Stellen Sie sich vor: AfD-Anhänger verprügeln in einem Bus „Südländer“ (was man heute im Mainstream nicht mehr sagen darf, aber ich werde mich hier der Sprachpolizei nicht beugen). Das Echo in den Medien wäre gewaltig gewesen.

Passiert ist aber nun genz das Gegenteil: Der Hamburger AfD-Politiker Marc-Manuel Kunstmann, Sohn von Schauspielerin Doris Kunstmann, wurde in einem Bus von zwei Südländern überfallen und blutig geschlagen. Er konnte den Fahrer des Linienbusses noch bitten, die Polizei zu rufen. Dessen unglaubliche Reaktion: Er warf den Angegriffenen aus dem Bus. Und es passierte das, was auch der Fahrer absehen konnte: Die Täter verfolgten ihn auf der Straße und machten dort mit ihrer Prügelattacke weiter.

Gibt man den Namen des Politikers bei „Google News“ ein, bekommt man nur zwei Treffer bei großen deutschen Medien, die über den Überfall berichteten: „Focus“ und „Bild“. Die anderen großen Medien hüllen sich in Schweigen. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender, die einen gesetzlichen Auftrag zur Information haben und nur damit ihre Gebühren rechtfertigen. Ihr Schweigen verstößt in meinen Augen gegen das Gesetz. Aber das ist inzwischen leider Standard bei den GEZ-Sendern, die zu rotgrünen Propaganda-Anstalten deformiert wurden.

Täter erwischt

Die Tat geschah bereits am vergangenen Freitag im Stadtteil Billstedt, wird aber erst jetzt bekannt, wie die „JF“ berichtet. Kunstmann ist Vorsitzender der AfD-Bezirksfraktion Hamburg-Mitte und Sohn der bekannten Schauspielerin Doris Kunstmann. Nachdem er selbst einen Notruf per Handy absetzen konnte, gelang es der Polizei, die Täter unmittelbar vor Ort dingfest zu machen.

Der Politiker berichtete, er habe im Bus zunächst einen Schlag ins Gesicht gespürt, so „JF“: „Deswegen gehe ich davon aus, daß mich jemand dort erkannt hat.“ Ihm sei die Maske aus dem Gesicht geschlagen worden, berichtet das Portal weiter unter Berufung auf die Aussagen des Politikers: „Wohl, weil er als blutender Mann keinen Mund-Nasenschutz mehr trug, sei er des Fahrzeugs verwiesen worden, mutmaßt der Politiker. Nach dem Rauswurf schlugen die Männer, die Kunstmann als ‘definitiv Südländer‘ beschreibt, weiter auf ihn ein.“

Urinieren in der Öffentlichkeit

Gegen den Fahrer des Busses habe er Anzeige wegen „unterlassener Hilfeleistung“ erstattet, so Kunstmann laut „JF“. Die Schläger sind laut Polizei 28 und 35 Jahre alt. Der „Kampf gegen rechts“ der beiden hat eine Vorgeschichte: „Bild“-Informationen zufolge sind sie bereits wegen Körperverletzungen, Trunkenheit am Steuer und Urinieren in der Öffentlichkeit aufgefallen.

Angriffe gegen Politiker der AfD gehören in Deutschland zum Alltag, sie werden von der Gesellschaft weitgehend toleriert und von den großen Medien meist verschwiegen. So war etwa im November der Rostocker AfD-Politiker und OB-Kandidat Michael Meister mehrfach gewalttätig angegriffen worden. Ebenfalls im Dezember gab es bizarre Angriffe gegen eine aus Brasilien stammende AfD-Lokalpolitikerin in Augsburg (siehe mein Bericht „Hass und Hetze“ von Linksaußen).

Systematisch verharmlost

Das Perfide: Während die alte ebenso wie die neue Regierung dazu neigt, hinter jedem Akt von Hass und Gewalt einen rechten Hintergrund auszumachen, verharmlost sie systematisch Gewalt und Hass gegen diejenigen, die sie als „Rechts“ bezeichnet: etwa Corona-Maßnahmen-Kritiker, Journalisten außerhalb des Mainstreams und Politiker der AfD.

Das Fatale: Man hat den Eindruck, dass Gewalt gegen AfD-Politiker vom polit-medialen Komplex toleriert, wenn nicht gar begrüßt wird. Wer heute für die AfD politisch aktiv ist, bekommt Bedrohungen, Diffamierungen und in erschreckend vielen Fällen Gewalt frei Haus geliefert. Jeder aufrechte Demokrat, egal wo er politisch steht, müsste sich dagegen wehren. Viel zu wenige tun es. Viel zu viele fürchten sogar, diese Exzesse zu verurteilen – aus Angst, dann selbst als AfD-Sympathisant gewertet und umgehend selbst diffamiert zu werden.

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Bild: Alexandros Michailidis/Shutterstock

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Von Veritatis

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