ähnlich aus wie am deutschen Aktienmarkt.

Laut Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets sind “die Anleger hin- und hergerissen, wie sie die Situation in China bewerten sollen”. Dabei verwies er auf die dort rasant steigenden Corona-Infektionen in Kombination mit den Lockerungen der Reisebedingungen.

Für die Papiere von Sartorius ging es im Dax um 1,0 Prozent nach oben. Wie der Laborzulieferer mitteilt, kommt er mit seinen Wachstumsplänen schneller voran und liegt etwa zwei Jahre vor dem eigenen Plan. Im MDax büßten die Anteile der Lufthansa als Schlusslicht 4,0 Prozent ein. Nach einem starken Lauf seit Ende September litten sie nun unter Gewinnmitnahmen. Mit einem Plus im Jahresverlauf von aktuell 26 Prozent zählen sie dennoch weiterhin zu jenen Aktien, die sich sehr stark entwickelt haben und in einer insgesamt eher trüben Rückschau auf 2022 ein Lichtblick sind. (dpa)



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Von Veritatis

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