Von Kai Rebmann

Ein junger und grundsätzlich kerngesunder Profisportler, noch dazu ein Fußballer, muss wegen eines Behandlungsfehlers seine Karriere beenden und verklagt die Verantwortlichen auf Schadenersatz und Schmerzensgeld. Die Medien würden sich auf einen solchen Fall stürzen und alles über die möglichen Hintergründe dieses möglichen Skandals wissen wollen – sollte man eigentlich meinen.

Doch bei François-Xavier Fumu Tamuzo ist alles anders. Der 29-jährige Fußballer wurde in der Talentschmiede der AJ Auxerre ausgebildet und verdiente sein Geld zuletzt in der 2. Liga Frankreichs, wo er bei Stade Lavallois unter Vertrag stand. Während der laufenden Saison musste der Stürmer seine Karriere wegen anhaltender Verletzungsprobleme beenden – wofür der Franzose ziemlich unverblümt die Corona-Impfungen verantwortlich macht.

Dabei hatte Fumu Tamuzo womöglich sogar noch Glück im Unglück. In leider sehr großer Regelmäßigkeit muss reitschuster.de seit Jahren über das Schicksal junger Menschen – auch, aber bei weitem nicht nur Sportler – berichten, die „plötzlich und unerwartet“ aus dem Leben scheiden. Nicht selten spielen dabei Herzinfarkte oder Schlaganfälle eine Rolle. „Plötzlich und unerwartet“ ist dabei längst zur geflügelten Formulierung geworden, nur einen auch nur möglichen Zusammenhang zwischen der sogenannten Impfung und den Todesfällen will in den Mainstream-Medien niemand herstellen.

Die Kollegen des Portals „GoodSciencing“ haben es sich zur wichtigen Aufgabe gemacht, das Sterben von Sportlern zu dokumentieren, die ihrem Hobby bzw. Beruf auf zumindest semiprofessionellem Niveau nachgehen. In den Jahren 2021 bis 2023 sind demnach mindestens 1.474 Todesfälle zu beklagen, in 626 kam es zu Zusammenbrüchen während der Ausübung des jeweiligen Sports, die glücklicherweise nicht tödlich endeten. Wie viele dieser Menschen mit mehr oder weniger schwerwiegenden und/oder langfristigen Folgen zu kämpfen haben, geht aus der Auswertung nicht hervor.

Der Körper hat aufgehört zu funktionieren

Bedrückend: Die meisten dieser Schicksale verschwinden im Meer der Namenlosen. Entweder weil derartige Zwischenfälle allenfalls von der Lokalpresse aufgegriffen werden oder die Betroffenen eben nicht selbst den Mut finden, damit an eine breite Öffentlichkeit zu gehen. Zu groß ist wohl die Angst, in der Ecke der Verschwörungstheoretiker zu landen.

Einen anderen Weg geht jetzt François-Xavier Fumu Tamuzo. Der Ex-Fußballer wider Willen hat sowohl Biontech und Pfizer sowie den französischen Fußballverband (FFF) auf Schadenersatz und Schmerzensgeld verklagt. Der Offensivspieler erhielt am 30. Juli 2021, 23. August 2021 und im März 2022 jeweils eine Dosis. Nach der dritten Impfung begannen die körperlichen Beschwerden, unter anderem anhaltende Schmerzen im linken Knie und degenerative Erkrankungen der Sehnen, die ihn schließlich zum Karriereende zwangen.

Neben einer finanziellen Entschädigung geht es dem Fußballer vor allem um die Frage, weshalb sein Körper nach der dritten Impfung „aufgehört hat, zu funktionieren“. Es sei ihm nicht einmal mehr möglich, zu joggen, und selbst einfaches Treppensteigen werde von „stechenden Schmerzen“ begleitet, beschreibt Fumu Tamuzo sein Leiden.

Die Klage richtet sich auch gegen den Fußballverband, da dieser schon weit vor allen offiziellen Impfempfehlungen ein sogenanntes „Gesundheitsprotokoll“ eingeführt hat. Dieses zwang alle Spieler der 1. und 2. Liga mehr oder weniger zur Impfung. Anwalt Eric Lanzarone glaubt daher, „dass die FFF in dieser Geschichte eine Verantwortung trägt“, wie er gegenüber dem Fachportal „La Voix Des Sports“ zu Protokoll gab.

Die erste Anhörung vor einem Gericht in Paris ist für den 2. Juli geplant. Viele Augen, insbesondere aber die der infolge der Impfung nachhaltig geschädigten Profisportler, werden sich dann auf die Richter in der französischen Hauptstadt richten.

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Kai Rebmann ist Publizist und Verleger. Er leitet einen Verlag und betreibt einen eigenen Blog.

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