Keine geringere Zeitung als das weltbekannte US-Wirtschaftsblatt Wall Street Journal berichtet ausführlich über den Absturz der deutschen Grünen bei der vergangenen Europawahl. In einem ausführlichen Artikel wird dabei schonungslos abgerechnet.

Gerade bei Jungwählern riesiger Absturz

Gleich am Anfang des Artikels “The Fall of Germany’s Greens” (zu Deutsch: Der Fall der deutschen Grünen) wird dabei das desolate Wahlergebnis zusammengefasst: Die Partei hat im Vergleich zur Europawahl 2019 die enorme Anzahl von drei Millionen Wähler verloren. Prozentual bedeutet dies einen Absturz von 20,5 auf 11,9 Prozent. Besonders hervorgehoben wird auch der Zusammenbruch des Interesses bei den Jungwählern. Wie auch die staatlich zwangsfinanzierte Tagesschau bestürzt berichtet, wählten von den 16- bis 24-jährigen ebenfalls nur elf Prozent die Grünen, 2019 waren es noch sagenhafte 34 Prozent (!). Dies ist für die Öko-Partei besonders bitter, gibt sie sich doch gerne als die ungehörte Stimme der Jugend aus. 

Wähler enttäuscht von Umsetzung der Politik

Das Wall Street Journal erklärt den Absturz damit, dass sich die Wähler schlicht und ergreifend nicht mehr für die Schwerpunktthemen der Grünen interessieren. Statt dem Klimawandel stünden Sicherheit und Migration als Schwerpunkte ganz oben. Auch sei man von der Umsetzung und den damit verbundenen Kosten der Grünen Programmatik enttäuscht. Gerade die durch die Energiewende rasant steigenden Energiepreise haben eine abschreckende Wirkung auf den Wähler.

Grüne Politik richtet sich gegen eigenes Klientel

Doch nicht nur bei jungen Wählern, sondern auch in der erfahrenen Wirtschaft habe ein Umdenken begonnen. Die deutsche Wirtschaft, immerhin immer noch die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt, befindet sich seit Jahren auf dem absteigende Ast. Allein im Vergleich von 2022 zu 2023 sank das BIP um fast fünf Prozent. Während “typisch deutsche” Industriezweige wie zum Beispiel die Automobilindustrie in “ungeliebten Systemen” wie China florieren, werden sie in Deutschland und der EU durch ideologisch verbohrte Vorgaben (Stichwort: Verbrenner-Aus) und künstliche Zwangssteuern beschränkt.

Dies betrifft insbesondere im Vergleich zur letzten Wahl auch die Landwirtschaft. Gerade die deutschen Bauern, die naturgemäß durch ihre Lebensarbeit mehr mit der Umwelt in Harmonie korrelieren als Großkonzerne, werden durch absurde Steuern des grün geführten Landwirtschaftsministeriums besonders gegeißelt. Wie auch unzensuriert berichtete, richtete sich zum Beispiel der geplante Wegfall der Kfz-Steuerbefreiung für Landwirte explizit gegen diese. Absurd für eine Partei, die sich als Kämpfer für die Umwelt und gegen die industrialisierte Großwirtschaft gibt.



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Von Veritatis

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